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Eltern haben Lieblingskind

Familie

Eltern haben Lieblingskind

Laut einer US-Studie haben fast alle Eltern ein Kind, das sie bevorzugen. Die meisten sind sich dessen aber nicht bewusst.

Auch wenn sich Eltern immer bemühen, allen Kindern die gleiche Zuwendung zu geben, so haben fast alle Eltern laut einer US-Studie ein Lieblingskind. Die Forscher sprechen dabei von „Favoritism“.
Der Münchner Psychologe Prof. Hartmut Kasten warnt gegenüber „Bild.de“ ebenfalls davor, ein Kind über einen längeren Zeitraum zu bevorzugen, da sich dies negativ auf die anderen Kinder auswirke.

Wonach wählen Eltern ein Lieblingskind?

Das Lieblingskind ist häufig vom Charakter oder vom Aussehen dem Elternteil ähnlich. Es kann aber auch das älteste oder jüngste Kind sein, das sich zum Lieblingskind entwickelt. Auch wenn ein Kind behindert oder krank, also ein sogenanntes Problemkind ist, wird es von den Eltern bevorzugt, da es mehr Aufmerksamkeit braucht. Dadurch fühlen sich die Geschwister auf Dauer benachteiligt und entwickeln ein geringes Selbstvertrauen. Doch auch die Lieblingskinder können durch die Bevorzugung benachteiligt werden, weil sie sich häufig später ohne die Hilfe der Eltern nicht zurechtfinden.

Eltern sind nicht immer gerecht
Falst alle Eltern haben ein Lieblingskind, das sie unbewusst bevorzugen

Eltern muss Bevorzugung bewusst sein

Kasten rät den Eltern, sich zunächst darüber bewusst zu werden, wenn sie ein Kind bevorzugen. Dies ist zum Beispiel im Säuglingsalter oder in der Pubertät auch notwendiger als in anderen Phasen, doch auch dann müssen sich die Eltern darüber im Klaren sein, dass sich die anderen Kinder in dieser Zeit vernachlässigt fühlen können. Die Bevorzugung kann aber auch emotional, zum Beispiel durch häufigeres Umarmen oder materiell, zum Beispiel durch teurere Geschenke, stattfinden. Wenn die Eltern dies bemerken, sollten sie sich um einen Ausgleich für die anderen Kinder bemühen.

Bildquelle: R. Gino Santa Maria/dreamstime.com

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