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Belastungsprobe

Paare in der Corona-Krise: So schützt du jetzt deine Beziehung

Paare in der Corona-Krise: So schützt du jetzt deine Beziehung

Die Corona-Krise strapaziert nicht nur unsere Nerven, sie wird auch zur echten Belastungsprobe für Beziehungen, denn viele von uns verbringen nun viel mehr Zeit zu zweit zuhause. Auch wenn es schön ist, diese schwierige Zeit nicht alleine überstehen zu müssen, ist es völlig normal, wenn dein Partner dir nun auch mal auf die Nerven geht. Wir zeigen dir, wie ihr die kommenden Wochen ohne Drama übersteht – egal, ob in einer gemeinsamen Wohnung oder örtlich getrennt.

#1 Schafft euch persönliche Freiräume

Unter normalen Umständen ist es einfach, dem Partner aus dem Weg zu gehen, um nicht ständig aufeinander zu hocken. Schließlich tut es selbst der harmonischsten Beziehung nicht gut, nie eine persönliche Auszeit zu haben. Arbeitet ihr derzeit beide in eurer Wohnung im Home-Office, ist es ratsam, dies nicht im gleichen Raum zu tun – sofern sich das realisieren lässt. So könnt ihr euch beide leichter auf die Arbeit und eure Kollegen fokussieren und seht euch wie sonst auch erst nach dem Feierabend wieder. Doch auch eure Freizeit solltet ihr während der Corona-Krise nicht immer zusammen verbringen. Wenn Treffen mit anderen Personen derzeit nicht möglich sind, braucht ihr Beschäftigungen, denen ihr auch alleine nachgehen könnt. Idealerweise solltet ihr die gemeinsame Wohnung mindestens einmal pro Woche eine Stunde dem Partner alleine überlassen. In dieser Zeit kann der eine zum Beispiel Joggen gehen, einen Spaziergang machen oder den Einkauf erledigen. Der andere kann in dieser Zeit machen, was er will – ohne sich vor dem anderen erklären oder rechtfertigen zu müssen.

Engst du deinen Partner grundsätzlich zu sehr ein, oder habt ihr ein gesundes Nähe-Distanz-Verhältnis?

Gibst du deinem Partner genug Freiraum?

#2 Habt Geduld miteinander

Wir befinden uns derzeit alle ein einer Ausnahmesituation, die niemand vorher so erlebt hat. Daher ist es auch kein Wunder, dass jeder andere Wege findet, um damit klarzukommen: Die einen checken zwanghaft alle paar Minuten die neuesten Twitter-Meldungen zum Thema Corona, andere beklagen ständig die Einschränkungen im Alltagsleben. Jeder hat andere Mechanismen, um mit der aktuell auch psychisch bedrückenden Lage fertig zu werden. Stimmungsschwankungen, lethargische Phasen oder Wut und Enttäuschung über ausgefallene Veranstaltungen sind jetzt ganz normal. Nicht immer werdet ihr in diesem Wechselbad der Gefühle auf einer Wellenlänge sein. Habt also Geduld füreinander, wenn der eine gerade Trübsal bläst, während der andere sich gerade gut mit der Situation arrangiert hatte. Bevor ihr einander für eure Launen kritisiert, haltet ein und ruft euch in Erinnerung: Das wird alles vorbei gehen! Solange müsst ihr euch ein dickes Fell aneignen.

#3 Lasst euch nicht gehen

Es ist verführerisch, aktuell wenig Zeit in die eigene Körperhygiene und das Styling zu investieren – sehen ja eh höchstens die Kollegen im Video-Call oder der Partner. Wir haben absolut nichts gegen ein paar Make-up- und BH-freie Tage, allerdings sollte das nicht zum Dauerzustand werden. Sich wie sonst auch morgens fertig zu machen, wird auch dir selbst ein Gefühl von Normalität und Routine geben, was jetzt absolut wichtig ist. Sicherlich gefallt ihr einander auch in Jogginghose und ungewaschenen Haaren, dennoch gebt ihr euch beide ein Gefühl der Anerkennung, wenn ihr euch füreinander schön macht. Selbst wenn ihr an einem Tag noch nicht mal das Haus verlasst, könnt ihr ruhig die schickeren Klamotten wählen. Über mehrere Wochen gemeinsam zu verlottern wird nämlich auch eurer sexuellen Anziehung nicht gut tun!

#4 Vereinbart eine Corona-News-Pause

Viele von uns konsumieren derzeit rund um die Uhr Nachrichten, um über die aktuellen Infektionszahlen und eventuelle neue Regelungen informiert zu bleiben. Die ständige Beschäftigung mit dem Thema tut allerdings niemandem gut – insbesondere dann nicht, wenn ihr euch gegenseitig mit neuen Schreckensmeldungen verrückt macht. Am besten vereinbart ihr Nachrichten-Pausen, in denen ihr beide eure Smartphones aus den Augen lasst. Das kann zum Beispiel der komplette Sonntag sein, oder immer jeweils zwei Stunden vor dem Schlafengehen.

#5 Verabredet euch zu Dates – auch zuhause

Außer gemeinsame Filmabende, Spaziergänge und Supermakteinkäufe scheint es gerade wenig zu geben, was man gemeinsam machen könnte. Klar, Dinner-Dates in Restaurants, Kurz-Trips, Kinobesuche und Spa-Tage fallen gerade flach. Ihr könnt euch aber selbst in euren eigenen vier Wänden verabreden und so der lähmenden Routine entkommen: Macht zum Beispiel die Wochenenden zu etwas Besonderem, in dem ihr gemeinsam oder für den anderen ein besonderes Gericht kocht* – gerne auch mit schickem Dresscode. Wenn das Wetter mitspielt, spricht auch nichts gegen ein Picknick an der frischen Luft. Und wenn Filme und Serien euch auf Dauer langweilen, ist nun die beste Zeit, gemeinsam neue Aktivitäten zu entdecken:

#6 Übt euch im Sexting und Video-Chats

Nicht alle Paare erleben die Corona-Krise in einer gemeinsamen Wohnung. Wer in einer Fernbeziehung lebt, kann sogar das Pech haben, den anderen vorerst nicht besuchen zu können. Da noch ungewiss ist, wann wir uns alle wieder frei bewegen können, ist das auch für Beziehungen strapazierend. Wer sonst stundenlange Telefonate mit seinem Partner führen konnte, wird jetzt vielleicht auch merken, dass man sich kaum etwas zu erzählen hat – man erlebt ja nichts mehr! Allerdings könnt ihr von der Sehnsucht und Distanz auch profitieren: Malt euch aus, wie der Moment eures Wiedersehens sein wird und verratet einander sexuelle Fantasien. Wer hier große Hemmungen hat, dem empfehlen wir, erst mal mit kurzen Textnachrichten anzufangen. Noch reizvoller kann ein Video-Chat sein, während dem ihr zur Enthemmung auch ruhig ein Gläschen Wein vor euren Bildschirmen trinken könnt.

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Bildquelle:

Getty Images/LightFieldStudios

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