Berufsschule – Theorie der Berufsausbildung

Wenn Dein Kind eine Berufsausbildung macht, lernt es seinen Wunschberuf von Grund auf. Dabei dürfen natürlich auch theoretische Bausteine nicht fehlen. Hier kommt die Berufsschule ins Spiel.

Theoretisches Wissen aus der Berufsschule

Theoretisches Wissen aus der Berufsschule.

An der Berufsschule wird das Wissen aus dem Betrieb theoretisch ergänzt.

Der Berufsausbildungsvertrag ist die Eintrittskarte zur Berufsschule. Mit Antritt der Berufsausbildung startet Dein Kind auch eine schulische Ausbildung, um theoretische Grundlagen des ausgeübten Berufs zu erlangen und das Allgemeinwissen zu erweitern. Die Berufsschule ist somit eine berufsbildende Schule.

Was lernt mein Kind an der Berufsschule?

Je nachdem, welchen Beruf Dein Kind erlernt, wird es auf eine spezielle Berufsschule gehen. So werden Auszubildende mit kaufmännischen Berufen zum Beispiel meist in einer Berufsschule zusammengefasst, ebenso Berufe im technischen Bereich oder im hauswirtschaftlichen Bereich. Berufsspezifische Inhalte werden dann natürlich je nach Berufen und Lehrjahren in Klassenverbänden vermittelt.

Die Lehrinhalte auf der Berufsschule werden durch den so genannten Rahmenlehrplan vorgegeben. Der Rahmenlehrplan ist somit das Gegenstück des Ausbildungsrahmenplans, der die Inhalte der betrieblichen Lehrinhalte vorschreibt. Der Rahmenlehrplan ist in Lernfeldern strukturiert und wird von jedem Bundesland angepasst. Auch der zuständige Lehrer an der Berufsschule kann den Lehrplan recht flexibel – je nach Voraussetzungen und Vorkenntnissen der Berufsschüler – anpassen.

Wie läuft der Alltag in der Berufsschule ab?

In der Regel geht ein Auszubildender ein bis zwei Tage in der Woche zur Berufsschule – den Rest der Zeit verbringt er in seinem auszubildenden Betrieb. Das entspricht etwa 8 bis 12 Unterrichtsstunden in der Woche – je nach Ausbildungsjahr und Beruf. In manchen Ausbildungsberufen wechseln sich auch Berufsschule und betriebliche Tätigkeit in Wochenrhythmen ab, dann findet der Unterricht in Blöcken statt. In regelmäßigen Abständen werden Berufsschulzeugnisse ausgestellt.

Nach erfolgreichem Abschluss der Berufsausbildung – das heißt sowohl des theoretischen Teils an der Berufsschule, als auch des praktischen im Betrieb – wird ein Abschlusszeugnis ausgestellt. Dieses wird im Handwerk Gesellenbrief, in technischen Berufen Facharbeiterbrief und in kaufmännischen Berufen IHK-Prüfungszeugnis genannt.

Die Berufsschule ist also keine Schule wie jede andere – Sie ergänzt die betriebliche Ausbildung und ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Berufsausbildung.

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