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Alternative Medizin: Wie wird man Heilpraktiker?

Alternative Medizin: Wie wird man Heilpraktiker?

Die Alternativmedizin wird immer beliebter und das auch aus gutem Grund. Mehr und mehr Menschen hinterfragen gängige Therapien und greifen lieber nach natürlichen Mitteln als nach traditionellen Arzneien. Wir sagen dir, wie auch du Heilpraktiker werden kannst!

Was machen Heilpraktiker?

Als Heilpraktiker bist du der Gegenpol zur konventionellen Medizin. Heutzutage gewinnen Heilpraktiker immer mehr an Beliebtheit, da viele Patienten zurück zur Natur finden und sich durch natürliche Therapien Heilung versprechen. Durch eine ausgiebige Anamnese, bringst du Symptome, Vorerkrankungen, Beschwerden und Wünsche in Erfahrung. Dann wird gemeinsam mit dem Patienten ein Behandlungsplan zusammengestellt. 

Gleichzusetzen mit der Medizin, wie wir sie von unserem Allgemeinmediziner kennen, darf man die Arbeit eines Heilpraktikers dennoch nicht. Die Therapie eines Heilpraktikers sollte als eine ergänzende Therapie für Körper und Seele genutzt werden und gegebenenfalls mit dem Hausarzt abgesprochen werden. 

Die Ausbildung zum Heilpraktiker

 Diese Ausbildung basiert auf einem praktischen Teil, der in einer Hausarztpraxis durchgeführt wird, und einem theoretischen Teil. In der Theorie lernst du alles von Biologie, bis hin zu natürlichen Heilmittel und deren Eigenschaften. Als Heilpraktiker müsst ihr ein großes Feld an verschiedenen Therapien und Behandlungen abdecken, darunter Akupunktur, Aromatherapie, Atemtherapie, Ayurveda (indische Heilkunst), Hypnose und Ernährungsberatung. In der Ausbildung entscheidet ihr euch daher ab einem Punkt für ein Spezialgebiet in dem ihr später arbeiten möchtet. Daraufhin wird dann eure Ausbildung auf diesen Bereich fokussiert, sodass ihr das optimale Training bekommt.

Ausbildungsdauer und Kosten

Die Ausbildung kann in unterschiedlichsten Lernformen abgeschlossen werden. Entweder im Fernunterricht, als berufsbegleitende Teilzeit-Lehrgänge oder als intensiv Vollzeitprogramm. Im Fernunterricht dauert die Ausbildung zwischen 12 und 30 Monate, dagegen im Präsenzunterricht kann die Ausbildung auch 4 bis 12 Monate dauern. Die Ausbildungskosten variieren jeweils bei den verschiedenen Lernformaten zwischen 2.000 bis 8.000 Euro. In Deutschland ist die Praxis der Heilpraktiker streng durch das  Heilpraktikergesetz  überwacht und erst nach bestandener amtsärztlicher Überprüfung (Heilpraktikerprüfung) und staatlicher Erlaubnis, darfst du dich Heilpraktiker nennen.

Tipp: Hier kannst dich noch genauer über die Ausbildungskosten und rechtliche Hinweise informieren!

Arbeitsalltag und Gehalt

Die meisten Heilpraktiker arbeiten in einer eignen Praxis. Aber du kannst auch als Angestellte Heilpraktikerin in einer Praxis arbeiten. Mit zunehmender Beliebtheit sind Heilpraktiker auch in Kur- und Rehabilitationszentren gefragt. Dort Unterstützen und ergänzen dort, wo die konventionelle Therapie an ihre Grenzen kommt. Der Erfolg eines Heilpraktikers und der eigenen Praxis ist von der Konkurrenz vor Ort abhängig. Durchschnittlich verdienen Heilpraktiker aber zwischen 2.600 bis 2.900 Euro brutto monatlich.

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Die Voraussetzungen für die Ausbildung als Heilpraktiker

  1. Sich gesundheitlich und geistig für den Beruf eignen (dies muss mit ärztlichem Attest bestätigt werden)
  2. Muss mindestens 25 Jahre alt sein
  3. Muss mindestens ein Hauptschulabschluss vorhanden sein
  4. Mit polizeilichem Führungszeugnis keine Straftaten vorweisen
  5. Offene und soziale Persönlichkeit
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Bildquelle:

Gettyimages/ humonia

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