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5 Geräte im Check

Babyphones im Test: Das ist unser Testsieger 2022

Babyphones können Eltern die ersten Monate und Jahr mit dem Baby extrem erleichtern, denn die Verbindung ins Kinderzimmer nimmt ihnen die Sorge, ständig zu überprüfen, ob alles in Ordnung ist. Das können auch schon simple Geräte mit Audio-Übertragung leisten, neue smarte Modelle bieten sogar eine Video-Überwachung. Wir haben fünf Geräte in einer Preisspanne von ca. 32 bis 440 Euro genauer unter die Lupe genommen und zeigen dir, welches Babyphone uns am meisten überzeugt hat.

Wozu braucht man ein Babyphone?

Im Gegensatz zu vielen unnötigen Produkten gehört das Babyphone für viele Eltern ganz klar zur Erstausstattung dazu. Babyphones bestehen unabhängig von der Ausführung fast immer mindestens aus zwei Geräten: einer Sendestation im Kinderzimmer und einem mobilen Empfangsteil für die Eltern. Bei manchen smarten Geräten ersetzt das Smartphone auch das Empfangsteil. Einfache Modelle übertragen meist per Funk alle Geräusche aus dem Kinderzimmer und können so zuverlässig informieren, sobald das Baby schreit. Das verhindert, das sich sorgende Eltern ständig ins Kinderzimmer kommen, um nach dem Rechten zu sehen und so das Baby womöglich unbeabsichtigt wecken. Zudem erlaubt ein Babyphone auch je nach Reichweite sich in anderen Räumen oder Stockwerken aufzuhalten und während das Kind schläft Dinge zu erledigen oder sich auszuruhen. Da frisch gebackene Eltern so viel Ruhe und freie Minute wie möglich bekommen sollten, ist ein gutes Babyphone daher Gold wert.

Ab wann braucht man ein Babyphone?

Ein Babyphone ist ab dem Moment sinnvoll, ab dem das Baby alleine in seinem Kinderzimmer schläft. Bei vielen Familien, die Co-Sleeping betreiben, das Baby also im Elternbett schläft, ist dies manchmal erst ab 6 Monaten, einem Jahr oder noch später der Fall. In der Regel lässt sich der Zeitpunkt auch schwer planen, da jedes Kind andere Bedürfnisse hat und mehr oder weniger Zeit braucht, um alleine schlafen zu können. Die Anschaffung eines Babyphones ist allerdings schon vor der Geburt sinnvoll, denn auch wenn das Baby erst nach einigen Monaten nachts alleine in seinem Zimmer schläft, kann das Gerät bei kürzeren Schlafeinheiten den ganzen Tag über genutzt werden. Auf diese Weise können Eltern die kostbaren freien Minuten zum Beispiel nutzen, um im Nebenzimmer Wäsche aufzuhängen, zu kochen oder einfach nur kurz alleine zu entspannen. Insbesondere bei smarten Babyphones mit Kamera raten wir dir, das Gerät schon während des letzten Schwangerschaftsdrittels zu besorgen. So kannst du dich mit der Bedienung vertraut machen, das Gerät bei Bedarf schon an der Wand anbringen und vermeidest so Stress nach der Geburt.

Mit einem Babyphone bekommst du ein besseres Gefühl für den Schlaf- und Wachrhythmus deines Kindes. So bringst du ihm nach und nach eine Routine bei:

Schlaftraining für Babys: Diese fünf Methoden gibt es Abonniere uns
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Welches Babyphone ist das beste?

Bei der Bewertung des besten Babyphones solltest du am besten vorher wissen, welche Funktionen für dich wirklich relevant sind. Gute Geräte mit reiner Audio-Übertragung bekommst du auf jeden Fall für unter 100 Euro, während smarte Babyphones mit entsprechender Video- und Übertragungsqualität ab etwa 200 Euro zu haben sind. Bei hochpreisigen Marken-Geräten kann es sich lohnen, diese nach Verwendung zu verkaufen – sofern sie nicht für weiteren Nachwuchs aufgehoben werden.

