Analsex

Sexy Hintertürchen

Analsex

Analsex gilt auch heute noch für viele als Tabuthema und in manchen Kulturkreisen sogar als „schmutzige“ Sexpraktik. Dabei macht Analsex Spaß und bringt, richtig kombiniert, sogar die meisten Frauen zum Orgasmus! Höchste Zeit, Berührungsängste mit dem „Sport im Zweiten“ abzubauen und zu erfahren, wie es „von hinten“ richtig lustvoll wird.

Analsex hat eine lange Tradition – schon die alten Griechen wussten ihn zu schätzen und praktizierten den „Gang durch die Hintertür“ viel und gerne. Doch in vielen Kulturkreisen wird Analsex abgelehnt, von verschiedenen Religionen wird er als falsch betrachtet – in nicht wenigen Ländern ist diese Praktik sogar per Gesetz verboten! Auch in unserer aufgeklärten, modernen Welt ist Analsex für viele noch immer ein Tabuthema – zumindest verbal. Denn in zahlreichen Schlafzimmern sieht das ganz anders aus. Fast jeder zweite Deutsche, sowohl Frauen als auch Männer, mag und praktiziert es hin und wieder von hinten. Allerhöchste Zeit also, mit gängigen Vorurteilen über den Analsex aufzuräumen!

Wie funktioniert Analsex?

Das Grundprinzip beim Analsex ist denkbar einfach und kein Geheimnis: Der erigierte Penis wird in den After des Partners oder der Partnerin eingeführt. Dabei unterscheidet man zwischen dem passiven und dem aktiven Part: Der passive Partner beim Analsex wird penetriert, während der aktive Partner in den anderen eindringt. Sowohl für Männer als auch für Frauen kann passiver Analverkehr überaus lustvoll sein: Beim Mann wird so die empfindliche Prostata gereizt, während bei der Frau der so genannte A-Punkt und indirekt auch die Vagina, die direkt hinter dem Anus liegt, stimuliert wird. Für den aktiven Part ist am Analsex besonders reizvoll, dass der Afterbereich besonders eng ist, viel enger zum Beispiel als die Vagina, und so eine viel heftigere Stimulation stattfindet.

Tipps, wie Du anal zum Orgasmus kommst, haben wir im Video für Dich:

Analsex – Die richtige Vorbereitung

Vor allem Frauen sind oft ängstlich im Bezug auf Analsex, weil sie Schmerzen beim Eindringen des Penis in ihren Anus oder sogar ein Reißen des Schließmuskels befürchten. Um das zu vermeiden, ist beim Analverkehr die richtige Vorbereitung das A und O. Wichtig zu beachten ist vor allem, dass der Afterbereich, im Gegensatz zur Vagina, nicht von alleine feucht werden kann. Ein gutes Gleitgel ist deshalb Grundvoraussetzung für schmerzfreien und genussvollen Analsex. Ein weiterer entscheidender Aspekt ist Entspannung: Besonders beim ersten Mal verkrampft der Schließmuskel schnell und macht ein Eindringen unmöglich oder sehr schmerzhaft. Ihr solltet Euch deshalb viel Zeit für den Analsex nehmen und Euch langsam herantasten. Fürs Erste sollte der Anus ausgiebig und behutsam mit viel Gleitgel massiert werden. Dann kann der After langsam gedehnt werden: Zunächst einen kleinen Finger mit Gleitgel einführen, dann vielleicht zwei – steigert Euch langsam! Ein Analplug oder ein kleiner Dildo können ebenfalls hilfreich sein. Dein Partner sollte erst mit seinem Penis in Dich eindringen, wenn Dein After vollkommen entspannt ist. Erst dann wirst auch Du den Analsex genießen können.

