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Dein Baby schlafen legen: So klappt es ohne Stress

baby schlafen legen

Wenn kleine Wunder auf die Welt kommen, brauchen sie neben ganz viel Nähe und Kuscheln vor allem eins: Schlaf. Gerade in den ersten Lebenswochen verschläft dein Baby buchstäblich den halben Tag – und das ist auch gut so! Denn im Schlaf kann dein Kleines Erlebtes verarbeiten, Kraft schöpfen und sich weiterentwickeln. Dein Baby schlafen zu legen ist deshalb sehr wichtig. Welche Fehler du dabei vermeiden solltest und wie der Weg ins Land der Träume für euch beide stressfrei abläuft, erfährst du hier.

Wie viel Schlaf braucht mein Baby?

Neugeborene schlafen in der Regel zwischen 14 und 17 Stunden pro Tag – Wahnsinn, oder? Erst ab dem vierten Monat nimmt die Schlafdauer langsam ab. Jetzt solltest du dein Baby für etwa 12 bis 15 Stunden schlafen legen. Die meisten Babys stellen rund um den ersten Geburtstag ihr Schlafverhalten um und brauchen tagsüber nur noch zwei Schläfchen von 1,5 bis 3 Stunden. Und irgendwann wird sich dein Baby nur noch für ein Mittagsschläfchen schlafen legen lassen. Das alles sind aber nur Richtwerte – vielleicht ist es bei euch ganz anderes und das ist auch in Ordnung, solange es deinem Baby damit gut geht und es sich altersgerecht entwickelt.

Wusstest du’s? Viele Kinder schaffen den Mittagsschlaf rund um den zweiten Geburtstag ab. Es gibt aber auch kleine Schlafmützen, die an ihrem Time-out hängen und noch weit über das 2. Lebensjahr mittags ein Schläfchen brauchen.

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Mein Baby schlafen legen: Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Zunächst einmal solltest du auf die Signale deines Babys achten: Zeigt es Anzeichen von Müdigkeit? Das könnten zum Beispiel folgende Dinge sein:

  • Gähnen
  • Augen reiben
  • Kopf ablegen
  • Ans Ohr fassen
  • Seufzen oder weinen

Wenn dein Baby eines oder mehrere dieser Dinge tut, kannst du versuchen, es schlafen zu legen. Keine Angst: Mit der Zeit wirst du lernen, die Anzeichen deines Babys richtig zu deuten. Mache dich also nicht verrückt, wenn du anfangs den Zeitpunkt zum Schlafenlegen deines Babys verpasst.

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Wusstest du’s? Babyschlaf ist für die geistige Entwicklung essentiell. Denn die Gehirnentwicklung ist nach der Geburt noch lange nicht abgeschlossen. Diese geschieht vor allem dann, wenn dein Baby schläft.

Was sollte ich beachten, wenn ich mein Baby schlafen legen will?

Tatsächlich gibt es ein paar Dinge, die du beachten solltest, wenn dein Baby den Weg ins Land der Träume finden soll. Das fängt vor allem bei einer entspannten Atmosphäre an. Wie du diese schaffst? Ganz einfach:

  1. Lichtverhältnisse: Manche Babys schlafen nur, wenn es dunkel ist. In diesem Fall kannst du mit Vorhängen oder Rollos für beste Voraussetzungen zum Schlafen sorgen.
  2. Konsequenz: Am besten klappt das Schlafenlegen, wenn ihr es immer zur gleichen Zeit versucht. So kann sich der kleine Körper ideal auf den Tages- und Schlafrhythmus einstellen.
  3. Ruhe: Schalte störende Dinge wie dein Handy oder Haushaltsgeräte aus, wenn dein Baby schlafen soll. Stattdessen kannst du leise ein Schlaflied singen oder die Spieluhr anmachen.
  4. Klamotten: Ganz gleich, ob Schlafsack, Schlafanzug oder gepuckt – jedes Baby braucht andere Klamotten, wenn es ins Bettchen geht. Am besten probierst du einfach mal aus, was für euch am besten passt.

Welche Fehler sollte ich vermeiden, wenn ich mein Baby schlafen legen will?

Einige Dinge können es dir schwerer machen, dein Baby zum Schlummern zu bringen. Folgende Fehler solltest du besser vermeiden:

  1. Ortswechsel: Heute Sofa, morgen Babybettchen? Das ist keine gute Idee. Dein Baby findet leichter in den Schlaf, wenn es dafür einen festen Ort hat.
  2. Schreien lassen: Dein Baby schreit und möchte partout nicht schlafen? Das kann vorkommen und ist kein Grund zur Sorge. Jetzt ist es wichtig, dass du dein Baby hochnimmst, es tröstest und auf keinen Fall alleine schreien lässt! Vielleicht schläft es dann doch noch ein, oder aber auch nicht.
  3. Alleine lassen: Nahezu alle Babys brauchen Körperkontakt, bevor sie einschlafen können. Kuschelt, schmust und bleibe unbedingt bei deinem Kleinen, bis es tief und fest schläft. Das gibt ihm Sicherheit.
  4. Unruhe: Du willst unbedingt, dass dein Baby jetzt schläft? Das merkt es sicherlich. Versuche, entspannt zu bleiben, denn nur dann kann dein Kleines sich auch entspannen.
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Unser Tipp: Babys brauchen und lieben Routinen, denn diese geben ihnen Sicherheit. Deshalb kannst du versuchen, Rituale rund um das Schlafenlegen einzuführen. Dieses kann zum Beispiel mit dem Umziehen beginnen, gefolgt von einer Runde Kuscheln und dem Abspielen der Spieluhr.

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Babys schlafen zu legen ist nicht immer einfach und zerrt vor allem an den Nerven, wenn ihr sowieso schon übermüdet seid. Das ist total normal und völlig verständlich. Und genau für diese Momente hast du jetzt unsere Tipps im Hinterkopf, die dein Kleines hoffentlich sanft zum Schlummern bringen.

Bildquelle: GettyImages/Anchiy

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