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Daunenjacken: Praktisch, aber auch schick?

Top oder Flop?

Daunenjacken: Praktisch, aber auch schick?

An ihr scheiden sich die Geister: Die einen verteufeln sie wegen ihres sportlichen Looks, der Michelinmännchen-Assoziationen hervorruft, die anderen lieben sie wegen ihrer Funktionalität. Wir verraten Euch, wie Ihr Euch im Winter stilvoll warm haltet und zeigen, dass die Daunenjacke ihrem Image als reine Funktionsjacke schon längst entwachsen ist!

Rachel Bilson in einer Daunenjacke
Rachel Bilson in schicker Daunenjacke

Spätestens wenn der Herbst in den letzten Zügen liegt, die Temperaturen stetig sinken, der erste Schnee fällt und der Wind einem eisig um die Ohren weht, wird es Zeit, sich Gedanken darum zu machen, wie man sich in der kalten Jahreszeit modisch positionieren möchte. Bei Schnee und Minusgraden haben die geliebte Lederjacke, der stylische Parka und der coole Oversize-Blazer, die Dich an lauen Sommerabenden warm gehalten haben, nämlich ausgedient. Nichts liegt uns ferner als zu klingen wie unsere Mütter, aber Recht hatten sie schon damals: Im Winter werden modische Aspekte nebensächlich, schließlich gibt es nichts Gemeineres als frieren, was im schlimmsten Fall zu Schnupfen, Halsschmerzen, Husten und Co. führen kann. Auch der Wollmantel, der uns im stürmischen Herbst treu zur Seite gestanden hat, kommt jenseits der Null-Grad-Marke an seine Wärmegrenze. Zeit, einem Oldie but Goodie eine zweite Chance zu geben, denn nichts ist kuscheliger als eine dicke Daunenjacke, wenn der Winter mal wieder eiskalt zuschlägt. Zum Glück hat die Daunenjacke sich in den letzten Saisons komplett neu erfunden und kommt nun immer noch sportlich, aber dennoch schick und elegant daher. Wir zeigen Dir drei Styles der Daunenjacke und verraten Dir, wie Du die ideale Daunenjacke findest. Da ist sicher auch etwas für Dich dabei!

Daunenjacke in Blousonform

Der Klassiker in modernem Gewand! Wer bei der Daunenjacke an die gute alte Helly Hansen in wahnwitzigen Farbkombinationen denkt, in denen wir nicht selten aussahen wie wandelnde Marshmallows, der sollte sich die aktuellen Modelle anschauen und der Daunenjacke eine zweite Chance einräumen: Neuerdings kommt die Daunenjacke nämlich schick daher. In schwarz oder elegantem Nachtblau, gerne auch in aschgrau, matt oder leicht glänzend und mit oder ohne Steppung darf die Daunenjacke in Blouson- oder Kastenform gerne selbst zu schicken Businesslooks kombiniert werden. Was im Sommer die Nike-Free-Turnschuhe waren, die zu Bundfaltenhosen und Midiröcken kombiniert wurden, ist in diesem Winter die Daunenjacke in Blousonform – der seit dem Frühjahr 2013 omnipräsente Trend der „neuen Sportlichkeit“ setzt sich nämlich auch in der Wintersaison fort.

Daunenjacke von Esprit
Daunenjacke in elegant

Daunenjacke in Mantelform

Mittlerweile ein Dauerbrenner in Sachen Daunenjacke ist der Daunenmantel, da er die Funktionalität und wärmenden Eigenschaften einer Daunenjacke aufweist, aber dennoch feminin ist. Ob tailliert geschnitten oder sogar mit Taillengürtel – in einer Daunenjacke in Mantelform gehen die weiblichen Kurven keinesfalls verloren. Wer einen Klassiker für die Ewigkeit sucht, dem sei geraten, in einen hochwertigen Daunenmantel zu investieren, denn er ist keinesfalls eine Modeerscheinung, sondern kann auch in mehreren Jahren noch guten modischen Gewissens getragen werden. Mit übergroßer Fellkapuze – ob echt oder unecht – wird es besonders kuschelig!

Daunenjacke zum drunter ziehen

Eine Neuerscheinung in Sachen Daunenjacke sind die so genannten „Light Down Jackets“, die leichten Daunenjacken. Sie eignen sich ideal zum drunter ziehen. Wenn Du etwa noch nicht die perfekte Daunenjacke gefunden hast, die Dich im Winter warm hält, Du auf Deinen geliebten Wollmantel oder Parka einfach nicht verzichten magst oder Dich mit dem Gedanken, eine Daunenjacke zu tragen, nicht anfreunden kannst, sind diese kleinen Platzwunder der ideale Begleiter für kalte Tage. Mit ihrem simplen Style und der schmalen Passform passen sie bestens unter all die Jacken, die im Winter eigentlich zu kalt sind. Und wenn es tagsüber dann doch warm genug ist, kannst Du Deine leichte Daunenjacke einfach zusammenfalten – manche Exemplare kommen sogar in kleinen Beuteln – und in Deiner Tasche verstauen. Mit einem idealen Füllverhältnis von 90 % Daunen und nur 10 % Federn halten gute Light Down Jackets mehr als warm, sind gleichzeitig aber super leicht.

Daunenjacke: Darauf solltest Du beim Kauf achten

Beim Kauf einer Daunenjacke solltest Du, neben dem Aussehen natürlich, einige wichtige Fakten berücksichtigen, denn eine Daunenjacke, die Dir vom Style her gefällt, bringt nichts, wenn sie nicht auch warm hält, denn darauf kommt es bei Daunenjacken eben an. Wichtig ist, dass Du eine Daunenjacke mit Wasser abweisendem Obermaterial kaufst. Denn wenn die Füllung nass wird, kann die Passform der Jacke sehr darunter leiden. Die Daunenjacke sollte nicht mehr als 300 - 400 Gramm wiegen, da eine schwerere Jacke auf ein schlechteres Mischverhältnis der Füllung hinweist, was wohl das wichtigste Kriterium beim Kauf einer Daunenjacke ist. Daunen sind die Unterfedern von Vögeln und halten den Körper warm, daher eignen sie sich ideal als Füllmaterial für Daunenjacken. Unterstützt werden die Daunen von so genannten Stützfedern. Das Mischverhältnis dieser beiden Federarten sagt etwas darüber aus, wie warm die Daunenjacke im Endeffekt ist. Auf dem Etikett ist das Mischverhältnis aufgeführt. Im Durchschnitt liegt es bei etwa 70 / 30, aber generell gilt: Je höher der Daunenanteil Deiner Daunenjacke ist, desto wärmer, aber auch teurer ist sie.

Auch wenn die Daunenjacke in der Mode lange Zeit keine große Rolle gespielt hat, ist es an der Zeit, dem bequemen, warmen Klassiker eine zweite Chance zu geben, immerhin gibt es keine Alternative, die derart warm hält. Und jetzt, wo die Daunenjacke auch optisch aufgeholt hat, muss frieren doch wirklich nicht mehr sein!

Bildquelle: Zalando / Gareth Cattermole / Getty Images for Burberry

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