Ungerechtigkeit

Kate Winslet bewundert Jennifer Lawrence

Kate Winslet bewundert Jennifer Lawrence

Jennifer Lawrence machte im Oktober mit einem Essay auf die ungleich verteilten Gehälter weiblicher und männlicher Hollywood-Stars aufmerksam und kritisierte die schlechte Behandlung von Frauen. Nun wurde auch Kate Winslet auf die Diskussion angesprochen, doch die Schauspielerin möchte sich da nicht einmischen.

Kate Winslet hatte 2009 einen Oscar für ihre Rolle in „Der Vorleser“ bekommen

Mit ihrem Essay in Lena Dunhams Newsletter „Lenny“, in dem sie öffentlich zum vorherrschenden Sexismus in den Lohnverhandlungen Stellungnahme bezog, sorgte Jennifer Lawrence vor wenigen Monaten für ein reges Medienecho – Kolleginnen wie Jessica Chastain und Mia Wasikowska schlossen sich der Kritik des „Die Tribute von Panem“-Stars an.

In einem Intervie mit „deadline.com“ wurde nun auch Kate Winslet darauf angesprochen, wie sie zu der ungleichen Bezahlung von männlichen und weiblichen Hauptdarstellern in Hollywood stehe. Doch statt sich wie ihre Kolleginnen darüber zu ärgern, will sich die Oscar-Preisträgerin bei dieser Diskussion lieber heraushalten: „Ich habe mich selbst nie mit Geldangelegenheiten belastet. Ich möchte auch nicht die Aussage von anderen Menschen kommentieren, aber ich bewundere Personen, die öffentlich für sich selbst einstehen.“

Kate Winslet: Zufrieden mit ihrem Leben

Während Jennifer Lawrence öffentlich über ihre Bezahlung im Film „American Hustle“ sprach, sieht Kate Winslet dagegen keinen Anlass über ihre Filmgagen zu sprechen: „Ich habe nie den Eindruck gehabt, dass ich mich über die Bezahlung äußern müsste. Ich habe ein schönes Leben und bin froh inzwischen 40 Jahre alt zu sein und nach wie vor zu arbeiten. Doch auch mit 40 werde ich noch auf Aussagen angesprochen, die ich vor Jahren gemacht habe. Wenn Jennifer Lawrence in dem Alter ist, wird sie wahrscheinlich immer noch nach dem Gagen-Problem gefragt,“ so die Hollywood-Schauspielerin weiter.

Kate Winslet scheint vollkommen zufrieden mit ihrem beruflichen Leben in Hollywood zu sein. Zumindest sieht die Schauspielerin keinen Anlass, sich in die Debatte um die ungleiche Bezahlung von männlichen und weiblichen Stars, die Jennifer Lawrence losgetreten hat, einzumischen.

 Bildquelle: GettyImages/Jason Merritt

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