Til Schweiger hat Angst vor Alzheimer

„Honig im Kopf“ ist der Name des neuen Filmes von Til Schweiger, der die Geschichte eines Demenzkranken erzählt. Tatächlich verarbeitet der Schauspieler darin seine persönlichen Erfahrungen mit der Gedächtniskrankheit…

Im neuesten Film von Til Schweiger, „Honig im Kopf“, geht es um einen alten Mann, der an Alzheimer erkrankt. Seine Enkelin Tilda hilft ihm, seinen letzten Wunsch zu erfüllen: einmal nach Venedig zu reisen. Ein sowohl lustiger als auch trauriger Film, in dem Til Schweiger seine Erfahrungen mit der schrecklichen Krankheit verarbeitet. In der Talkshow „Menschen bei Maischberger“ erzählte Til Schweiger, wie sehr ihn die Erkrankung seines Großvaters prägte.

Til Schweiger hat seinen Großvater an Alzheimer verloren

Til Schweiger hat Angst, an Alzheimer zu erkranken

„Ich habe ihn mit meiner damaligen Freundin die Sommerferien über gepflegt“, so Til Schweiger über sein Verhältnis zu seinem erkrankten Großvater. Zu dieser Zeit, vor fünfundzwanzig Jahren, wusste der Schauspieler noch nicht einmal, an was für einer Krankheit sein Großvater litt. „Damals hieß das noch nicht so. Wir haben gesagt, er ist im Alter ein bisschen durchgeknallt“, erinnert sich der Schauspieler. Für Til Schweiger war diese Erfahrung jedoch so schmerzlich, dass der 50-Jährige sich nun einem Gentest unterzog.

Til Schweiger hat kein erhöhtes Alzheimer-Risiko

Zum Glück war das Ergebnis des Gentests negativ: Im Erbgut von Til Schweiger gibt es keine Anlage für die Demenzkrankheit. Trotzdem habe der Schauspieler Angst, einmal daran zu erkranken. „Wenn man Krebs hat, ist das auch beschissen. Aber ich glaube, dass Alzheimer viel schlimmer ist“, weiß Til Schweiger aus Erfahrung. Und weiter gab er bei Maischberger zu bedenken: „Ich will das jetzt nicht schönreden, aber als Krebspatient kann ich mich verabschieden und alles regeln.“

Einen Verwandten an seiner Seite zu haben, der unter Alzheimer leidet, ist eine schmerzliche Erfahrung, die auch Til Schweiger durchmachen musste. Durch den Film „Honig im Kopf“ kann er seine Schmerzen verarbeiten, nach vorne blicken, und sich darüber freuen, keine genetische Veranlagung zur Demenzkrankheit zu haben.

Bildquelle: Photo by Luca Teuchmann/Getty Images


Täglich kostenlose News zu Lifestyle, Liebe & mehr!

In zwei einfachen Schritten per WhatsApp auf dein Smartphone:

  • Klicke auf „Start“ und schicke in WhatsApp die Nachricht ab.
  • Speichere unbedingt unsere Nummer als „desired“, um den Newsletter zu erhalten!
Start
Sorry, beim ermitteln der Kontaktnummer ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.

Durch senden der WhatsApp stimme ich der Verarbeitung personenbezogener Daten zu.

Was denkst du?