Sarah Connor glaubt nicht mehr an Castingshows

DSDS, „Das Supertalent“, „The Voice of Germany“ – die Liste der in Deutschland erfolgreichen Castingshows ist lang. Doch nicht allen Siegern dieser TV-Formate gelingt am Ende auch der große Durchbruch. Das hat mittlerweile auch Sarah Connor erkannt, die für „X Factor“ bereits selbst in einer Castingshow-Jury saß. Für Sarah Connor ist eine Castingshow jedenfalls nicht mehr der beste Weg zu Ruhm und Erfolg…

Das vermeintliche Erfolgskonzept Castingshow ist Sarah Connor nicht unbekannt. Für ganze drei Staffeln hatte sich die Sängerin in der VOX-Show „X Factor“ als Jurorin betätigt. Dabei scheint die 33-Jährige allerdings nicht nur gute Erfahrungen gemacht zu haben. Schließlich stellt Sarah Connor den deutschen Castingshows in ihrem jüngsten Interview ein eher vernichtendes Zeugnis aus. „Ich denke ehrlich gesagt, dass die Zeit der Castingshows ein bisschen vorbei ist“, erklärte die Blondine im Gespräch mit dem Onlineportal „morgenweb.de“.

Sarah Connor bei einem Event im Heidepark Soltau

Sarah Connor rät von der Teilnahme an Castingshows ab

Jungen Talenten kann Sarah Connor jedenfalls nicht mehr empfehlen, ihre Karriere in einer Castingshow beginnen zu wollen – auch wenn manche Kandidaten hier durchaus den Durchbruch schaffen. „Ich glaube, es gibt schon ein paar Beispiele, wo das funktioniert hat, aber es ist doch sehr schwer. Man kann einen Star nicht machen, man kann ihn nur finden. Das ist jemand, der wachsen und der sich entwickeln muss. Es ist kein 16-jähriges Mädchen oder ein 16-jähriger Junge“, gab sich Sarah Connor pessimistisch.

Sarah Connor: Auch ihr Einfluss brachte nichts

So gibt Sarah Connor offen zu, dass auch ihre eigene Bekanntheit und ihre zahlreichen Kontakte innerhalb der Musikbranche nicht ausreichten, um den „X Factor“-Kandidaten einen gelungenen Start ins Musikbusiness zu ermöglichen. „Ich habe damals versucht, nachhaltig mit Leuten zu arbeiten. Mein Einfluss in der Branche ist allerdings nicht so groß, dass ich jemanden berühmt machen kann, wenn da gewisse Vorurteile sind. Und da waren viele Vorurteile. Auch den Leuten gegenüber, die aus solchen Shows kommen, das war oft ein Problem“, plauderte Sarah Connor aus dem Nähkästchen.

Sarah Connor gewährt erstaunlich offene Einblicke in den Backstage-Bereich des deutschen Castingshow-Dschungels. Auch wir müssen ihr leider Recht geben. Wenn man von guten Beispielen wie Beatrice Egli oder Ivy Quainoo absieht, ist die Erfolgsbilanz vieler Castingshow-Gewinner doch eher ernüchternd…

Bildquelle: © Getty Images / Alexander Koerner


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Was denkst du?

  • LiloStar am 28.11.2013 um 17:12 Uhr

    Da hat Sarah Connor wohl leider Recht...

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