Die Stiftung Warentest hat zuletzt 2018 und 2020 Babyphones getestet. Insbesondere auf dem sich schnell weiterentwickelnden Markt der smarten Geräte mit Video-Übertragung hat sich aber inzwischen so viel getan, dass viele der gut bewerteten Babyphones inzwischen veraltet oder vergriffen sind. So war etwa das Babyphone mit der bis dato besten Testnote 1,7 („Gut“) das Philips Avent SCD585, das online nicht mehr verfügbar ist. In unserem Test findest du daher aktuelle Topseller im Vergleich. Unter den smarten Babyphone hat uns das Béaba Zen Premium am meisten überzeugen können, unter den schlichten Geräten das günstige VTech BM 2300.

Babyphones mit und ohne Kamera im Vergleich

Ob ein Babyphone mit oder ohne Kamera besser ist, lässt sich nicht klar beurteilen. Manchen Eltern gibt die zusätzliche visuelle Kontrolle noch mehr Sicherheit, während es anderen genügt zu wissen, wann das Baby wach ist und schreit. Beachte aber, dass für eine gute Videoübertragung auch eine stabile WLAN-Verbindung benötigt wird. Ist die Abdeckung in deiner Wohnung oder deinem Haus unzureichend, solltest du in einen WLAN-Repeater investieren und die Verbindung vor dem Einsatz überprüfen. Beachte außerdem, dass es sich bei den Reichweite-Werten meist um Ideal-Werte handelt. Dicke Wände und andere Hindernisse können das Signal stören, daher lohnt sich auch hier ein vorheriger Test. Für die meisten Wohnungen sind unsere getesteten Babyphones jedoch absolut ausreichend.

Preis mit Kamera Reichweite Stromversorgung
Béaba Zen Premium 200 Euro ja 300m im Freien, 50m in Innenräumen, unbegrenzt mit App Netz- und Akkubetrieb
Owlet Monitor Duo 439 Euro ja unbegrenzt mit App Netzbetrieb
Philips Avent Connected Baby Monitor 254 Euro ja 400m im Freien, 50m in Innenräumen, unbegrenzt mit App Batterie- und Akkubetrieb
Babymoov Expert Care 64,99 Euro nein 1000m im Freien, ca. 160m in Innenräumen Batterie- und Akkubetrieb
VTech BM 2300 31,95 Euro nein 300m im Freien, ca. 50m in Innenräumen Netzbetrieb

#1 Béaba Zen Premium

Das Béaba Zen Premium hat uns als günstigstes Modell unter den smarten Babyphones auch am meisten überzeugt. Für 200 Euro bekommst du ein unkompliziertes Gerät, das sowohl mit dem mitgelieferten Empfangsteil inklusive großem Bildschirm oder per Smartphone nutzbar ist. Besonders gefallen hat uns die schwenkbare Kamera, die ferngesteuert werden kann. Das erlaubt es, die Kamera nicht zwingend von vornherein im perfekten Winkel zum Kinderbett aufzustellen und so trotzdem alles immer im Blick zu haben.

beaba

Preis: 200 Euro bei Amazon

Vor- und Nachteile im Überblick:

  • günstiges smartes Babyphone im Vergleich
  • fernsteuerbare 360°-Kamera
  • gute Nachtsicht
  • Bewegungssensor
  • per App mit unbegrenzter Reichweite einsetzbar
  • sofort einsatzbereit mit dem Empfangsteil, keine komplizierte Einrichtung notwendig
  • Gegensprech-Funktion (Eltern können mit dem Kind kommunizieren)
  • Schlaflieder und weißes Rauschen
  • Temperatur- und Feuchtigkeitskontrolle
  • Einrichtung per App etwas kompliziert
  • Übertragung per App klappt nur bei stabilem WLAN

#2 Owlet Monitor Duo

Das teuerste Babyphone in unserem Test ist sicher nicht etwas für jeden, aber vor allem für die Eltern, die sich eine möglichst umfassende Kontrolle wünschen und Gefallen an smarten Geräten haben. Als einziges Babyphone bietet der Owlet Monitor Duo nicht nur eine glasklare Videoübertragung, sondern auch eine Smart Sock, ein Söckchen, das im Schlaf die Herzfrequenz und Sauerstoffversorgung des Babys misst. So können mit der Zeit Schlaftrends erfasst werden und nicht nur das: Die Smart Sock informiert sofort, wenn Messwerte überschritten werden und das Baby versorgt werden muss. Wer die Investition nicht scheut, bekommt mit dem Owlet Monitor Duo auf jeden Fall ein Premium-Babyphone.

