Abitur soll gleich schwer werden

Ab 2017 soll der Abitur-Standard bundesweit einheitlich sein. Die Leistungsanforderungen in Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch sollen überall gleich schwer werden.

Die Kultusminister haben sich auf neue Bildungsstandards beim Abitur geeinigt. Diese sollen nun von den Schulen in die Lehrpläne eingearbeitet werden. Betroffen davon sind die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch. Laut der nordrhein-westfälischen Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) geht es bei der Vereinheitlichung nicht um ein Einheitsabitur sondern darum, Verbindlichkeit und Gleichwertigkeit zu schaffen.

In den sechs Bundesländern Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Bayern, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern sollen die gemeinsamen Prüfungen in Deutsch, Mathematik und Englisch schon 2014 eingeführt werden. Am Freitag, dem 19. Oktober, werden die einheitlichen Anforderungen für Hamburg im dortigen Rathaus präsentiert.

Abitur-Standard

Weitere Abitur-Fächer werden bundesweit vereinheitlicht


Kriterien für einheitliches Abitur

Die Kriterien für die neuen Bildungsrichtlinien wurden vom Institut für Qualitätsabwicklung im Bildungswesen erarbeitet. Der niedersächsische Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) erklärte dazu: „Es ist nicht das Zentralabitur, aber es bietet die Möglichkeit, die Hochschulreife mit Blick auf ganz Deutschland vergleichbarer zu machen und die Diskussion über die angeblichen Unterschiede in den Abiturprüfungen damit einem Ende zuzuführen”.

Ein weiteres Ziel des einheitlichen Abiturs soll sein, dass ein Schulwechsel innerhalb Deutschlands erleichtert wird.

Die Kultusminister haben sich auf einen einheitlichen Abitur-Standard in allen Bundesländern geeinigt. Dieser soll ab 2017 in Kraft treten.

Bildquelle: Thingamajiggs/dreamstime.com

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