Bootcamp header_Stempel tief
Christina Tobiasam 21.08.2018

Kann man in 28 Tagen eine durchtrainierte Bikinifigur bekommen? Das verspricht zumindest das neue Abnehmprogramm „Modern Bikini Bootcamp – 28 Days Challenge“, das einen Trainingsplan plus Ernährungsumstellung beinhaltet. Ich habe es getestet und verrate dir, wie es mir währenddessen ergangen ist – inklusive Tagebuch und Vorher-Nachher-Foto.

Challenge acceptedIn der Reihe „Challenge Accepted!“ stellt sich die desired-Redaktion spannenden Herausforderungen, die einiges an Überwindung kosten. Wir geben ehrliche Einblicke in unseren Alltag und lassen dich an unseren Erfolgen und Rückschlägen teilhaben!

Was ist das „Modern Bikini Bootcamp“?

Das „Modern Bikini Bootcamp“* ist das neue Programm der Macher von „Size Zero: Abgerechnet wird am Strand“. Während das ursprüngliche 10-Wochen-Programm* eine recht langfristige Fitness- und Ernährungsumstellung vorschreibt, ist das „Modern Bikini Bootcamp“ mit 28 Tagen deutlich kürzer bemessen. Es soll besonders alltagstauglich sein und sich für Anfänger und Fitnesserfahrenere gleichermaßen gut eignen.

Was beinhaltet das Programm?

• 4 bis 6-mal die Woche Bodyweight-Training à 18 bis 30 Minuten
• Ein Ernährungsplan, der individuell anpassbar ist
• Tägliche Tipps, um das Programm motiviert durchzuziehen

Wie lange geht es?

• 28 Tage

Wie viel kostet es?

• 129 €

Was bekommst du für dein Geld?

• Ein E-Book (mit Erklärungen der Übungen und Informationen zur Ernährungsweise)
• Eine Web-App (mit der du dein Essen planst und deine Work-out-Erfolge festhältst)
• Erklär-Videos
• 200 Rezepte

Anmerkung: Ich habe das Modern Bikini Bootcamp getestet, bevor es als reguläres Programm veröffentlicht wurde. Ich hatte nur das E-Book und die Web-App zur Verfügung. Mittlerweile gibt es noch mehr Übungen, hilfreiche Erklärvideos und Rezepte, die dich noch besser beim Abnehmen unterstützen.

Was du über mich wissen solltest …

Ich bin eine echte Naschkatze und ein totaler Sportmuffel! Bei mir ist bisher jeden Tag ein Cheat Day. Nur 28 Tage meinen Lebensstil zu verändern, um dann doch noch im Urlaub mit einer schlanken Bikinifigur glänzen zu können, wirkt sehr verführerisch auf mich. Wie meine Einstellung zu Diäten normalerweise aussieht, zeigt dieser Facebook-Post von mir:

Da ich sonst tatsächlich nie Sport mache (außer die tägliche Fahrradfahrt zur Arbeit) und an meiner Ernährung einiges zu verbessern wäre, bin ich die perfekte Kandidatin für dieses Fitness-Challenge-Experiment. Allerdings habe ich auch großen Respekt vor einem Programm, das den Namen „Bootcamp“ trägt. Denn das klingt nach Anstrengung und nicht mehr nach gemütlichem Feierabend mit Netflix auf der Couch!

So war es für mich: Mein Tagebuch

Wie ich mich geschlagen habe, und ob es tatsächlich so anstrengend war, wie gedacht, erfährst du in meinem persönlichen Tagebuch:

Was hat es gebracht? Der Vorher-Nachher-Vergleich

Natürlich willst du jetzt wissen, ob meine ganze Schufterei auch wirklich etwas gebracht hat. Oben siehst du mich vorher, darunter siehst du meine Nachher-Bilder. Auch wenn auf den ersten Blick keine krasse Bodytransformation erkennbar ist, kann ich dir sagen: Ich bin fühle mich in meinem Körper wohler und vor allem fitter. Viel mehr kann man in 28 Tagen nicht erwarten, finde ich. Darum ist für mich die schönste Veränderung auch mein Lächeln auf dem Nachher-Bild, denn auf dem Vorher-Bild habe ich mich noch sehr unwohl beim Fotografieren gefühlt.