owlet

Preis: 439 Euro bei Amazon

Vor- und Nachteile im Überblick:

  • zusätzliche Erfassung der Herzfrequenz und Sauerstoffversorgung über die Smart Sock
  • gute Nachtsicht
  • Bewegungssensor
  • per App mit unbegrenzter Reichweite einsetzbar
  • Gegensprech-Funktion (Eltern können mit dem Kind kommunizieren)
  • Temperatur- und Feuchtigkeitskontrolle
  • unkomplizierte Einrichtung per App
  • langes Kabel
  • mitgelieferte Kabelabdeckung für eine sichere Wand-Installation
  • vergleichsweise hoher Preis
  • Übertragung per App klappt nur bei stabilem WLAN
  • Kamera ist nicht schwenkbar/fernsteuerbar
  • nur mit Smartphone nutzbar, kein zusätzliches Empfangsteil
  • keine Schlaflieder oder weißes Rauschen

#3 Philips Avent Connected Baby Monitor

Die Philips Avent-Reihe gehört zu den bekanntesten Babyphones auf dem Markt. Auch mit diesem Gerät bekommst du ein gutes smartes Babyphone mit Video-Übertragung, allerdings ist auch hier die Kamera nicht fernsteuerbar (abgesehen vom digitalen Zoom). Da du ansonsten vergleichbare Funktionen wie mit dem Béaba Zen Premium bekommst, würden wir dir zum günstigeren Gerät raten.

avent

Preis: 254 Euro bei Amazon

Vor- und Nachteile im Überblick:

  • gute Nachtsicht
  • Bewegungssensor
  • per App mit unbegrenzter Reichweite einsetzbar
  • unkomplizierte Einrichtung
  • Gegensprech-Funktion (Eltern können mit dem Kind kommunizieren)
  • Schlaflieder und weißes Rauschen
  • Temperatur- und Feuchtigkeitskontrolle
  • Kamera ist nicht schwenkbar/fernsteuerbar
  • Übertragung per App klappt nur bei stabilem WLAN

#4 Babymoov Expert Care

Wenn du keine 200 Euro aufwärts für ein Babyphone ausgeben willst und du auf die Video-Übertragung verzichten kannst, können wir dir zum Babymoov Expert Care raten. Das unkomplizierte Babyphone besteht aus einem Empfangs- und einer Sendestation und bekam im Test von Stiftung Warentest 2020 die Testnote 2,4 („Gut“).

babymoov

Preis: 64,99 Euro bei Amazon

Vor- und Nachteile im Überblick:

  • unkomplizierte Benutzung, sofort einsatzbereit
  • dank Batteriebetrieb auch bei Stromausfall nutzbar
  • gutes Audiosignal
  • besonders geringe Strahlungsbelastung
  • Nachtlicht
  • keine Gegensprechfunktion
  • kein Temperatursensor
  • keine Schlaflieder oder weißes Rauschen

#5 VTech BM 2300

Das günstigste Babyphone in unserem Test kommt in einem besonders süßen Eulen-Design daher und fungiert somit auch als kindgerechtes Nachtlicht. Für den geringen Preis von nur knapp 32 Euro bekommst du ein solides Gerät mit Display und Temperaturanzeige, das von der Stiftung Warentest 2018 die Testnote 2,4 („Gut“) bekam. Vier Jahre nach dem ursprünglichen Test ist das Babyphone schon für die Hälfte des ursprünglichen Preises zu haben. Unsere Empfehlung für Babyphones ohne Kamera!

eule

Preis: 31,95 Euro bei Amazon

Vor- und Nachteile im Überblick:

  • sehr preiswert
  • unkomplizierte Benutzung, sofort einsatzbereit
  • gutes Audiosignal
  • Nachtlicht im kindgerechten Design
  • Gegensprech-Funktion (Eltern können mit dem Kind kommunizieren)
  • Schlaflieder
  • Temperaturkontrolle
  • Akkuleistung lässt mit der Zeit stark nach

Insbesondere für Baby-Spielzeug musst du kein Vermögen ausgeben. An diesen Sachen freuen sich die Kleinen oft viel mehr:

Bildquelle: Getty Images/Andrey Zhuravlev

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