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Interview

Linda Zervakis und Insa Thiele-Eich über Lampenfieber und Podcasts

Vor ihrer ersten Podcast-Aufnahme für ihren neuen Studio Bummens Podcast „Stardust“ hatten Linda Zervakis und Insa Thiele-Eich Lampenfieber. Dabei sind die Moderatorin und die Klimaforscherin sowie angehende Astronautin öffentliche Auftritte eigentlich gewohnt. Im Podcast erzählten sie uns, was gegen Lampenfieber hilft, wie der Podcast überhaupt zustande kam und warum es wichtig ist, sich stets neue Fragen zu stellen.

Dies ist eine gekürzte Version des Interviews. Das vollständige Interview kannst du dir in der dazugehörigen Folge „desired – der Podcast“ anhören.

desired: Ihr macht seit kurzem gemeinsam den Podcast „Stardust“. Wie ist es dazu gekommen und wie habt ihr euch kennengelernt?

Linda Zervakis: Insa und ich haben uns bei einem Dreh in Holland kennengelernt. Ich sollte in eine Zentrifuge steigen und Insa sollte mir zeigen, was man alles so mitbringen muss, um ins All zu fliegen. Insa konnte damals leider nicht mit in die Zentrifuge, weil sie schwanger war. Ich hatte wahnsinnigen Respekt vor diesem Termin, weil ich mir dachte: „Wow, die hat vier Kinder, ist Wissenschaftlerin, angehende Astronautin und Klimaforscherin. Sie weiß so viel, kann ich mich überhaupt normal mit ihr unterhalten?“ Ich bin ja „nur“ Fernsehmoderatorin. Als wir uns dann getroffen haben, hat sich der Eindruck, dass Insa einfach eine tolle Frau ist, nur bestätigt. Sie hat die Gabe, komplexe, wissenschaftliche Inhalte für jeden verständlich rüberzubringen. Aber auch menschlich hat es bei uns sofort gefunkt.

Insa Thiele-Eich: Das kann ich nur zurückgeben! Ich dachte mir vorher auch nur: „Wow, ich darf mit Linda Zervakis drehen!“ und mein positiver Eindruck aus dem Fernsehen hat sich direkt bestätigt. Linda hat mich dann nach meiner Handynummer gefragt und ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind. Als wir dann gefahren sind, habe ich mich dann gefragt, wie wir diese sehr unterschiedlichen Welten, in denen wir uns bewegen, irgendwie noch mal zusammenkriegen, um uns noch mal wiederzusehen. Daraus entstand dann über ein paar Ecken und Umwege die Idee, einen gemeinsamen Podcast zu machen.

Linda Zervakis ist eine der bekanntesten deutschen TV-Moderator*innen. Für Skandale sorgte sie bisher nicht. Ganz anders als diese Kolleg*innen:

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Wie kam es zum Namen „Stardust“?

Insa Thiele-Eich: Die Idee zum Namen kam uns dann, weil ich irgendwann mal zu meinem Manager gesagt habe, dass ich gar nicht weiß, ob so ein „Star“ mit mir einen Podcast machen möchte und er meinte dann: „Haha, Star, Weltall“. Wir mussten beide sehr lachen und so kam er dann auf den Namen „Stardust“. Weil ich selbst mit dem Satz: „Ich bin aus Sternenstaub und du bist aus Sternenstaub“ groß geworden bin, war ich sofort begeistert und Linda und der Rest vom Team auch. Der Name passt auch einfach gut zu unserer Reise durch die kleinen und großen Themen des Universums.

In eurer ersten Folge sprecht ihr über das Thema Lampenfieber. Habt ihr in bestimmen Situationen immer noch Lampenfieber und was sind eure Tipps dagegen?

Linda Zervakis: Es ist immer noch da und das ist auch gut. Ich brauche das, um angeknipst zu sein für den jeweiligen Job, der dann kommt. Das ist für mich eine Art Konzentrationsphase. Um damit umzugehen, habe ich einen guten Tipp von einer Sprechtrainerin bekommen: Länger ausatmen als einatmen. Das beruhigt die Atmung und den Puls, und man wird wieder etwas klarer im Kopf.

Insa Thiele-Eich: Den kann ich so nur unterschreiben. Lampenfieber ist ja nun mal auch eine körperliche Reaktion. Als ergänzenden Tipp würde ich mich aber trotzdem auch fragen, warum ich gerade das Lampenfieber habe. Ist es die Angst zu versagen oder Fehler zu machen? Habe ich vielleicht auch Sorge, dass ich gar nicht genau weiß, was ich sagen soll? Dagegen kann man dann ja wiederum auch Gegenmaßnahmen finden. Wenn ich Angst davor habe, Fehler zu machen, kann ich einfach mal ansprechen, ob es denn überhaupt so schlimm ist, wenn ich einen Fehler mache. Schließlich machen alle Fehler und die anderen finden das meist gar nicht so schlimm. Bei einem selbst fällt einem das immer am meisten auf. Manchmal nimmt es auch die Nervosität, wenn man sich inhaltlich einfach noch ein bisschen besser vorbereitet.

Das vollständige Interview kannst du dir über z.B. über Spotify oder Apple Podcasts anhören oder direkt hier:

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Bildquelle: Studio Bummens/Pauline Bossdorf

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