So macht Analsex Spaß

Ein weit verbreitetes Vorurteil über Analsex ist, dass er in erster Linie dem Mann Spaß macht und für Frauen vor allem schmerzhaft ist. An dieser Stelle sei deutlich gesagt: Dem ist nicht so! Grundvoraussetzung für jede Frau, um Spaß an Analsex zu haben, ist natürlich, dass sie Lust dazu hat. Du solltest Dich also auf keinen Fall von Deinem Partner dazu drängen lassen! Es ist völlig unerheblich, wie viele Leute „es“ tun oder nicht tun – Du musst mit Lust und vielleicht etwas Neugier an das Thema Analsex herangehen. Beim ersten Mal ist außerdem das höchste Gebot, dass Ihr die ganze Zeit miteinander kommuniziert, damit er genau weiß, was Dir gefällt und wann es für Dich unangenehm wird. Wichtig ist auch, dass Dein Partner sich Zeit fpr die Vorbereitung lässt und langsam in Dich eindringt und seinen Penis auch genauso langsam wieder herauszieht – sonst kann es tatsächlich schmerzhaft werden. Auch ruckartige Bewegungen können besonders am Anfang für Schmerzen sorgen. Unerlässlich, damit beim Analsex alles flutscht wie es soll, ist Gleitmittel. Hier solltest Du wirklich nicht sparsam sein: Vaseline, Gleitgel, Massageöl – erlaubt ist, was gefällt und Spaß macht und natürlich zum Verhütungsmittel passt. Übrigens: Beim Analsex in Kombination mit zusätzlicher, manueller Stimulation kommen so viele Frauen zum Orgasmus wie bei keiner anderen Sexualpraktik.

Welche Stellungen eignen sich zum Analsex?

Auch wenn Analsex oft als „Sex von hinten“ beschrieben wird, ist „a tergo“ bei weitem nicht die einzige mögliche Stellung, um Analverkehr zu praktizieren. Besonders am Anfang kann zum Beispiel die Reiterstellung besser geeignet sein, bei der sich der passive Partner, auf den Penis setzt und so selbst beeinflussen kann, wie weit der Penis in den After eindringt. Eine andere Möglichkeit ist, die Beine auf die Schultern des Partners zu legen, der dann behutsam in den Po eindringt. Diese Stellung ermöglicht es, beim Analsex Blickkontakt zu halten – das erleichtert vor allem die Kommunikation, wenn Ihr noch etwas unsicher seid.

Analsex – Hygiene und Sicherheit

Um unschöne Infektionen durch Darmbakterien zu vermeiden, darf kein Finger, Sexspielzeug oder Penis nach dem Einführen in den After unmittelbar in die Vagina gelangen! Deshalb gilt unbedingt: Vor dem Eindringen in die Vagina nach vorherigem analen Gebrauch gründlich waschen! Auch beim Analsex können sexuell übertragbare Krankheiten wie HIV oder Hepatitis weitergegeben werden – ein Kondom überzuziehen, ist also auch beim Analsex Pflicht! Auch die Schwangerschaftsverhütung solltest Du nicht vergessen, denn vom Anus kann schnell Sperma in die Vagina gelangen. Sollte es trotz aller Vorsicht beim Analsex zu Verletzungen im Afterbereich kommen, ist ein Arztbesuch das Gebot der Stunde, denn diese können schnell gefährlich werden.

Analsex – Die wichtigsten Facts

Gleitmittel – das absolute Do! Jede Menge und hingebungsvoll einmassieren, dann flutscht’s auch beim Analsex.
Entspann Dich! Ohne Entspannung läuft beim Analsex gar nichts. Wenn Du Dich verkrampfst, wird das Eindringen in den After schmerzhaft.
Take it slow: Beim Analsex ist Langsamkeit angesagt. Schnelle und ruckartige Bewegungen können zu Schmerzen führen – das gilt übrigens sowohl für den Hin- als auch für den Rückweg.
Talk to me: Reden hilft! Vor allem am Anfang ist ständige Kommunikation unerlässlich, damit Dein Partner genau weiß, was Dir gefällt und was nicht. Am besten verabredet Ihr ein Codewort, bei dem im Zweifelsfall Schluss ist.
Hand anlegen: Die meisten Frauen kommen beim Analsex zum Orgasmus, wenn sie zusätzlich manuell stimuliert werden. Dann mal los, Jungs!
Saubermachen: Was beim Analsex in den After eingeführt wurde (Penis, Finger, Spielzeug), hat danach in der Vagina nichts verloren. Eine gründliche Reinigung zuvor ist Pflicht!
Safe Sex: Analsex macht Spaß, ist aber in keiner Weise sicherer, als herkömmlicher Sex – deshalb auf jeden Fall für Verhütung in jeder Beziehung sorgen!

Wenn Du beim Analsex auf die richtige Vorbereitung achtest, einen liebevollen Partner hast und Ihr es ganz langsam angehen lasst, kann nicht mehr viel schief gehen. Nehmt Euch Zeit und viel Gleitmittel. Analsex macht Spaß – und zwar Männern und Frauen!

Bildquelle: Thinkstock/iStock/Sergey Novikov


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