Handjob
Susanne Falleram 09.02.2017

Was bringt Männer im Bett um den Verstand und erfordert im Gegensatz zu Blowjob und diversen Sexstellungen von Dir nur minimalen Körpereinsatz? Dürfen wir vorstellen: Der Handjob. Wenn Du noch nicht so oft ausprobiert hast, Deinem Liebsten einen runterzuholen, dann solltest Du jetzt mal Augen und Ohren spitzen! Denn Handjob ist nicht gleich Handjob. Wir verraten die wichtigsten Tipps und Tricks rund um den manuellen Genuss.

Der Handjob ist eigentlich schon seit Jahrhunderten mehr als gebräuchlich, wenn es um sexuelle Befriedigung geht. Viel falsch machen kann man bei der manuellen Stimulation des Penis mit der Hand eigentlich nicht. Dennoch gibt es ein paar kleine Tricks, wie Du Deinem Partner gekonnt einen runterholen kannst.

Grundsätzlich gilt: Handjob ist nicht gleich Handjob. Man unterscheidet im Grunde zwei Arten: den trockenen und den feuchten Handjob.

  1. Beim trockenen Handjob benutzt Du einfach Deine Hand, mit der Du über vorsichtig über den Penis gleitest und ihn massierst.
  2. Der feuchte Handjob ist dagegen ein wenig sinnlicher als der traditionelle, trockene Handjob, da hier ein Hilfsmittel wie Gleitgel oder Speichel zum Einsatz kommen. Dadurch fühlt sich der feuchte Handjob für den Mann mehr wie echter Geschlechtsverkehr an und Du kannst auch schnellere Handbewegungen ausführen, ohne, dass es ihm weh tut.

Video: Diese Gleitgel-Alternativen sind No-Gos

Ein feuchter Handjob schön und gut. Aber bitte nicht mit diesen Gleitmitteln.

Handjob: So gehst Du ihn richtig an

Handjob Tipps und Tricks

Bringe ihn per Handjob zum Höhepunkt!

#1 Mach’s Dir bequem!

Wir Frauen sollten es uns zuallererst mal so richtig bequem machen. Der Handjob soll schließlich Spaß machen und nicht in eine olympische Disziplin ausarten oder, im schlimmsten Fall, zu einem Krampf in der Hand führen. Wähle einfach die Position, die für Dich persönlich am angenehmsten ist. Setz Dich beispielsweise auf die Oberschenkel Deines Partners, knie Dich zwischen seine Beine oder parallel daneben. Die Hauptsache ist, dass Du Dich wohl fühlst und Dich voll und ganz auf den Handjob konzentrieren kannst.

#2 Positioniere Deine Hand richtig

Die richtige Position der Hand ist bei einem Handjob entscheidend. Optimal ist es, wenn Du mit Deiner Hand den gleichen Griff einsetzen kannst, die er einnehmen würde, wenn er sich selbst befriedigt. Also: Neben den Partner legen und für den Handjob über seinen Körper greifen. Im besten Fall reibt so das Mittelglied Deines Fingers beim Handjob über das Frenulum des Penis, seinen „Magic Point“, während die Fingerspitzen an der Seite des Schaftes liegen.

#3 Sorge für Abwechslung beim Handjob

Nun heißt es: Mit viel Gefühl Deine Hand auf und ab gleiten lassen, wobei Du unbedingt sensibel für die Reaktionen Deines Partners sein solltest. Gefällt ihm der Handjob, wird er wahrscheinlich lustvoll stöhnen und sich entspannt zurücklehnen. Wenn nicht, ist er womöglich still und verzieht eher seltsam das Gesicht.

Hier kommen ein paar ultimative Tipps für die richtige Ausführung eines guten Handjobs:

  • Frenulum

    Das Frenulum, auch der “Magic Point” genannt.

    Sei achtsam und verändere je nach seinem Belieben den Druck auf seinen Penis, wechsle beide Hände ab, streichle ihn dabei im gesamten Intimbereich, also auch an den Hoden, um seinen Penis herum und, wenn (!) er darauf steht, im Analbereich. Mache Dinge, von denen Du denkst, dass sie auch Dir gefallen würden.

