Schlafen, Einschlafen und Durchschlafen

Der Alltag mit dem Baby ist wunderschön – aber auch ganz schön anstrengend, wenn Schalfmangel im Spiel ist. Du kannst die Müdigkeitssignale Deines Kindes aber erkennen und eine Schlafroutine einführen, die Deinem Kind helfen, besser einzuschlafen und durchzuschlafen.

Rechtzeitig ins Bett bringen

Du lernst die Müdigkeitssignale Deines Babys mit der Zeit richtig zu deuten.

Mit der Zeit lernst Du, die Müdigkeitssignale Deines Babys richtig zu deuten.

Besonders kleine Babys haben noch einen ganz anderen Schlafrhythmus als wir: Sie schlafen nicht am Stück, sondern immer nur zwei bis drei Stunden. Gerade das kann für frischgebackene Eltern eine große Belastungsprobe sein. Wenn die Nächte allzu oft unterbrochen werden und das Baby danach Schwierigkeiten hat, wieder einzuschlafen, wird akuter Schlafmangel zum Problem.

Müdigkeitssignale erkennen

Neugeborene werden etwa alle anderthalb Stunden müde und können dann auch gut einschlafen. Aber auch bei älteren Babys gibt es wiederkehrende Müdigkeitsphasen, die jedoch wieder vorbei gehen, wenn sie dann nicht ins Bett gehen. Oft sind übermüdete Kinder dann richtig aufgedreht und es dauert etwa eine Stunde, bis sie wieder müde werden und einschlafen können. Deshalb ist es wichtig, rechtzeitig zu reagieren, wenn man merkt, dass das Kind plötzlich ganz ruhig wird oder anfängt, zu quengeln oder am Daumen zu lutschen – mit der Zeit lernt man, die „Müdigkeitssignale“ seines Babys richtig zu deuten.

Das A und O für Babys Schlaf ist ein relativ regelmäßiger Rhythmus. Deshalb sollte man versuchen, das Baby, wenn es älter wird, jeden Abend etwa um die gleiche Zeit ins Bett zu bringen. Allmählich wird sich eine Routine einspielen, die das abendliche Einschlafen erleichtert. Außerdem sollte man darauf achten, dass zwischen dem Zubettgehen und dem letzten Tagesschläfchen mindestens vier Stunden liegen.

Vor dem Schlafen austoben

Eigentlich ganz logisch – müde Babys schlafen besser ein. Deshalb sollte man einige Zeit vor dem Schlafengehen dafür sorgen, dass die Kleinen ihre überschüssige Energie abbauen können (dies gilt natürlich noch nicht für die ganz Kleinen). Spielen, Toben, Herumtollen ist dann genau das Richtige. Aber Vorsicht: Unmittelbar vor dem Schlafengehen sollte man hektische Tätigkeiten einstellen und mit dem Kind zur Ruhe kommen. Ein Bad vor dem Schlafengehen kann wahre Wunder bewirken, denn es macht herrlich müde und entspannt. Man kann das abendliche Bad vor dem Schlafengehen auch zu einem Ritual machen, was dem Kind das Einschlafen erleichtert.

Auf die Nacht einstimmen

Nach etwa sechs Wochen ist Dein Baby länger am Stück wach und kann zwischen Nacht- und Tagschlaf unterscheiden. Circa um den dritten Lebensmonat herum wird es sich an die Schlafroutine gewöhnt haben, spätestens aber bis zum sechsten Monat. Wenn es langsam Schlafenszeit wird, ist es wichtig, dies dem Kind zu signalisieren und auch selbst zur Ruhe zu kommen. Musik und Fernseher sollten jetzt leise gestellt oder ganz ausgeschaltet werden, das Licht etwas gedimmt werden und Gespräche möglichst nur noch leise geführt werden. Ein Baby kann übrigens problemlos bei Lärm einschlafen. Schläft es jedoch erst einmal, kann es durchaus durch ein plötzliches lautes Geräusch aufgeweckt werden, deshalb hilft eine ruhige Umgebung beim Durchschlafen. Achte darauf, dass Dein Baby von selbst einschläft. Wenn es sich daran gewöhnt, von Dir in den Schlaf gewogen zu werden, könnte es später schwierig sein, es ihm wieder abzugewöhnen ohne Dich einzuschlafen.

