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Übergewicht und Adipositas

Übergewicht: Kinder

Übergewicht: Kinder

Weltweit hat sich die Zahl der fettleibigen Menschen in den letzten drei Jahrzehnten verdoppelt. Laut einer Studie des Universitätsklinikums Leipzig erkennen viele Eltern „fülliger“ Kinder erst viel zu spät, dass ihr Kind an Übergewicht leiden könnte und unterschätzen die gesundheitlichen Folgen von Fettsucht.

Wird nicht früh genug dagegen angegangen, kann Übergewicht für Kinder zu einem lebenslangen Problem werden, so Kopfschmerzen.de. Das Universitätsklinikum Leipzig hat nun eine Studie zur Einstellung von Eltern zur Vorbeugung von Kinderfettleibigkeit durchgeführt, in Kooperation mit dem Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum Adipositas-Erkrankungen und dem Kinderärztenetzwerk Crescnet. Ermittelt wurde dabei, aus welchen Gründen Eltern sich für oder gegen eine Teilnahme an einem Präventionsprogramm für übergewichtige oder adipöse Kinder (Alter: 4-17 Jahre) entscheiden.

Übergewicht: Kinder können schnell adipös werden

Adipositas ist die Bezeichnung für Fettleibigkeit oder Fettsucht und ist eine starke Form von Übergewicht, die krankhafte Auswirkungen auf den Körper hat. Wie die Ergebnisse der Leipziger Studie zeigen, war ein Großteil der Kinder, die an Präventionsprogrammen teilnehmen, bereits entweder übergewichtig oder sogar adipös. Außerdem seien sich Eltern von adipösen Kindern der Gefahren von Fettsucht deutlich bewusster als Eltern von Kindern, die „nur“ übergewichtig sind.

Viele Eltern erkennen erst viel zu spät, dass ihr Kind ein Gewichtsproblem hat.
80 Prozent der Kinder mit Fettleibigkeit bleiben auch im Erwachsenenalter übergewichtig.

Die Medizinforscher der Universität Leipzig schlussfolgern aus den Forschungsergebnissen, dass Präventionsprogramme für Kinderfettleibigkeit oft viel zu spät wahrgenommen werden. Die Eltern, die sich bewusst gegen Präventionsmaßnahmen entschieden haben, gaben die folgenden Beweggründe an: Viele Eltern behaupteten, dass ihr Kind gar nicht übergewichtig sei und sie gesund genug leben; was wiederum oft im Widerspruch zu ihren Ernährungsangaben stand. Andere Eltern verwiesen auf die angeblich hohen Kosten einer gesunden Ernährung oder Zeitmangel.

Übergewicht: Kinder und Eltern brauchen rechtzeitig Rat

Im Rahmen des Präventionsprogrammes beraten speziell geschulte Psychologen und Ernährungswissenschaftler Eltern telefonisch zu gesunder Ernährung und Bewegung und gehen auf individuelle Probleme ein. Laut Dr. Susann Blüher, Leiterin des Studienprojektes, sollen die Präventionsprogramme für Fettleibigkeit nun so ausgebaut werden, dass sie betroffene Familien früher erreichen. Vor allem das Problembewusstsein der Eltern müsse gestärkt werden.

Bildquelle: Serdar Tibet / Dreamstime.com

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