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Osterzopf: Die besten Flechttechniken

Geflochten gut!

Osterzopf: Die besten Flechttechniken

Der Osterzopf gehört zu Ostern wie der Christstollen zu Weihnachten. Beim Bäcker um die Ecke einen zu kaufen, ist natürlich möglich, aber leckerer wird's, wenn Du ihn selbst backst. Wir zeigen Dir, wie Du den perfekten Osterzopf flechten und Deine Lieben damit beeindrucken kannst.

Wenn Du einen Osterzopf zubereiten möchtest, sind Dir abgesehen vom Grundrezept in Sachen Geschmack und Kreativität keine Grenzen gesetzt. Für den Grundteig benötigst Du lediglich Hefe, Milch, Butter, Zucker, Salz und Eier. Wichtig ist, dass sämtliche Zutaten Zimmertemperatur haben. Wenn Butter, Milch und Eier direkt aus dem Kühlschrank verarbeitet werden, braucht der Teig eventuell länger als die üblichen 30 Minuten, um aufzugehen. Um Deinen Osterzopf etwas aufzupeppen, kannst Du Rosinen, Schokolade, Nüsse und diverse Gewürze hinzugeben.

Bevor Du das Gebäck in den Ofen gibst, ist es wichtig, dass Du es mit Milch oder Eigelb einpinselst, damit der Osterzopf eine schöne braune Färbung bekommt. Anschließend braucht er rund 30 Minuten, bis er fertig gebacken ist. Am besten schmeckt der Osterzopf, wenn Du ihn nach dem Backen etwas auskühlen lässt, ihn dann in Scheiben schneidest und mit Butter, Marmelade oder Honig bestreichst.

Osterzopf: Die richtige Technik

Doch bei der Zubereitung wurde gerade ein wichtiger Schritt übersprungen: das Flechten! Ohne die richtige Flechttechnik kannst Du keinen traditionellen Osterzopf backen. Das klingt jetzt erstmal kompliziert, aber wir zeigen Dir in ein paar einfachen Schritten, worauf es ankommt, damit Du dieses Jahr zu Ostern alle Freunde und Verwandte mit den kompliziertesten Flechtmustern beeindrucken kannst.

Flechten mit zwei Strängen:

Für die wohl einfachste Art und Weise, Deinen Osterzopf zuzubereiten, rollst Du Deinen Teig einfach in zwei lange Stränge, die in der Mitte leicht verdickt sind. Anschließend legst Du die beiden Teile so hin, dass sie im rechten Winkel übereinander liegen. Um die beiden Stränge zu einem schönen Osterzopf zu flechten, nimmst Du nun die beiden Ende des unten liegenden Strangs und legst sie über Kreuz über eines der Enden des oben liegenden Strangs. Im zweiten Schritt nimmst Du dann einfach den anderen Strang und überkreuzt ihn wieder wie im ersten Schritt. Am einfachsten ist es, wenn Du die Stränge nach dem Überkreuzen einfach wieder in die Kreuzform bringst.

Osterzopf mit Dekoration
Beim Osterzopf kommt es auf die richtige Flechttechnik an

Flechten mit drei, vier fünf und sieben Strängen:

Das Flechten mit drei Stränge kennen alle, die schon mal Haare geflochten haben, den das Vorgehen ist mit Teig genau das gleiche. Fünf oder sieben Stränge zu einem Osterzopf zu flechten klingt hingegen erstmal kompliziert – es folgt aber dem gleichen Prinzip. Beim Flechten mit drei Teilen müssen diese an einem Ende zusammengepresst werden. Wichtig ist dann lediglich, dass immer im Wechsel links und rechts der äußere Strang über den mittleren gelegt wird. Bei fünf und sieben Strängen wird es ähnlich gemacht. Die Grundregel lautet auch hier, dass jeweils nur die äußersten Stränge bewegt werden. Anstatt wie bei drei Strängen nur einen anderen, überkreuzt bei fünf beziehungsweise sieben Strängen immer einer zwei beziehungsweise drei Stränge auf dem Weg zur Mitte. Bis auf die Anzahl der Stränge erfolgt das Flechten also genau wie bei drei Strängen. Auch bei vier Strängen gilt ein ähnliches Prinzip, auch wenn die Anzahl der Stränge hier gerade ist. Am einfachsten geht es hier, wenn Du jeweils zwei Stränge links und zwei rechts hinlegst, sodass in der Mitte eine freie Fläche bleibt. Nun schlägst Du einen äußeren Strang über den inneren, sodass zum Beispiel der äußere rechte Strang zum inneren linken wird. Da Du nun auf einer Seite drei Stränge hast, muss Du auf dieser Seite den äußersten Strang über zwei andere führen und immer so weiter.

Flechten mit acht Strängen:

Wenn Du die einfacheren Flechttechniken bereits beherrschst und mal etwas Komplizierteres ausprobieren möchtest, solltest Du Dich an einem Osterzopf mit acht Strängen probieren. Hierfür legst Du vier Stränge auf jede Seite und lässt wieder etwas Platz in der Mitte frei. Dann nimmst Du die äußeren Stränge und legst diese waagerecht über die anderen Stränge. Anschließend kann der waagerechte Strang, der ursprünglich rechts lag, nach rechts zurück, aber diesmal als innerster Strang, während der äußere rechte Strang nun waagerecht gelegt wird. Anschließend wird der waagerechte Strang, der ursprünglich links außen lag, nach links innen und der äußere linke Strang waagerecht gelegt. Dies machst Du immer so weiter, bis Du unten angekommen bist und Dein Osterzopf fertig ist.

Auch wenn es kompliziert klingt (und danach aussieht), ist es tatsächlich gar nicht so schwer, einen schönen Osterzopf zu flechten. Du wirst mit einem selbsgebackenen Zopf außerdem nicht nur für den Geschmack, sondern auch für die Optik jede Menge Lob ernten. Viel Spaß beim Nachbacken.

Bildquelle: iStock/A_Lein

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