Adele
Ricarda Biskoping am 15.08.2018

Die Geburt eines Kindes ist etwas Wunderbares. Dennoch können viele Frauen das Glück anfangs nicht genießen, weil sie unter Wochenbett-Depressionen leiden. Ein Thema, das auch heutzutage noch viel zu oft verschwiegen wird. Sängerin Adele fordert alle Mamas jetzt erneut auf, endlich offen darüber zu reden. Denn auch sie hat darunter gelitten.

Seit der Geburt ihres Kindes im Februar 2018 leidet Laura Dockrill, Adeles beste Freundin, unter Wochenbett-Depressionen, wie die Sängerin auf Twitter verrät. Das nimmt die Sängerin zum Anlass, um wieder offen und ehrlich über die Zeit nach der Geburt eines Kindes zu reden. Und verweist auf Lauras Blog, in dem sie sehr emotional über das Erlebte berichtet.

Diese Zeit sei für ihre Freundin Laura „die größte Herausforderung ihres Lebens in mehr als einer Hinsicht“ gewesen, schreibt Adele. Und sie fordert alle Frauen auf: „Mamas, sprecht darüber wie ihr euch fühlt, denn in einigen Fällen könnte es euer Leben oder das einer anderen Person retten.“

Adeles Erfahrungen

Schon 2016 verriet die Sängerin, sie habe nach der Geburt ihres Sohnes 2012 ebenfalls unter postnatalen Depressionen gelitten. Adele weiß also, wovon sie spricht, möchte allen Müttern Mut machen. Die Sängerin hat selbst erlebt, wie schwer die Zeit nach der Geburt sein kann. Sie selbst sei damals zwar besessen von ihrem Baby gewesen, habe sich aber unerträglich gefühlt. „Ich dachte, ich hätte die schlechteste Entscheidung meines Lebens getroffen“, gesteht der Weltstar offen.

Nicht nur die Zeit nach der Geburt verläuft bei jeder Frau anders, auch die Schwangerschaft ist individuell: Frauen zeigen, wie unterschiedlich ihre Babybäuche aussehen …

Frauen zeigen, wie unterschiedlich Babybäuche aussehen

Offen reden

Nun möchte die Sängerin ihren Ruhm dafür nutzen, um das Thema in die Öffentlichkeit zu bringen. Denn: Etwa 10 bis 15 Prozent der Mütter leiden unter Wochenbett-Depressionen, die Krankheit ist somit keine Seltenheit. Betroffene Mamas fühlen sich kurz nach der Entbindung müde, erschöpft, traurig, niedergeschlagen, sie haben Schuldgefühle, können nicht schlafen, wissen nicht, ob sie ihr Kind lieben können.

Los Angeles, CA / Staples Center / Aug 20

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Wichtig zu wissen ist: Unter diesen Depressionen zu leiden, ist absolut nichts Schlimmes. Keine Frau braucht sich dafür zu schämen. Die Symptome müssen allerdings rechtzeitig behandelt werden, da sie sonst schlimme Auswirkungen auf das eigene Leben, das Kind und die Familie haben können.

Adeles Ausweg sei damals folgender gewesen: Sie habe viel Zeit nur mit sich verbracht, sagte sie. Doch dafür muss man sich natürlich erstmal eingestehen, dass man unter Depressionen leidet.

Hast du selber auch diese Erfahrungen gemacht? Ging es dir nach der Geburt sehr schlecht oder hattest du das Glück, davon nicht betroffen zu sein? Falls du betroffen warst: Welchen Ausweg hast du gewählt? Hast du dich von einem Arzt behandeln lassen oder hast du selber eine Lösung gefunden? Lass uns dem Rat von Adele folgen und offen darüber reden: Schreibe uns deine Meinung und deine Erfahrung, wenn du magst, in die Kommentare bei Facebook, um eine öffentliche Diskussion zu starten. Wir freuen uns über dein Feedback!

Bildquelle:

GettyImages/Christopher Polk

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