Insgesamt liegen zwischen den Bildern 4,3 Kilo, die ich abnehmen konnte.

VORHER:

NACHHER:

Meine persönlichen Pros und Kontras für das Programm

Ich habe 4,3 Kilo abgenommen. Yay, es hat was gebracht!
Das Essen war auf meine persönlichen Vorlieben anpassbar.
Insgesamt bin ich wesentlich fitter und straffer geworden.
Hunger war selten ein Problem, denn Proteine machen überraschend satt.
Die recht kurze Dauer von 28 Tagen war gut durchzuhalten.
Dank der starken Community auf Instagram, habe ich tolle Rezepte entdeckt.



Alkohol und Junk Food sind tabu. Es gibt keinen Cheat Day – du brauchst Disziplin!
Alles muss penibel abgewogen werden. Das ist eine echte Umstellung.
Ich musste mich organisieren und alles vorkochen. Spontan essen war kaum drin.
Gerade in den ersten Wochen hatte ich sehr oft Muskelkater. Autsch!
Es war nicht leicht, die Zeit für (mindestens) 4 Trainings die Woche zu finden.

Was ich gelernt habe

# Man kann recht schnell fit(ter) werden

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber auch ich habe Muskeln. Und diese Muskeln sorgen sogar dafür, dass ich Kraft habe – und nach diesen 28 Tagen habe ich wirklich deutlich mehr Kraft als zuvor und das ganz ohne Fitnessstudio oder Hanteln. Meinen Einkauf trage ich jetzt lässiger und eine Treppe hochzusteigen, macht mir nicht mehr ganz so viel Mühe wie vorher. Ich fühle mich noch nicht wie der Hulk, aber immerhin auf dem richtigen Weg.

„Modern Bikini Bootcamp“

Der Anfang war schwer, aber dann wurde es schnell besser.

# Proteine stecken nicht nur in Fleisch und Magerquark

Ja, ich weiß, das hätte ich schon vorher wissen können. Trotzdem war in meinem Kopf immer verankert: Sportler essen Hähnchen und Magerquark und trinken dazu Proteinshakes. Tatsächlich stecken Proteine aber in so vielen Lebensmitteln, wie in Linsen, Kichererbsen – und es gibt mittlerweile sogar einen Protein-Mozzarella!

Proteinshakes waren in meiner Welt bisher ebenfalls nicht existent. Warum hätte ich sie auch trinken sollen? Vorher war Sport für mich ja kein Thema. Jetzt habe ich entdeckt, dass Proteinpulver sehr wohl gut schmecken kann. Ich mische mir jetzt oft zum Abendbrot die Geschmackssorte Haselnuss* mit einem Schuss Mandelmilch und Wasser an. Super lecker!

Size Zero Erfahrungen

Früher fand ich Proteinshakes ekelhaft, aber jetzt habe ich leckere Sorten entdeckt!

# Makros zu zählen ist besser als Kalorien zu zählen

Natürlich habe ich in meinem Leben schon die eine oder andere Diät ausprobiert. Allerdings war ich damit so gut wie nie erfolgreich oder hatte die Kilos extrem schnell wieder drauf. Warum? Weil ich erstens keinen Sport gemacht habe und zweitens dachte: Je weniger ich esse, desto schneller nehme ich ab. Tja, der Plan ging nicht auf. Zwar habe ich beim „Modern Bikini Bootcamp“ auch sehr kalorienreduziert gegessen (zwischen 1000 und 1200 Kilokalorien am Tag), aber durch die Verteilung der Makronährstoffe (circa 45 Prozent Proteine, 20 Prozent Fette, 35 Prozent Kohlenhydrate), war ich selten hungrig und fühlte mich in meinen Zielen (Abnehmen und Muskeln aufbauen) optimal unterstützt.

