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German Diversity Award

Diana zur Löwen im Interview: „Frauen müssen sich oft mehr beweisen“

Diana zur Löwen
© Nina Schmiedel

Diana zur Löwen ist erfolgreiche Unternehmerin und Influencerin, die sich auf ihren Social Media-Kanälen regelmäßig für Female Empowerment einsetzt. In diesem Jahr ist die 28-Jährige die Gewinnerin des German Diversity Awards in der Kategorie „Most Influencial Person – Society“ des Diversitätsnetzwerks BeyondGenderAgenda. Wir haben mit ihr darüber gesprochen, welche Chancen und Hürden Frauen beim Gründen haben und wie wichtig Finanzbildung und das richtige Netzwerk sind.

desired.de: Als Influencerin erreichst du eine breite Zielgruppe. Wie nutzt du deine Reichweite, um Botschaften von Empowerment und Vielfalt zu verbreiten?

Diana zur Löwen: Ich nutze meine Reichweite in regelmäßigen Abständen, um über wichtige Themen zu sprechen. Egal, ob es Instagram, TikTok oder LinkedIn ist. Ich glaube, es ist wichtig, dass man das auf verschiedenen Plattformen macht und vor allem, dass Frauen auch auf allen Plattformen sichtbar sind.

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Welche Bedeutung hat Netzwerken in deiner beruflichen Laufbahn und wie können Frauen effektiver Netzwerke aufbauen?

Netzwerken hat für mich eine riesige Bedeutung, einfach weil ich ohne mein Netzwerk nicht da wäre, wo ich jetzt bin. So bin ich zu meinem ersten Start-up-Investment gekommen oder zum Beispiel auch zu vielen Jobs und konnte mir so eine neue Welt erschließen, die ich vielleicht so nie gesehen hätte. 

Welche Herausforderungen siehst du für Frauen im Hinblick auf den Zugang zu finanziellen Ressourcen und Investitionsmöglichkeiten? Wie können diese Barrieren überwunden werden?

Ich glaube, dass sich gute Start-ups immer durchsetzen werden. Und ich finde es auch toll, dass die Bundesregierung immer mehr Gründer*innen fördert. Es gibt mittlerweile wirklich sehr viele Möglichkeiten, wenn man eine gute Idee hat, vom Staat auch einen Invest-Zuschuss zu bekommen. Ich glaube, man muss sich da einfach reinhängen und ich glaube, dass das auch Frauen hinbekommen. Leider ist es aber immer noch so, dass Frauen sich oft mehr beweisen müssen, damit ihnen geglaubt wird, dass sie gewisse Dinge schaffen. Ein weiterer Punkt ist auch – da gibt es ja auch viele Studien – dass Frauen anders gründen. Sie gründen nämlich nachhaltiger und verbrauchen auch weniger Geld. Das finden aber viele Investoren nicht so schön, weil gerade diese Venture Capital-Welt so ein Hit Business ist. Das sollte sich auf jeden Fall ändern. Wir brauchen außerdem mehr Business Angel. Wir brauchen nicht nur die Unicorns, sondern manchmal reicht es auch, wenn Unternehmen gut wachsen und vielleicht trotzdem irgendwann einen Exit realisieren. 

Welche Ratschläge würdest du jungen Frauen geben, die ihre finanzielle Unabhängigkeit anstreben und in der Geschäftswelt erfolgreich sein möchten?

Ich würde Frauen auf jeden Fall raten, sich früh mit dem Thema Finanzen zu befassen und auch immer mit anderen darüber zu sprechen. Das sollte nie ein Tabuthema sein.

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Inwiefern hast du persönliche Rückschläge und Herausforderungen in deinem Leben dazu genutzt, um stärker und widerstandsfähiger zu werden?

Ich glaube, es gibt im Leben natürlich immer Auf und Abs. Für mich war es ganz wichtig, immer authentisch zu bleiben und mich immer wieder ein bisschen neu zu erfinden. Das hat mir auf jeden Fall geholfen, auch mal mit Rückschlägen umzugehen und sich auch mal einzugestehen, dass es einfach nicht immer ein Hoch sein muss.

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Vielen Dank, Diana!

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