Alexander McQueen

Fashion Week London: Wechselbad der Gefühle

Fashion Week London: Wechselbad der Gefühle
Vivienne Westwood auf der Fashion Week London
Fashion Week London: Vivienne Westwood mag es verrückt.

Die Fashion Week London neigt sich dem Ende zu und wir blicken zurück auf fünf Tage Fashion, Trends und Stars. Vom 17.-22. September 2010 zeigten Labels wie Burberry Prorsum, Vivienne Westwood Red Label, Matthew Williamson, Paul Smith & Co auf der Fashion Week London die Trends des kommenden Sommers. Doch inmitten des Spektakels gab es einen Moment, in dem die Modewelt innehielt: auf der Gedenkfeier zu Ehren des kürzlich verstorbenen Designers Alexander McQueen.

Am Morgen des 20. Septembers versammelten sich neben Familienangehörigen auch prominente Freunde des Designers in der St. Paul’s Cathedral in London, um Alexander Mc Queen zu gedenken. Der begnadete und von vielen verehrte Modeschöpfer hatte sich im Februar dieses Jahres das Leben genommen. Unter den Gästen waren unter anderem Sarah Jessica Parker, Kate Moss, Naomi Campbell, Stella McCartney und „Vogue“-Chefredakteurin Anna Wintour.

Doch abseits der Gedenkfeier hieß das Motto auf der Fashion Week London: The show must go on. Und sie ging weiter. Bisweilen sogar ziemlich abenteuerlich. Für ein mittelschweres Skandälchen sorgte Designer Charlie Le Mindu. Bei ihm trugen die Models Hut – nur Hut. Es ist fraglich, ob die Aufmerksamkeit der Zuschauer angesichts der nackten Tatsachen auf dem Laufsteg tatsächlich den Hüten galt – doch die ein oder andere Schlagzeile ist eine solche Performance natürlich allemal wert.

Mit mädchenhaften, angenehm legeren Looks überzeugte das Label Twenty8Twelve, während Burberry Prorsum in seiner „Heritage Biker“-Kollektion auf hautenge Lederhosen, Nieten und knallige Farbakzente setzte. Vivienne Westwood dagegen praktizierte wieder einmal den gekonnten Stilbruch. Sie kombinierte klassisch-britische Looks mit wild gemusterten Kniestrümpfen und führte uns damit beispielhaft den einzigartigen Esprit der Fashion Week London vor Augen: Einerseits traditionsverbunden, andererseits immer ein bisschen crazy – und niemals langweilig.

Bildquelle: gettyimages

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