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11 simple psychologische Tricks, mit denen du immer überzeugst

psycholgische tricks
© iStock/Iona Studio

Es gibt Menschen, die haben eine natürliche Autorität. Menschen, die es schaffen, andere mit nur einem Satz von ihren Ideen zu überzeugen. Und dann gibt es noch den Rest von uns, der es oftmals nicht mal schafft, an die eigenen Fähigkeiten zu glauben. Doch daran lässt sich arbeiten. Wir zeigen dir 11 einfache psychologische Tricks, mit denen du es schaffst, dich und andere zu überzeugen.

Wie funktionieren psychologische Tricks?

Zugegeben, der Begriff „psychologische Tricks“ klingt erst mal wenig vertrauenerweckend und nach irgendwelchen Coaches, die uns beibringen wollen, wie wir innerhalb eines Tages erfolgreich werden. Und tatsächlich gibt es da draußen jede Menge Tricks, die ziemlich fragwürdig und bestenfalls nach Küchenpsychologie klingen. Auch die Tipps, die wir hier zusammengestellt haben, sind keine Wundermittel und sollten nicht in zu großem Ausmaß angewendet werden, denn dann wirken sie einfach nur unnatürlich. Aber trotzdem: Unser Verstand funktioniert nach gewissen Regeln und reagiert auf bestimmte körperliche und verbale Reize oftmals in einer vorhersehbaren Art und Weise. Das liegt oft an hormonellen Reaktionen, die dafür sorgen, dass wir auf jemanden entweder positiv oder negativ wirken.

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Wir haben 11 psychologische Tricks rausgesucht, die sich auf verschiedene Theorien und Konzepte berufen. Dabei sind sowohl Tricks, mit denen du dein eigenes Selbstbewusstsein stärken kannst als auch solche, mit denen du eine überzeugendere Wirkung auf andere hast. Das wichtigste ist jedoch: Übertreib es nicht und versuche diese psychologischen Tricks natürlich einzubauen, sonst wird dein Gegenüber dich schnell durchschauen und du wirkst nicht überzeugend, sondern unauthentisch.

#1 Rede dir selbst positiv zu

Es mag im ersten Moment nach der Definition von „cringe“ klingen und sich einfach nur falsch anfühlen, aber es stimmt: Wenn du dir selbst gut zuredest und deine positiven Affirmationen am besten laut aussprichst oder aufschreibst, hat das einen Effekt auf dein Selbstbewusstsein. Du wirst dich vielleicht nicht sofort überzeugen. Aber wenn du dran bleibst und gleichzeitig versuchst, die negative Stimme, die dir sagt, dass du versagen wirst, ganz bewusst wahrzunehmen und dir klarzumachen, dass auch das nur Gedanken sind, kannst du es schaffen, dein Selbstbild langfristig zu verändern. Du kannst diesen psychologischen Trick aber auch kurzfristig anwenden und dir zum Beispiel vor einem Bewerbungsgespräch Dinge sagen wie: „Ich bin gut vorbereitet, ich kenne meinen Wert und ich bin die beste für diese Position.“

#2 Trage ein Outfit, in dem du dich gut fühlst

Wenn du auf neue Leute triffst, auf die du sympathisch wirken möchtest, ist es wichtig, dass du nicht zu einem Outfit greifst, von dem du denkst, dass es deinem Gegenüber gefällt, sondern eines, in dem du dich gut fühlst. Denn genau das wirst du auch nach außen hin ausstrahlen. Sei es bei einem Date oder bei einem Bewerbungsgespräch: Wenn du die ganz Zeit Angst hast, dass dein Rock hochrutscht, dein Bauch über die Hose quillt oder dein Träger verrutscht, dann kannst du dich nicht richtig entspannen und das merkt man dir an. Wähle daher am besten ein Outfit, in dem du dich zum einen richtig hübsch fühlst und das zum anderen bequem ist. Du kannst dir auch ein Outfit zusammenstellen, dass du zu solchen Gelegenheiten immer wieder trägst. Hab bloß keine Angst davor, ein Outfit zu wiederholen. Die Chance, dass sich zwei potenzielle neue Arbeitgeber oder Partner austauschen, um herauszufinden, was du beim Treffen anhattest, geht gegen Null.

