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Appetitzügelnd

So wendest du Bitterstoffe gegen Heißhunger an

So wendest du Bitterstoffe gegen Heißhunger an

Gegen richtigen Hunger hilft nur eine vollwertige Mahlzeit. Wer jedoch ständig Lust auf Süßes verspürt, kann seine Geschmacksnerven austricksen. Gegen Schokoladengelüste ist tatsächlich ein Kraut gewachsen – genau genommen sogar mehrere. Wir zeigen dir, wie du mit natürlichen Bitterstoffen Heißhunger bekämpfen kannst und warum Bittertropfen deine ständigen Begleiter werden sollten.

Mit Bitterstoffen Heißhunger austricksen

Bitterstoffe erleben derzeit ein Revival, dabei ist ihre Wirkung schon lange bekannt. Sowohl in der ayurvedischen und in der traditionellen chinesischen Medizin als auch in der Heilslehre von Hildegard von Bingen spielen bittere Kräuter und Wurzeln eine wichtige Rolle zur Behandlung von Magen-Darm- und Leber-Beschwerden. Paradoxerweise können bittere Lebensmittel unserem Körper guttun, obwohl dieser Geschmack eigentlich mit giftigen Inhaltsstoffen assoziiert wird. Eine Theorie besagt, dass bitterer Geschmack dem Gehirn signalisiert, nicht mehr zu essen, um eine Vergiftung zu verhindern. Die appetitzügelnde Wirkung kann jedoch auch damit zusammenhängen, dass bittere Lebensmittel dem Körper suggerieren, dass gerade nur Lebensmittel mit geringer Kaloriendichte zur Verfügung stehen – wie beispielsweise grünes Blattgemüse, das viele Bitterstoffe enthält. Werden hingegen kaum Bitterstoffe konsumiert, bekommt dein Körper das Signal, dass du gerade kalorienreiche Nahrung zu dir nimmst, die für schlechte Zeiten in Fett umgewandelt werden sollte.

Mit ein paar Bittertropfen* auf deiner Zunge kannst du daher tatsächlich auch deinen Stoffwechsel und deine Verdauung in Gang bringen. Bitterer Geschmack kann zwar kurzfristig den Appetit anregen, insbesondere die Lust auf Süßes kann jedoch über mehrere Stunden hinweg eingedämmt werden. Kein Wunder also, dass Anastasia Zampounidis, die sich komplett zuckerfrei ernährt, auf Bitterstoffe schwört.

Weitere positive Effekte von Bitterstoffen auf deinen Körper:

  • Förderung der Entgiftung der Leber
  • Bekämpfung von Sodbrennen
  • weniger Völlegefühl und Blähungen nach dem Essen
  • Vermehrung von Darmbakterien, die die Aufnahme von Nährstoffen fördern
  • Verlangsamung der Bildung von Krebszellen

Lebensmittel, die von Natur aus bitter sind

Löwenzahn Salat
Smoothies mit dem sehr bitteren Löwenzahn sind nur etwas für Fortgeschrittene.

In der Pflanzenwelt gibt es zahlreiche ungiftige Nahrungsmittel, die positive Effekte auf unseren Körper haben. In der modernen Ernährungen werden Bitterstoffe aber immer weniger, da diese bewusst aus vielen Gemüsesorten über die Jahrhunderte herausgezüchtet wurden.

Bittere Gemüse- und Obstsorten:

  • Raddicchio (schmeckt roh im Salat oder auch gegrillt als Beilage oder gesunder Pizza-Belag)
  • Chicorée
  • Bittergurken (auch zu finden als Bittermelone: die knubbeligen sehr bitteren Gurken von unserem Titelbild findest du in asiatischen und türkischen Lebensmittelläden und können roh oder als indische Gemüsebeilage zubereitet werden)
  • Löwenzahn-Salat (findest du auf dem Wochenmarkt oder in türkischen Lebensmittelläden; die Blätter enthalten wesentlich mehr Bitterstoffe als Rucola)
  • Rucola
  • Endivien-Salat
  • Wildkräuter-Salat (zum Selbstpflücken empfehlen wir den Ratgeber „Wildkräuter finden“*)
  • Schwarz- und Grünkohl
  • Wirsing
  • Staudensellerie
  • Artischocken
  • Brokkoli
  • Rosenkohl
  • Auberginen
  • Kerbel
  • Koriander
  • Grapefruit
  • Kumquats
  • Zitrusschale (unbehandelt)
  • Cranberries (gefriergetrocknete Cranberries sind ein gesunder zuckerarmer Snack*)

Weitere bittere Lebensmittel:

Bittere Getränke:

Viele alkoholische Getränke wie Bier, Kräuterschnäpse und klassische Cocktails sind zwar bitter, aber aufgrund des Alkoholgehalts nicht dienlich, um deine Gesundheit zu fördern, geschweige denn Kalorien zu sparen oder deine Leber zu entgiften. Wir zeigen dir hier daher nur alkoholfreie bittere und zuckerfreie Getränke.

Dieser Bittergurken-Tee* enthält ausschließlich getrocknete Bittergurken und bietet besonders viele Bitterstoffe – der perfekte Fastentee! 

Bittertee

Bittertropfen und -pulver gegen Heißhunger-Attacken

Wer die aufgelisteten bitteren Lebensmittel ungerne isst, oder Schwierigkeiten hat, diese in den alltäglichen Ernährungsplan zu integrieren, sollte sich Bittertropfen besorgen. Die handlichen Fläschchen sind schnell zur Hand, wenn Heißunger auf Süßes aufkommt und sehr ergiebig. Ein bewährter Klassiker sind die Bitterkraft-Tropfen*, die Angelikawurzel, Enzianwurzel, Kardamomsamen, Kurkuma, Zimtrinde, Galgant, Ingwer, Artischocke, und Mariendistelkraut enthalten. Noch praktischer ist das Bitterkraft-Spray*, das du dir zum Beispiel nach dem Essen in den Mund sprühen kannst, um die Lust auf Nachtisch wegzuzaubern. Besonders empfehlen können wir auch die Tropfen von Bitterliebe*, deren Erfinder aus „Die Höhle der Löwen“ bekannt sind. Die Rezeptur enthält noch mehr pflanzliche Inhaltsstsoffe als die Bitterkraft-Tropfen, wie beispielsweise unreife Pomeranzenfrüchte, Schafgarbenkraut, Lavendelblüten und Schwarzkümmelsamen.

Ein Fläschchen Bitterliebe ist für 15 Euro bei Amazon erhältlich* und sollte bei dreimal täglicher Anwendung einen Monat lang halten:

Bitterliebe

Wer Bitterstoffe lieber als Shot oder Smoothie trinken möchte, kann getrocknete Kräuter in Pulverform mit Flüssigkeit vermischen. Die Wilden Kräuter von Alpha Foods* enthalten bittere Pflanzen wie Oregano, Schafgarbe, Gerstengras und Löwenzahnwurzel sowie Apfelfruchtsaftpulver, das den gemischten Drink genießbarer macht. Trotzdem ist das Pulver wirklich sehr bitter. Wir empfehlen dir daher, das Pulver mit Wasser und frischen Zitronensaft zu mischen, der den bitteren Geschmack abmildert.

Eine Dose Wilde Kräuter von Alpha Foods bekommst du für 29,90 Euro bei Amazon*:

WildeKräuter

Du hast trotzdem noch Lust auf Schokolade und Bonbons, aber keine Lust auf die Kalorien? Dann greife zu diesen Low-Carb-Süßigkeiten!

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Bildquelle:

Getty Images/Arundhati Sathe, Unsplash/Christine Siracusa

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