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Katja Nauckam 06.09.2018

Abnehmen mit Schokolade und Rotwein? Ja, das geht. Sirtfood heißt der Diät-Trend, mit dem du laut den Entwicklern unglaubliche Ergebnisse erzielen kannst. Einzige Voraussetzung: Du hältst dich an Lebensmittel mit dem Protein namens Sirtuin. Klingt irgendwie zu schön, um wahr zu sein. Funktioniert die Sirtfood-Diät wirklich?

Was ist Sirtfood?

Richtig gehört: Es gibt eine neue Diät, bei der Schokolade und Alkohol nicht verboten, sondern ausdrücklich erwünscht sind. Denn beides sind sogenannte Sirtfoods, genauer gesagt Lebensmittel, die spezielle Schlank-Gene (die Sirtuine) aktivieren sollen. Wir können unser Glück kaum fassen. Doch wie soll das Ganze eigentlich funktionieren?

Sirtuin Diät

Bei der Sirtuin-Diät darfst du ausrücklich Zartbitterschokolade essen und Rotwein trinken.

So funktioniert die Sirtfood-Diät

Entwickelt wurde die Sirtfood-Diät von Aidan Goggins und Glen Matten. Die Diät setzt ähnlich wie die Low-Carb-Diät ganz besonders auf Proteine. Und zwar auf ein bestimmtes Protein namens Sirtuin. Isst man also Lebensmittel, die dieses Eiweiß enthalten, sollen die Pfunde nur so purzeln. Laut den Diät-Experten ist es sogar möglich, innerhalb von einer Woche bis zu drei Kilo abzunehmen.

Die beiden Autoren haben eine Testreihe mit 40 Personen durchgeführt, die alle gesund sind und regelmäßig Sport treiben. Über sieben Tage lang haben die Tester zum einen Nahrungsmittel bekommen, die reich an Sirtuinen waren und zum anderen wurde der Diätplan auf 75 Prozent der empfohlenen Kalorienzufuhr pro Tag verringert. Nach einer Woche waren alle vom Ergebnis verblüfft. Denn die Kilos seien geradezu gepurzelt.

Warum Low-Carb-Ernährung keine langfristige gesunde Abnehm-Methode ist

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Das steckt im Sirtuin

Sirtuin ist ein Protein, das beim Muskelaufbau und bei der Fettverbrennung hilft. Zudem schützt es vor Krankheiten und Entzündungen im Körper und sorgt dafür, dass der Zellstoffwechsel abnimmt. Dadurch wird der Alterungsprozess verlangsamt und man bleibt länger jung. Sirtuine verhindern zudem Heißhungerattaken. Kein Wunder also, dass sie auch als „Schlank-Gene” bekannt sind.

So führst du die Sirtfood-Diät durch

Bei der Sirtfood-Diät darfst du nur die Lebensmittel zu dir nehmen, die reich an Sirtuinen sind. Zudem solltest du deine Kalorienzufuhr verringern. Konkret sieht der neue Diät-Trend in der ersten Woche 1000 Kalorien und in der zweiten Woche rund 1500 Kalorien pro Tag vor. Damit ist sie also eine Art Radikaldiät, die sich nur zum kurzfristigen Gewichtsverlust eignet, nicht aber zur dauerhaften gesunden Ernährung gehört. Wie die Sirtfood-Diät genau funktioniert, kannst du im Buch „Die Sirtuin-Diät” nachlesen, das dir zahlreiche Rezepte zur Diät und einen Ernährungsplan bietet.

Diese Lebensmittel sind u.a. bei der Sirtfood-Diät erlaubt:

  • Buchweizen
  • Walnüsse
  • Datteln
  • Joghurt
  • Knoblauch
  • Petersilie
  • Kurkuma
  • Soja
  • Äpfel
  • Grüner Tee
  • Sellerie
  • Karotten
  • Bohnen
  • Rucola
  • Grünkohl
  • Kapern
  • Kaltgepresstes Olivenöl
  • Rote Zwiebeln
  • Chilis
  • Schwarzer Kaffee
  • Rotwein
  • Zartbitterschokolade (mit einem Kakao-Gehalt von mindestens 85 Prozent)
  • Blaubeeren
  • Erdbeeren

Früchte und Samen sind bei der Sirtuin-Diät größtenteils erlaubt. Welche Superfoods dir noch beim abnehmen helfen können, kannst du hier nachlesen:

Diese 9 Superfoods bereichern deine Ernährung!

Video: Warum du vorsichtig mit Radikaldiäten sein solltest

Um kurzfristig ein wenig abzunehmen und in dein neues Kleid zu passen, kannst du die eine oder andere Diät probieren. Im Video erfährst du, warum du so allerdings nicht dauerhaft gesund dein Gewicht reduzieren wirst.

Abnehmen durch Sirtuine? Wir bleiben skeptisch. Wie eine Studie des „Journal of Physiology“ zeigt, wirken sich die Proteine ab einer Menge von 250 mg pro Tag negativ auf unseren Körper aus und hemmen die positiven Effekte beim Workout. Außerdem ist eine Kalorienzufuhr von 1000 Kalorien pro Tag definitiv zu wenig, um auf eine gesunde Art abzunehmen und das Gewicht auch noch nach der Diät zu halten, ohne dass sich der Jojo-Effekt einstellt.

Bildquelle:

iStock/Ondine32/michaeljung


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  • Eesh3ahXo am 05.11.2016 um 10:53 Uhr

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    Antworten