#3 Lächle dich im Spiegel an

Und noch so eine Idee, bei der du dir im ersten Moment vielleicht lächerlich vorkommst. Aber tatsächlich hat sich dieser psychologische Trick bewährt. „In unserer Forschung haben wir herausgefunden, dass die Amygdala – das emotionale Zentrum des Gehirns – stimuliert wird, wenn man das Lächeln mit Nachdruck übt, wodurch Neurotransmitter freigesetzt werden, die einen positiven emotionalen Zustand fördern“, erklärt Dr. Fernando Marmolejo-Ramos, Leiter einer 2020 erschienen Studie, die die Auswirkungen eines Lächelns auf unsere Psyche untersucht hat. Wenn du dich selbst anlächelst, dann kommst du dabei also leichter in eine positive Stimmung.

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#4 Sorge für eine besondere Atmosphäre

Vielleicht kennst du den Mythos, dass amerikanische Immobilienmakler*innen vor einer Besichtigung noch schnell Kekse backen, damit die Wohnung richtig heimelig riecht. Oder du hast dich schon immer gefragt, warum für die Dates beim Bachelor eigentlich immer solche aufregenden Aktivitäten wie Fallschirmspringen oder Steilwand-Klettern genutzt werden. Beides hat eine ähnliche Erklärung: Denn sowohl der Geruch von Keksen als auch der Thrill bei einer actionreichen Aktivität lösen bei uns etwas aus – und diese Emotion verbinden wir dann nicht selten mit der Person, mit der wir dieses Erlebnis hatten. Die Wohnung fühlt sich schon an wie Zuhause, wenn sie nach frischen Plätzchen riecht und der Adrenalinkick durch den Fallschirmsprung fühlt sich genau so an wie die bekannten Schmetterlinge im Bauch. Das kann unsere späteren Entscheidungen beeinflussen – und führt so oder so dazu, dass wir uns an diese Situation für immer erinnern. Wenn du also willst, dass sich jemand in dich verliebt, muss es beim ersten Date nicht gleich Fallschirmspringen gehen, ein wenig Action kann allerdings nicht schaden.

#5 Der richtige Grad an Blickkontakt

Kommen wir nun zu den psychologischen Tricks, mit denen du nicht in erster Linie dich, sondern vor allem andere überzeugst. Blickkontakt wird hierbei in nahezu jedem Ratgeber genannt. Beim Dating sollen wir unser Gegenüber mit der Triangle Methode verführen und beim Geschäftsessen versuchen, die Augenfarbe unseres Gegenübers zu erkennen. Die Idee dahinter: Solch ein intensiver Blickkontakt soll eine Verbindung herstellen, selbstbewusst wirken und uns aufrichtiger erscheinen lassen. Aber seien wir mal ehrlich: Wenn man es hier übertreibt und versucht sich krampfhaft an eine bestimmte Methode zu halten, wirkt das einfach nur creepy. Wichtig ist es lediglich, den Blicken des anderen nicht auszuweichen und Blickkontakt nicht zu scheuen, denn das wirkt unsicher.

#6 Suche Gemeinsamkeiten

Wir fühlen uns eher zu Menschen hingezogen, die uns ähnlich sind und lassen uns auch eher von ihnen überzeugen. Suche in Gesprächen deshalb nach Gemeinsamkeiten, um eine Verbindung herzustellen. Generell kommt es immer gut an, wenn du nicht nur von dir erzählst, sondern auch Fragen stellst. Du kannst aber auch schauen, ob dir direkt auf dem ersten Blick etwas auffällt, dass ein gutes Gesprächsthema darstellt. Trägt deine neue Kollegin zum Beispiel Schmuck von deiner Lieblingsmarke, kannst du sie fragen, ob sie auch so ein Fan ist. Oder du siehst beim Bewerbungsgespräch, dass deine potenzielle neue Chefin ihren Kaffee auch mit Hafermilch trinkst und beginnst ein Gespräch darüber, dass du die auch am liebsten trinkst. Gerade in geschäftlichen Kontexten kann es sinnvoll sein, solche Kleinigkeiten einzustreuen, damit man dich nicht nur als Bewerber*in oder Geschäftspartner*in, sondern auch als Mensch sieht. Das gibt am Ende vielleicht einen Sympathie-Bonus.

