Die Vorschule

Mit dem Eintritt in die Grundschule beginnt für alle Kinder ein neuer und aufregender Lebensabschnitt. Nun gehört man endlich zu den “Großen” und kann Lesen, Schreiben und Rechnen lernen! Dieses Ereignis ist von so zentraler Bedeutung, dass sich sogar noch manche Erwachsene an ihre Einschulungsfeier oder ihre ersten Schulwochen erinnern können. Die Schulzeit setzt aber eine gute Vorbreitung voraus. Diese erhält Dein Kind in der Vorschule.

Vorbereitung auf die Schulzeit

In der Vorschule gewöhnen sich Kinder an die Schule

Der erste Schritt in den Schulalltag: Die Vorschule

Die Anforderungen, die mit dem Übergang von Kindergarten zur Schule verbunden sind, betreffen sowohl Kinder, als auch die Eltern. Sie sind in den verschiedensten Bereichen spürbar und erfordern jede Menge Geduld. Die Trennung zwischen Lernen und Spiel wird deutlicher. Das Lernen in der Schule erfolgt mit anderen Methoden, als das Lernen im Kindergarten. In der Schule steht die Vermittlung von Lesen, Schreiben und Rechnen im Vordergrund. Eine Vielzahl von neuen Verhaltensregeln müssen gelernt und eingehalten werden, während spontane Wünsche und Bedürfnisse häufig zurückgestellt werden müssen. Die Vorschule bereitet Dein Kind langsam und schrittweise auf diese neuen Anforderungen vor.

Vorschule: Was können Eltern tun?

Am Ende der Kindergartenzeit können Kinder in der Regel zählen, die meisten können ihren Namen “schreiben” oder nachmalen. Einige Kinder können schon einfache Wörter erkennen oder kleine Rechenaufgaben lösen. Das ist aber keine Voraussetzung oder gar ein Vorsprung, der den Schulbeginn erleichtert und die Vorschule ersetzt. Konzentrationsfähigkeit und Neugierde, Experimentierfreude, Motivation, Ausdauer und Anstrengungsbereitschaft hingegen sind Kompetenzen, die, zum Beispiel in einer Vorschule, gefördert werden müssen. Eltern können sich fragen: Kommt mein Kind zurecht? Haben sich die Aussprache und das Sprechen altersgerecht entwickelt? Kann das Kind sich in sein Spiel vertiefen, also konzentrieren? Werden durch seine Tätigkeiten die Grob- bzw. Feinmotorik geschult? Durch bestimmte Gefte für Kinder der Vorschule können Eltern die Talente ihres Kindes fördern. Am besten sprichst Du als Mama mit den Erzieherinnen im Kindergarten, dann erfährst Du, welche pädagogischen Überlegungen dahinter stecken. Wichtig für die Konzentration und Leistungsfähigkeit in der Schule ist die Fitness Deines Kindes. Ein körperlich stabiles Kind verfügt über bessere Ressourcen, um den geistigen, sozialen und körperlichen Anforderungen des Schulalltags zu begegnen als ein Kind, das schnell ermüdet oder häufig krank wird. Du solltest also auf eine gesunde Ernährung achten, auf viel Bewegung und ausreichend Schlaf.

Der Unterschied zur Vorschule: Das steht im Kindergarten im Vordergrund

Im Kindergarten steht, anders als in der Vorschule, das soziale Lernen im Vordergrund. Kinder lernen die Grundregeln des sozialen Miteinanders in der Gruppe, sie schließen Freundschaften und erfahren, dass Spaß und Freude oft dann am größten sind, wenn Spielideen gemeinsam mit anderen verwirklicht werden. Grundsätzlich fördert der Kindergarten die gleichen Kompetenzen, die Du als Mutter in der Familienerziehung anstrebst. Im Kindergarten soll die Selbstständigkeit Deines Kindes gefördert werden, sodass es ein gesundes Selbstbewusstsein entwickelt. Ebenso wird das Einfühlungsvermögen gefördert, so wird es im Sozialverhalten sicherer. Die Sprache, die Motivation und Kreativität werden durch das Spielen mit anderen Kindern angeregt. Die Erzieherin ist daher die erste Ansprechpartnerin, wenn es um Fragen geht, die Dein Kind und seine Entwicklung betreffen. Sie sollte im Dialog mit Dir beantworten können, ob Dein Kind Ausdauer zeigen kann, ob es aktiv und teamfähig ist und Lösungen finden kann. Kann es Erwachsenen zuhören? Ist es selbstsicher und selbst bejahend? Schöpft es Freude am eigenen Tun? Treffen die meisten Fragen mit ja zu, so ist Dein Kind bestens für die Schulzeit vorbereitet.

Die Vorschule muss nicht unbedingt eine tatsächliche Schule sein. Lernt Dein Kind im Kindergarten alle wichtige Fähigkeiten, die es für die Schule braucht, ist gar keine Vorschule nötig. Wenn Du glaubst, dass Dein Kind gefördert werden muss, kannst Du mit speziellen Heften die Vorschule auch zuhause durchführen.

Bildquelle: Dreamstime.com


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Was denkst du?

  • Maria_Luz am 07.10.2014 um 16:57 Uhr

    Vorschule gibts bei uns, aber das ist eher was für Kinder, die noch nicht in die Schule können, weil sie Defizite haben und nicht was, was vor der Schule kommt.

    Antworten
  • FAMED am 16.09.2014 um 17:14 Uhr

    Bei uns gibts keine Vorschule. Hör da jetzt zum ersten Mal von.

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  • rollimolli231 am 08.05.2014 um 09:37 Uhr

    Mein Bruder war auch in der Vorschule. Ihm hat es gut gefallen.

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  • maria_mami am 04.07.2012 um 13:34 Uhr

    Ich spiele mit Sören zuhause immer Vorschule. Er ist unheimlich wissbegierig. Eigentlich hat er die Vorschule gar nicht nötig, aber er will immer alles wissen und alles gezeigt bekommen. Besonders das Schreiben hat es ihm angetan.

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  • heidelbeermuff am 23.01.2012 um 17:51 Uhr

    Vorschule ist was ganz arg tolles. Kinder haben am Lernen auch so eine Freude.

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  • Haribo5 am 18.01.2012 um 12:30 Uhr

    Ich hatte in der Vorschule immer einen riesen Spaß.

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  • KleinerKaefer am 29.09.2011 um 12:40 Uhr

    Mein Kleiner wird ab Mai in den Kindergarten gehen und die haben eine Vorschule integriert. Im letzten Jahr vor der Einschulung besuchen die Kinder immer vormittags eine bis zwei Stunden eine Vorschul Gruppe!

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  • bee79 am 22.01.2011 um 12:21 Uhr

    Ich möchte meinen Kleinen auch zur Vorschule schicken. Je früher er daran gewöhnt wird mit anderen Kindern und auch Erwachsenen zu interagieren, desto besser!

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