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Welche Pilze kann man essen? Unsere Tipps und Tricks

Unerfahrene Sammler können essbare und nicht essbare Pilze häufig nicht auseinanderhalten. Doch welche Pilze sind genießbar? Wir haben für dich nachgeforscht.

Woran erkenne ich essbare Pilze?

Pilze sammeln macht Spaß und kann zu einem echten Hobby werden. Heimische Pilze entdecken, mit nach Hause nehmen und anschließend etwas Leckeres daraus zaubern. Manchmal ist das Pilze sammeln aber auch etwas gefährlich, denn bei vielen Sorten besteht eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Sorten. Auf eine App oder ein Buch zur Bestimmung von Pilzen solltest du dich also lieber nicht verlassen. Wenn du regelmäßig Pilze sammeln möchtest, eignet sich eine Wanderung mit einem erfahrenen Sammler. Es werden auch Pilz-Lehrgänge angeboten, bei denen dir direkt im Wald gezeigt wird, welche Pilze essbar sind und welche nicht. Erkennen kannst du essbare Pilze auf den ersten Blick leider nicht und solltest bei den ersten Pilzsammlungen lieber jemand Erfahrenen mitnehmen, um auf Nummer sicher zu gehen. Finde außerdem heraus, wann die beste Zeit ist, um möglichst viele Pilze zu entdecken.

Welche Pilze sind essbar?

Da es viele verschiedene Pilze gibt, haben wir dir eine kleine Übersicht der essbaren Pilze erstellt. Du kannst dich daran orientieren, solltest aber auf jeden Fall nicht unerfahren im Wald Pilze sammeln gehen, damit es nicht zu Verwechslungen mit wichtigen Sorten kommt. Folgende Pilzsorten sind essbar:

  • Steinpilz: Er wächst von Juli bis November im Nadelwald auf sandigem Boden. Auch im Mischwald ist er zu finden. Bei der Ernte ist der Steinpilz, der sehr gesund ist, sehr fest und verströmt einen leckeren Duft. Auf seinem bauchigen Stiel sitzt oft ein dicker Hut und er kann hellbraun, dunkelbraun, aber auch gelblich oder olivfarben ausfallen. 
  • Pfifferling: Die Erntezeit des Pfifferlings, der ein guter Eisenlieferant ist, liegt zwischen Juni und November. Zu finden ist er in Nadel- und Laubwäldern zwischen dem Moos der Fichten, Kiefern, Eichen und Buchen. Der Pfifferling ist trichterartig, trägt eine gelbe Farbe und besitzt bei der Ernte einen fruchtigen Aprikosenduft. Möchtest du die Haltbarkeit von frisch gesammelten Pfifferlingen verlängern, kannst du sie mit ein paar Vorbereitungen einfrieren.
  • Parasol: Von Juli bis Oktober kann der Parasol geerntet werden. Er ist an Wegrändern und auf Wiesen zu finden. Mit seinen 40 Zentimetern ist er oft schon von Weitem zu sehen. Dunkle Schuppen kennzeichnen ihn. 
  • Birkenpilz: Der Birkenpilz kann von Juni bis November geerntet werden und ist im Norden von Deutschland weit verbreitet. Er ist unter Birken zu finden, wodurch er auch seinen Namen bekommen hat und besitzt eine gelb-braune Haut. Der Stiel ist weiß und oft von einem schwarzen Nest bedeckt, wie bei einem Birkenstamm.
  • Brätling: Diesen Pilz kann man von Juli bis Oktober an den Rändern von Laub- und Nadelwäldern finden. Der Hut und Stiel sind meist orange-braun bis zimtfarben und er weist einen eindringlichen Fischgeruch auf.

Nun haben wir dir verraten, welche Pilze häufig in Deutschland zu finden sind und welche du bedenkenlos ernten kannst. Wenn du noch keine Erfahrungen im Pilze sammeln gemacht hast, sollte dich bei deiner ersten Pilz-Wanderung ein erfahrener Sammler begleiten. So entdeckst du schnell Orte, an denen deine Lieblingspilze wachsen und an denen du immer wieder ernten kannst. Finde auch heraus, wie du Pfifferlinge putzt und wie gesund der Shiitake-Pilz ist

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Bildquelle:
unsplash.com/Thanh Soledas

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