  • Ein Geheimtrick beim Handjob: Drehende Bewegungen, wenn Du ihm einen runterholst, etwa wie beim Öffnen einer Wasserflasche. Diese Bewegung solltest Du aber mit Vorsicht und nicht zuviel Druck ausführen. Doch wie bereits erwähnt, solltest Du keine Angst haben: Sollte die Intensität beim Handjob zu stark sein, wird Dein Partner Dir das schon mitteilen.
  • Auch eine kleine Liebkosung der Hoden oder des Schafts mit dem Mund kann einen Mann während des Handjobs um den Verstand bringen, da sind uns Frauen und unserer Fantasie wirklich keine Grenzen gesetzt.
  • Die Penisspitze, auch Eichel genannt, ist die empfindlichste Stelle beim Mann und beim Handjob besonders zu beachten. Das Frenulum bildet den Übergang zwischen Schaft und Eichel und ist sozusagen der G-Punkt, der erotische Knotenpunkt.Deswegen solltest Du diesem beim Handjob genügend Aufmerksamkeit und Fingerspitzengefühl widmen. Lass einfach Deine Handflächen in kreisenden Bewegungen über die Penisspitze gleiten oder spiele mit den Fingerspitzen.
  • Wichtig ist beim Handjob auch, dass Du einen Rhythmus findest und nicht abgehackt agierst.

#4 Der Orgasmus als Finale beim Handjob

Wenn sich Dein Handjob erfolgreich und vielleicht auch lautstark dem Ende neigt, dann drück in keinem Fall auf die Speedtaste! Schalte lieber einen Gang zurück und zwar dann, wenn Dein Partner kurz davor ist, zum Orgasmus zu kommen. Das steigert seine Lust noch einmal und er wird sich garantiert für den gelungenen Handjob bedanken. Manche Männer freuen sich außerdem, wenn ihre Freundin nach dem Höhepunkt die Hände sofort wieder vom Penis nimmt. Sollte sein bestes Stück nach dem Orgasmus nicht überempfindlich reagieren, kannst Du es ruhig noch ein wenig weiter streicheln.

Übrigens: Wenn Du es nicht magst, dass sich sein Sperma auf dem gesamten Bett verteilt, bitte ihn doch darum, ein Kondom überzuziehen. Alternativ kannst Du (oder er) auch seine Hand davor halten, sobald er kommt, um den Samenerguss nicht überall kleben zu haben. Das geht natürlich auch mit einem Taschentuch. Theoretisch könntest Du seinen Penis auch einfach in den Mund nehmen, wenn er soweit ist, aber natürlich nur, wenn Dir das auch gefällt! Eine weitere Option wäre, dass der Samen auf seinem oder Deinem Körper landet. Im Anschluss einfach fix abgewaschen, schon gibt’s keine Sauerei.

Guter Handjob

Ein guter Handjob bedarf im Endeffekt nur Einfühlungsvermögen. Die richtigen Bewegungen ergeben sich mit etwas Übung!

Der perfekte Handjob: Die Tipps in der Zusammenfassung

  1. Mach’s Dir (und vor allem Deiner Hand) bequem.
  2. Finde den richtigen Rhythmus für Deinen Handjob.
  3. Kurz vor Schluss: Drossel Dein Tempo.
  4. Beim Handjob ist Fantasie gefragt: Sei kreativ in Deinen Bewegungen!

Du siehst: Ein Handjob ist gar nicht schwer und sollte zu den Basics des Vorspiels gehören. Mit unseren Tipps wirst Du Deinem Liebsten mit Sicherheit heiße Gefühle bescheren und mit allen Künsten einen runterholen. Übrigens: Kennst Du schon seinen Jen-Mo-Punkt als Orgasmus-Garant oder die Prostatamassage? Im Anschluss wird er sich bestimmt auch bei Dir revanchieren…

Bildquelle: Thinkstock/iStock/Artem_Furman; dreamstime, iStock.com/lolostock, iStock/yanyong

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