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Ab wann sollte ich mir eine Hebamme suchen?

Gerade erst hast du den positiven Schwangerschaftstest gemacht – und schon dreht sich dein Gedankenkarussell. Neben einem Termin bei deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt gibt es noch ein paar andere Dinge, um die du dich frühzeitig kümmern solltest. Eine Sache ist zum Beispiel das Thema Hebamme. Wir sagen dir, ab wann du eine Hebamme suchen solltest.

Warum sollte ich mir überhaupt eine Hebamme suchen?

Du möchtest deine Schwangerschaft von einer Hebamme begleiten lassen und hoffst auch auf Unterstützung im Wochenbett? Das ist dein gutes Recht! Während die Ärztinnen und Gynäkologen die Routine-Untersuchungen während deiner Kugelzeit übernehmen, stehen Hebammen dir mit praktischem Rat und einem offenen Ohr für Fragen zur Seite. Und nach der Geburt kommt deine Hebamme dich im Wochenbett besuchen und übernimmt die Gewichtskontrolle deines Neugeborenen. Es gibt also viele gute Gründe, dich um eine Hebamme zu kümmern.

Wann sollte ich damit beginnen, eine Hebamme zu suchen?

Auch wenn es verrückt klingt: Du solltest dich so schnell wie möglich um eine Hebamme kümmern, wenn du von deiner Schwangerschaft erfahren hast. Das heißt konkret: Am besten direkt nach dem positiven Test. Gerade in Ballungsgebieten mit hoher Geburtenrate kann es tatsächlich sein, dass die meisten Hebammen schnell ausgebucht sind. Ein Vorlauf von neun Monaten ist leider vielerorts üblich.

Wusstest du’s? Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für deine Hebammenbetreuung – wenn du stillst, sogar bis zum Ende der Stillzeit!

Wie komme ich an eine Hebamme?

Wenn du dich dafür entschieden hast, eine Hebamme in Anspruch zu nehmen, hast du verschiedene Möglichkeiten zur Suche.

  • Viele Praxen arbeiten mit Hebammen zusammen. Frage also gerne mal deinen Arzt oder deine Ärztin.
  • Genauso verhält es sich mit Kliniken. Meist findest du auf der Webseite der Geburtskliniken Listen mit Hebammen und deren Kontakt.
  • Du kannst aber auch einfach mal nach „Hebamme“ und deinem „Wohnort“ googeln – die meisten Hebammen haben nämlich selbst eine Webseite.
  • Wenn du eine Freundin kennst, die mit ihrer Hebamme zufrieden war, frage sie nach dem Kontakt.
  • Über den Seiten der Hebammen-Landesverbände kommst du außerdem schnell an eine Liste möglicher Betreuungspersonen.

Wie läuft die Suche nach einer Hebamme ab?

Sobald du ein paar passende Hebammen recherchiert hast, kannst du diese ganz normal kontaktieren. Viele Hebammen haben dafür ein Formular auf der Webseite, andere wünschen eher, angerufen zu werden. In jedem Fall solltest du erwähnen, in welcher Schwangerschaftswoche du bist und welche Form der Betreuung du dir wünschst.

  • Vorsorge: Im Wechsel mit dem Frauenarzt oder deiner Gynäkologin kann auch die Hebamme die Vorsorge-Untersuchungen durchführen.
  • Geburtsvorbereitungskurs und Co.: Einige Hebammen bieten auch Kurse rund um die Schwangerschaft an.
  • Wochenbett: Wenn du schon ein Kind hast, möchtest du eventuell nur die Wochenbett-Betreuung einer Hebamme in Anspruch nehmen.

Wusstest du’s? Sogenannte „Beleghebammen“ arbeiten festangestellt in der Klinik, führen aber ganz normal auch die Betreuung zu Hause durch. Der Vorteil einer Beleghebamme ist, dass sie unter Umständen sogar bei der Geburt dabei sein kann. Kein Wunder, dass es besonders schwierig ist, eine Beleghebamme zu bekommen.

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Wenn du planst, demnächst schwanger zu werden, kannst du dich auch schon während der Kinderwunschzeit über potenzielle Hebammen in deiner Nähe informieren. So hast du die passenden Kontaktdaten schon zur Hand, wenn aus dem Hibbeln ein positiver Schwangerschaftstest wird.

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Bildquelle: GettyImages/morrowlight

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