Eine abendliche Kuschelrunde und der Gute-Nacht-Kuss dürfen natürlich auch nicht fehlen – bei etwas größeren Kindern kann man auch noch einmal kurz den Tag Revue passieren lassen, bevor es ins Traumland geht.

Tipps zum Wiedereinschlafen

Wenn Kinder und Babys nachts aufwachen, ist es häufig schwierig, sie wieder zum Einschlafen zu bringen. Wichtig ist, möglichst ruhig zu bleiben, nur dämmriges Licht anzuschalten und leise zu sprechen. Man sollte das Baby nach Möglichkeit im Bett liegen lassen und versuchen, es durch sanftes Streicheln wieder einschlafen zu lassen. Nächtliche Fütterungen sollten möglichst kurz gehalten werden und ruhig verlaufen. Achtet darauf, das Baby jetzt nicht mehr durch Spielen zu animieren und wach zu machen.
Gegen Angst im Dunkeln kann es helfen, ein kleines Licht brennen zu lassen oder die Tür einen Spalt offen stehen zu lassen. Auch die Gesellschaft von plüschigen „Beschützern“ hilft vielen Kindern, nächtliche Ängste zu überstehen.

Bildquelle:Dreamstime.com


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Was denkst du?

  • lolleBu am 13.01.2014 um 11:35 Uhr

    Das Durchschlafen hat bei uns ziemlich schnell geklappt. Das Einschlafen war da schon eine andere Geschichte 😉

    Antworten
  • lucia27 am 18.11.2013 um 00:26 Uhr

    Kraeppelchen bin ganz deiner Meinung. ..ich mach es genau so babys sind dafür da um geknudelt zu werden mein sohn schläft auch bei mir im bett .. sogar meine Hebamme ist dafür .. lg

    Antworten
  • lucia27 am 18.11.2013 um 00:22 Uhr

    Bin absolut deiner meinung Kraeppelchen ... babys sind dafür da um die zu bemüttern und mit ihnen zu kuscheln. .. mein kleiner (7wochen alt) macht sogar kontroll blicke wenn ich da nicht daneben liege wird er grad wieder wach ...er schläft auch mit mir im bettchen ich still auch !!!!

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  • Zimtstern1984 am 11.06.2013 um 11:44 Uhr

    Bei uns hat das Schlafen eigentlich von Anfang an sehr gut geklappt. Dafür war ich sehr dankbar. Wir hatten aber auch vom Nachhausekommen an sehr viel Ruhe. Dadurch waren wir alle recht ausgeglichen und entspannt. Ich denke, das hat auch dazu beigetragen, dass es mit dem Schlafen gut klappte. Ich denke, Ruhe und eine ruhige Atmosphäre macht da viel aus.

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  • Kraeppelchen am 08.06.2013 um 20:40 Uhr

    so ein quatsch das das Kind von alleine einschlafen muß Oo meine wird in den schlaf gestillt so wie es die Natur vorgesehen hat und bei mir im bett schläft sie auch mit. Immer dieser käse von wegen angewöhnen und verwöhnen. Babys haben immer noch diese Urinstinkte und brauchen Mama oder papa zum einschlafen bis sie es irgendwann von alleine können. typisch unsere heutige moderne zeit kein wunder das die Gesellschaft so ist! einen großen Schwachsinn den ihr da schreibt wie soll sich eine junge oder frisch gebackene Mama da auf ihr Instinkt vertrauen wenn doch alles was dem Baby gut tut als schlechte Angewohnheit dargestellt wird ein Baby kann eh noch nicht lesen und weiß nicht das es so heut zu tage verlangt wird. Ein Baby was alleine einschlafen und schlafen muß wäre in der Steinzeit gefressen worden ohne jeglichen schutz der mutter! hört auf eurer Urvertrauen und nicht auf solche sinnlosen ratschläge!

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  • Lipstik am 09.04.2013 um 14:54 Uhr

    Eincremen! Alles ausziehen,streicheln und massieren lassen und dann Schlafanzug an und ins Bett, da fallen die Augen von alleine zu ! 🙂

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  • zugvogel_77 am 16.03.2011 um 10:51 Uhr

    Wir haben schon sehr früh ein Einschlafritual eingeführt. Zähne putzen, ins Bett legen, eine kleine Geschichte, ein Einschlaflied und am Ende noch einen Gute-Nacht-Kuss natürlich! 🙂

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