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Kita-Start

Ab wann soll mein Kind in den Kindergarten?

Plätze im Kindergarten sind heiß begehrt. Deshalb solltest du dir auch schon früh Gedanken zu diesem Thema machen. Möchtest du dein Kind in eine Betreuung geben? Und wenn ja, ab wann in den Kindergarten? Wir helfen dir bei der Entscheidung und haben die Vorteile eines frühen und späten Einstiegs zusammengefasst.

Wann beginnt der Kindergarten?

Eins, zwei oder drei? Oder sogar noch früher? Während manche Krippeneinrichtungen schon Babys ab vier Monaten betreuen, beginnt der Kindergarten in Deutschland in der Regel mit drei Jahren. Wenn du dein Kind vorher in eine Betreuung geben möchtest, ist das eine Krippe. Aber mittlerweile gibt es auch Kindergärten, die Kinder ab zwei oder zweieinhalb Jahren aufnehmen. Läuft einmal alles rund, ihr zieht nicht um und dein Kind fühlt sich wohl, bleibt es in der Regel bis zur Einschulung im Kindergarten.

Ab wann ist mein Kind bereit für den Kindergarten?

Wann dein Kind bereit ist, in den Kindergarten zu gehen, ist eine ganz individuelle Angelegenheit. Manche Kinder sehnen sich bereits mit zwei Jahren nach anderen Spielgefährten und können es kaum erwarten, in den Kindergarten zu gehen. Andere Kinder brauchen einfach länger, um sich von ihrem gewohnten Umfeld zu lösen und sind deshalb gerne auch noch ein Jahr länger zu Hause. Dann gibt es auch Kinder, die gar nicht in den Kindergarten gehen wollen. Auch das ist kein Drama, aber setzt voraus, dass das Kind zu Hause gut betreut werden kann.

Übrigens: Es muss nicht immer der Kindergarten sein. Tagesmütter sind eine gute Alternative für Kinder, die sich in großen Gruppen noch nicht so wohlfühlen. In Deutschland betreut eine Tagesmutter maximal fünf Kinder zur gleichen Zeit.

Wann ist das richtig Alter für den Kindergarten?

Die Entscheidung, ab wann du dein Kind in den Kindergarten schickst, kann von mehreren Faktoren abhängig sein:

  • Der Entwicklung deines Kindes: Ist es schon so weit, sich von anderen Personen und in einer neuen Umgebung betreuen zu lassen?
  • Deiner Elternzeit: Wie lange kannst du dein Kind zu Hause betreuen und wann willst oder musst du wieder arbeiten gehen?
  • Der gewünschten Einrichtung: Kindergartenplätze sind sehr begehrt, aber nicht immer verfügbar. Es kann durchaus sein, dass du ein paar Monate warten musst, bis du einen Platz bekommst ­­– manchmal klappt es leider auch gar nicht.

Unser Tipp: Wenn du schon in der Schwangerschaft weißt, dass du ab einem bestimmten Datum einen Kindergartenplatz benötigst, melde dein ungeborenes Kind direkt an. Das ist bei der aktuellen Lage rund um die Kindergartenplätze leider wirklich wichtig, um überhaupt eine Chance auf einen Platz zu haben! Absagen kannst du nachher immer noch.

Was sind die Vorteile bei einem späten Kindergartenbeginn?

Du möchtest dein Kind auf keinen Fall in die Krippe geben und wartest mit dem Kita-Start auch bis es drei ist? Keine Angst, damit bist du nicht allein. Für einen späten Kindergartenbeginn kann Folgendes sprechen:

  1. Dein Kind braucht einfach noch Zeit – vor allem mit Mama und Papa. So lange ihr das finanziell regeln könnt, ist das doch eigentlich kein Drama, oder? Genieße die Zeit mit deinem Kleinen, sie werden früh genug erwachsen!
  2. Du möchtest deine Elternzeit voll ausnutzen – und das ist auch dein gutes Recht! Gerade Eltern, die sich lange ein Kind gewünscht haben und nun endlich eines haben, möchten möglicherweise jede Sekunde miterleben.
  3. Ihr spart eine Menge Geld. Betreuung kostet – und zwar jeden Monat. Je nach Bundesland mehr oder weniger, aber auch der finanzielle Aspekt kann eine Rolle beim Kitastart spielen.

Was sind die Vorteile bei einem frühen Kindergartenbeginn?

Natürlich gibt es auch einige Gründe, die für einen frühen Kitastart sprechen:

  1. Du willst oder musst wieder arbeiten gehen. Viele Mütter können aus jobtechnischen Gründen ihr Kind nicht über mehrere Jahre zu Hause betreuen oder möchten das einfach auch nicht.
  2. Dein Kind verlangt schon sehr früh nach anderen Spielgefährten in seinem Alter – und davon gibt es ganz viele im Kindergarten!
  3. Ihr könnt mit einem Krippenplatz den späteren Kindergartenplatz sichern. Wenn ihr erst mal in einer Einrichtung drin seid, kann euer Kind in der Regel ganz problemlos von der Krippe in den Kindergarten wechseln. Das ist vor allem wichtig, wenn ihr beide wieder arbeiten müsst oder möchtet.

Wann gehen die meisten Kinder in Deutschland in den Kindergarten?

Pädagogen raten, dass Kinder spätestens mit vier Jahren in den Kindergarten gehen sollten – und zwar aus folgenden Gründen:

  • Der Kindergarten gilt als Vorbereitung für die Grundschule. Die Kinder lernen, dass sie auch fernab von zu Hause in guten Händen sind.
  • Durch das gemeinsame Spielen werden erste soziale Kompetenzen gefördert.
  • In der Kindergartengruppe lernen die Kinder, sich zu beweisen. Das stärkt ihr Selbstbewusstsein und ist wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung.
  • Der Kindergarten fördert die sprachliche Entwicklung. In der Betreuung lernt dein Kind, sich und seine Wünsche zu äußern. Das ist essenziell, um in einer Gruppe zurechtzukommen.
  • Durch die neue Umgebung lernt dein Kind, dass es nicht nur zu Hause Spaß haben kann. Das ist wichtig, um sich von Mama und Papa zu lösen und ganz langsam zur eigenen Persönlichkeit heranzureifen.

Und tatsächlich: Das Statistische Bundesamt hat ermittelt, dass 91,9 % der 3- bis 6-Jährigen in den Kindergarten gehen.

Wir wissen: Wenn es um Kinder geht, gibt es allerhand Meinungen. Und oft will jede die einzig Richtige sein. Lass dich davon nicht stressen. Ab wann du dein Kind in den Kindergarten schickst, ist deine ganz persönliche Entscheidung und von vielen Faktoren abhängig, von denen andere vielleicht gar nichts wissen.

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Bildquelle: GettyImages/wundervisuals

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