Madonna sieht sich in der Rolle der Erzieherin

Madonna sieht sich in der Rolle der Erzieherin. Ihre Tournee möchte sie dazu nutzen, die Menschen auf die Gefahr rechter Parteien aufmerksam zu machen.

Madonna möchte die Menschen auf ihrer Tour erziehen. Bei ihren Auftritten macht sie auf die Gefahr rechter Parteien aufmerksam. In einem Interview warnte sie zudem davor, dass Religionen immer wieder für Gewalt und Kriege instrumentalisiert würden.

Madonna als Erzieherin.

Madonna möchte die Menschen auf ihrer Tour erziehen.

Madonna möchte mit ihrer aktuellen Welttournee „MDNA“ die Menschen erziehen. Während ihrer Tournee sorgte sie bereits für etliche Skandale. So wurde die Sängerin zum Beispiel von der französischen Front National verklagt. Madonna zeigte die Führerin der Partei, Marine Le Pen, bei ihren Konzerten mit einem Hakenkreuz auf der Stirn. Diese Klage schreckt die Queen of Pop allerdings nicht davon ab, weiter gegen Marine Le Pen und ihre Partei Front zu machen. In einem Interview in der ORF 2-Sendung „Kulturmontag“ versicherte die Künstlerin, weiter gegen rechte Parteien Stimmung zu machen: „Die Szene bleibt auf der ganzen Tour unverändert, als Symbol für die Gefahr des Faschismus. Es gibt derzeit viele rechts gerichtete Politiker in Europa – in Frankreich, Holland und Griechenland – und das macht Angst.”

Madonna: Die Menschen sind dumm

Madonna warnt in einem Interview in der ORF 2-Sendung „Kulturmontag“ davor, dass viele Menschen Religionen für ihre Zwecke instrumentalisieren würden, um so Kriege und Gewalt zu rechtfertigen: „Die Lehren des Korans und des Alten und Neuen Testaments sagen, man soll seinen Nächsten lieben, wie sich selbst. Das ist die Aussage der Heiligen Schriften und die Menschen pervertieren sie.” Als Grund dafür nennt Madonna die Dummheit der Menschen, und die Angst davor, fremde Menschen wirklich kennen lernen zu wollen: „Menschen haben Angst vor jedem, der anders ist als sie selbst. Und sie sind auch zu faul, um zu erforschen, wer der andere wirklich ist.” Sie selbst sieht sich in der Rolle einer Erzieherin: „Die Menschen brauchen Führer. Ich tue, was ich kann, um die Menschen zu erziehen.” Ob Madonna sich mit ihren Ansichten beliebt macht, ist der Künstlerin indes völlig egal: „Wer nur damit beschäftigt ist, populär zu bleiben und Fans zu sammeln, wird wohl kaum die Welt verändern. Doch das ist der Job des Künstlers. Ich glaube aber auch, dass es möglich ist, die Welt zu verändern, als Einzelperson aber auch im globalen Zusammenhang.”

Madonna nutzt ihre Bekanntheit für politische Statements und macht auf Gefahren aufmerksam. Auf ihre eigene Popularität nimmt sie dabei keine Rücksicht. Das finden wir toll!

Bildquelle: gettyimages/Ian Gavan

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