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Hautveränderung

Mongolenfleck beim Baby: Schlimm oder harmlos?

In Asien und Ostafrika taucht er bei rund 95 Prozent aller Babys auf: der Mongolenfleck. Dabei handelt es sich um eine Verfärbung auf der Babyhaut, die manchmal fälschlicherweise als Hautkrankheit diagnostiziert wird. Wir erklären dir, wie es dazu kommt und warum du dir keine Sorgen machen musst, wenn du bei deinem Baby solch eine Pigmentierung entdeckst.

Was ist ein Mongolenfleck?

Ein Mongolenfleck ist nichts anderes als eine Hautverfärbung, mit der Babys geboren werden. Meistens sind diese blaugrau bis lila-grau und weisen eine unscharfe Form auf. Hast du am Rücken, Gesäß oder über dem Kreuzbein deines Babys solch eine Pigmentierung gesehen? Der Fleck kann ganz unterschiedlich groß sein – von kaum wahrnehmbar bis handflächengroß.

Wusstest du’s? Der medizinische Begriff für das Mal lautet „kongenitale dermale Melanozytose".

Woher kommt die Hautveränderung beim Baby?

Der Mongolenfleck auf der Haut des Babys entwickelt sich bereits im Mutterleib. Während sich dein Baby gut behütet bei dir im Bauch entwickelt, durchläuft es mehrere Phasen. In einer davon werden die Pigmentzellen gebildet und wandern dann auf die Hautoberfläche. Wenn es dabei zu einem „Stau“ kommt, entsteht der sogenannte „mongolische Fleck“ oder aber auch einfach „Mongolenfleck“ genannt.

Wusstest du’s? Die Hautpigmente werden im Neuralrohr gebildet, dem späteren Rückenmark. Das erklärt, warum der Mongolenfleck am unteren Rücken auftaucht.

Ist der Mongolenfleck gefährlich?

Du hast einen Mongolenfleck auf der Haut deines Babys entdeckt und befürchtest nun, dass das schlimm ist? Keine Angst, da können wir dich beruhigen. Diese Hautveränderung ist wirklich nur eine Ansammlung von Pigmenten und keine Krankheit. Du musst die Haut auch nicht in irgendeiner besonderen Form pflegen oder Ähnliches.

Wusstest du’s? Ärzte sind sich einig, dass vom Mongolenfleck keinerlei Gefahr für dein Baby ausgeht – vergleichbar mit dem Storchenbiss.

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Verschwindet die spezielle Pigmentierung irgendwann wieder?

Tatsächlich kann die Hautveränderung mit zunehmendem Alter schwächer werden oder ganz verblassen. Bis zum zweiten Geburtstag wird sie aber erst mal größer, schließlich wächst dein Baby und damit auch die Hautoberfläche. In diesem Zeitraum kann die Farbintensität auch noch mal zunehmen. Kommt dein Kind in die Pubertät, verblasst oder verschwindet das Mal meistens ganz von alleine.

Wusstest du’s? Die Wahrscheinlichkeit für einen Mongolenfleck liegt bei hellhäutigen Kindern bei unter einem Prozent.

Warum heißt der Mongolenfleck so?

Seinen Namen hat der Fleck im 19. Jahrhundert vom deutschen Anthropologen Erwin Bälz bekommen. Er hat sich zu den charakteristischen Körpermerkmalen ostasiatischer Menschen geforscht und dabei den „Mongolenfleck“ entdeckt. Aus heutiger Sicht ist diese Bezeichnung jedoch sehr fragwürdig, weil sie an die Rassentheorie erinnert.

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Ein kleiner oder großer Fleck über dem Rücken deines Babys – das ist meistens ein Mongolenfleck. Wenn du diesen bei deinem kleinen Schatz entdeckst, weißt du nun, dass du dir keine Sorgen machen musst. Und wenn dein Baby groß genug ist, kannst du ihm erklären, was es mit der Pigmentierung auf sich hat.

Bildquelle: GettyImages/MJPS

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