Dein Neugeborenes und Du

Gerade noch hast Du die sanften Tritte gespürt und Deinen Babybauch gestreichelt. Nun endlich ist es soweit: Die Geburt ist geschafft, Dein Baby ist da! Vermutlich wirst Du gar nicht genug bekommen von Deinem Kind und willst es immer bei Dir haben. Dein Baby ist in allen Belangen auf Dich angewiesen – Nahrung, Schutz, Wärme und Liebe.

Tipps für die ersten Tage nach der Geburt

Es ist wichtig, dass Mutter und Kind eine Beziehung aufbauen.

Bonding zwischen Mutter und Neugeborenem ist besonders wichtig.

Endlich kannst Du Dein Kind das erste Mal sehen, halten, riechen, hören und streicheln. Dieser Moment wird Dir ohne Frage ein Leben lang unvergesslich sein. Besonders in der ersten Stunde nach der Geburt findet ein wichtiger Bindungsprozess zwischen Dir und Deinem Baby statt, das sogenannte Bonding. Hierfür ist der direkte Hautkontakt von Mami und Neugeborenem von großer Bedeutung, also kuschelt, was das Zeug hält! Gleichzeitig kannst Du Dich von den Höchstleistungen, die Du während der Geburt vollbracht hast, erholen. Dies kannst Du entweder zu Hause oder beispielsweise auf der Wochenstation im Krankenhaus tun.

Die erste Zeit zuhause

Egal, ob Du die ersten Tage mit Deinem Säugling im Krankenhaus verbracht hast oder direkt zurück nach Hause gekommen bist, die Ankunft zuhause ist auf jeden Fall spannend. Auch wenn Dein Baby viel schläft, richtet sich Dein gesamter Tagesablauf nach ihm. Dein Kind wacht in der Regel alle zwei bis drei Stunden auf und hat Hunger, einen festen Rhythmus gibt es jedoch nicht.

Auch Deine Familie und Deine Freunde sind bestimmt gespannt auf den Nachwuchs. Auch wenn Dein Neugeborenes keine Stille braucht, um gut zu schlafen, solltest Du auch auf Dich als Mami achten. Generell gilt: Die ersten Tage gehören Eltern und Kind!

Stillen oder Fläschchen geben: Du entscheidest

Mit Sicherheit hast Du Dir vor der Geburt Gedanken gemacht, ob Du Dein Kind stillen, mit der Flasche füttern oder sogar beides kombinieren möchtest. Vielleicht musst Du Dich nach der Geburt auch kurzfristig umorientieren. Wichtig ist vor allem eines: Setze Dich nicht unter Druck. Wenn Du nicht stillen möchtest oder kannst, gibt es sehr gute Alternativen durch qualitativ hochwertige Säuglingsmilch. Diese ist der Muttermilch nachempfunden und versorgt Dein Baby genauso gut mit wichtigen Nährstoffen.

Es dauert einige Zeit, bis sich Baby und Eltern aufeinander eingestellt haben. Und nicht jedes Baby trinkt gleich gut. Es ist normal, dass Neugeborene in der ersten Woche nach der Geburt etwa zehn bis 15 Prozent ihres Geburtsgewichts abnehmen. Achte auf die Signale Deines Kindes – wird es unruhig oder macht Saugbewegungen mit dem Mund, bereite Dich auf die nächste Mahlzeit vor. Zieh Dich mit Deinem Kind zurück und widme ihm gerade in diesen ersten Tagen Deine ganze Aufmerksamkeit. Genieße diese besondere Nähe zu Deinem Baby.

Nabelpflege nach der Geburt

Während der Schwangerschaft wurde Dein Baby über die Nabelschnur mit Sauerstoff und allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Nach der Geburt wird die Nabelschnur natürlich durchtrennt – aber keine Sorge, davon merkt Dein Baby nichts. Zurück bleibt ein circa 1cm langes Stück der Nabelschnur, das nach etwa einer bis zwei Wochen abfällt. Der kleine Nabel verheilt nun sehr schnell. Bis dahin solltest Du darauf achten, dass der Nabel nicht nass ist und frische Luft bekommt. Um den Nabel sauber zu halten, kannst Du ihn vorsichtig mit einem feuchten Baumwolltuch oder Wattebausch abtupfen. Bei Fragen oder Verdacht auf eine Nabelentzündung oder einen Nabelbruch wende Dich an Deine Hebamme oder den Kinderarzt.

Gerade die ersten Tage nach der Geburt sind für eine Familie etwas ganz besonderes. Genieße die Nähe zu Deinem Baby, aber denk auch daran, dass Du Deinem Körper die Möglichkeit gibst, sich von den Anstrengungen der Geburt zu erholen.

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