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#7 Sprich dein Gegenüber mit dem Namen an

Diesen Trick lernt man wohl in jedem Kommunikations-Coaching – und die meisten Teilnehmenden übertreiben es danach damit. Grundsätzlich macht es einen guten Eindruck, jemanden mit dem Vornamen anzusprechen. Das schafft Verbindlichkeit und gibt deinem Gegenüber das Gefühl, dass du ganz bei ihm oder ihr bist. Doch wie beim Blickkontakt kommt es auch hier auf das richtige Maß an. Wenn du den Namen deines Gesprächspartners oder deiner Gesprächspartnerin hinter jede Frage hängst, wirkt das einfach nur seltsam. Nenne den Namen lieber nur Begrüßung und zur Verabschiedung oder lasse ihn an passender Stelle im Gespräch fallen. Sonst kommt es rüber, als würdest du versuchen, krampfhaft zu beweisen, dass du dir den Namen auch gemerkt hast.

#8 Wiederhole die Aussagen deines Gesprächspartners

Auch mit diesem psychologischen Trick solltest du es nicht übertreiben. Wenn du die Fragen oder Aussagen deines Gegenübers wiederholst, zeigt das nicht nur, dass du zugehört hast, es gibt dir auch einen Moment Bedenkzeit, um dir eine passende Antwort zurechtzulegen. Wende diese Taktik also immer dann an, wenn du dir ein bisschen Zeit verschaffen und gut über deine nächste Antwort nachdenken willst. Durch das Wiederholen machst du dir zudem auch noch mal den Sinn der gesagten Worte bewusst. Wenn du es hiermit jedoch übertreibst, entsteht kein natürlicher Gesprächsfluss.

#9 Bitte um einen kleinen Gefallen

Diesen psychologischen Trick nennt man auch die Fuß-in-der-Tür-Taktik. Du kannst sie besonders gut anwenden, wenn du neue Menschen kennenlernst und möchtest, dass sie dich mögen. Aber auch beim Bewerbungsgespräch oder bei einem Date kann diese Methode funktionieren. Frage zum Beispiel nach, ob dein Gegenüber dir kurz einen Stift leihen kann, weil du etwas aufschreiben möchtest. Unterbewusst wird dein Gegenüber diesen Gefallen damit rechtfertigen, dass er oder sie dich mag. Achte aber unbedingt darauf, dass diese Taktik nicht zu offensichtlich rüberkommt und bitte vor allem nicht um einen zu großen Gefallen. Denn sonst wirkst du einfach nur unverschämt.

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#10 Sprich ehrlich über deine Ängste

Mal Hand aufs Herz, wenn du dir gerade diese Tipps durchliest, bist du vermutlich nicht von Natur aus die selbstbewussteste und extrovertierteste Person, die ohnehin von sich überzeugt ist. Und das ist vollkommen okay! Tatsächlich kann es sogar richtig sympathisch rüberkommen, wenn du deine Unsicherheiten offen ansprichst. Entwaffnende Ehrlichkeit ist hier das Stichwort. Oftmals geht es unserem Gegenüber nämlich ganz genauso und so finden wir schon wieder eine Gemeinsamkeit. Zudem geben wir der anderen Person so das Gefühl, dass sie sich ebenfalls nicht verstellen muss.

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#11 Setze dir kleine Challenges

All diese Tricks können (und sollen!) gar nicht sofort perfekt eingesetzt werden. Wenn dir bestimmte Dinge im Umgang mit anderen Menschen schwerfallen, dann ist es sinnvoll, daran zu arbeiten. Das kannst du, indem du dir kleine Challenges setzt. Dir fällt es zum Beispiel schwer, auf einer Party andere Leute anzusprechen? Nimm dir bei der nächsten Gelegenheit vor, erst zu gehen, wenn du mindestens eine Person, die du nicht oder nur flüchtig kennst, anzusprechen – und sei es nur, um zu fragen, wie du zum Klo kommst. Je öfter du dich überwindest, desto leichter wird es dir am Ende fallen.

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