Gefahr Jojo-Effekt: Wie mache ich danach weiter?

Wer versucht radikal in kurzer Zeit abzunehmen, muss oft mit dem Jojo-Effekt rechnen. Auch ich habe mir über dieses Dilemma bereits einen Kopf gemacht. Natürlich sollen die verlorenen Kilos nicht sofort wieder rauf! Das mitgelieferte E-Book der Challenge empfiehlt diesbezüglich die „Reverse Dieting“-Methode, die bei Bodybuildern sehr beliebt ist. Dabei wird die Kalorienzufuhr jede Woche um 80 bis 150 Kilokalorien erhöht, bis man schließlich wieder bei der empfohlenen Dosis angekommen ist.

Für mich steht fest: Mein Essen möchte ich nicht mehr akribisch planen und wiegen – und auch keine Kalorien tracken. Aber, ich kann mir vorstellen, in Zukunft das Programm etwas weniger streng weiterzuführen. Ein paar Gerichte habe ich für mich entdeckt und werde sie auch weiterhin kochen. Einen Cheat Day pro Woche möchte ich mir auf jeden Fall gönnen. Wenn ich ausgehe, möchte ich auch etwas essen dürfen, das nicht in irgendwelchen vorgegebenen Listen von erlaubten Lebensmitteln steht.

Und der Sport? Tja, ob ich jede Woche vier Trainingseinheiten schaffe, weiß ich nicht, aber ich möchte auch nach der Challenge mindestens zwei Intervall-Trainings pro Woche Zuhause machen und generell schauen, wie ich noch fitter werden kann. Machen wir uns nichts vor: Es kann gut sein, dass meine Motivation zum Herbst wieder deutlich nachlässt, aber dafür gibt es ja Neujahrsvorsätze und ich weiß ja jetzt, wie es klappen kann.

Es hat sich gelohnt!

Auch wenn das „Modern Bikini Bootcamp“ meinen typischen Lebensstil sehr eingeschränkt hat, bin ich froh, es ausprobiert zu haben. Nicht nur sind ein paar lästige Pfunde gepurzelt, ich konnte auch meine Fitness deutlich verbessern und habe einige Erkenntnisse für die Zukunft gewonnen. Und immerhin waren es nur 28 Tage und das Ende war schnell in Sicht. Mit 10 Wochen hätte ich wahrscheinlich mehr Probleme gehabt.

Die Bikinifigur meiner Träume habe ich zwar nicht erlangt, aber ich habe schon die ersten Schritte in die richtige Richtung gemacht. Ich bin auf jeden Fall stolz, es durchgezogen zu haben und muss sagen: So schlimm, wie das Wort „Bootcamp“ vermuten lässt, war es gar nicht! Und selbst wenn ich mein Wunschgewicht vielleicht nie erreiche, sehe ich es nicht so verbissen. Bikinis gibt es ja in allen möglichen Größen.

Hast du schon einmal eine Bikini-Challenge oder ein Abnehmprogramm durchgeführt? Verrate mir deine Erfahrungen mit „Size Zero“ oder anderen Fitness-Programmen gerne in den Kommentaren!

Bildquelle:

privat / Christina Tobias

Hat dir der Artikel gefallen?
0
0

Täglich kostenlose News zu Lifestyle, Liebe & mehr!

In zwei einfachen Schritten per WhatsApp auf dein Smartphone:

  • Klicke auf „Start“ und schicke in WhatsApp die Nachricht ab.
  • Speichere unbedingt unsere Nummer als „desired“, um den Newsletter zu erhalten!
Start
Sorry, beim ermitteln der Kontaktnummer ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.

Durch senden der WhatsApp stimme ich der Verarbeitung personenbezogener Daten zu.

Was denkst du?