Udo Lindenberg fordert NPD-Verbot

Udo Lindenberg macht sich seit Jahren gegen Rechtsextremismus stark. Besonders seitdem er weiß, dass einer der NSU-Terroristen ein Fan von ihm war, ist er der Ansicht, dass das Verbot der rechtsextremen Partei NPD nun schon längst „überfällig“ sei.

Udo Lindenberg macht sich seit Jahren gegen Rechtsextremismus stark. Besonders seitdem er weiß, dass einer der NSU-Terroristen ein Fan von ihm war, ist er der Ansicht, dass das Verbot der rechtsextremen Partei NPD nun schon längst „überfällig“ sei.

Udo Lindenberg auf einer Veranstaltung

Udo Lindenberg angagiert sich mit anderen deutschen Musikern gegen Rechts.

Der deutsche Rocker Udo Lindenberg warnt die Bundesrepublik schon seit Jahren vor Neonazis und NPD Anhängern. Jetzt findet er, wird es Zeit für ein Gesetz, dass die NPD verbietet. „Diese Partei schafft ein Klima, in dem immer neue Neonazis wachsen. Da muss man ansetzen. Wir haben ein prima Grundgesetz, da steht ja alles drin: Die Würde eines jeden Menschen muss geachtet werden in der Bunten Republik“, äußert der Musiker im Interview mit der „Freien Presse“. Dazu beteuert er noch, dass es an den Schulen in Deutschland mehr Aufklärung über dieses Thema geben muss. „Mehr Input in der Schule, volle Aufklärung! Keine langweiligen Lehrer, frischer Wind! Die könnten ja zum Beispiel Lieder vom kleinen Udo spielen.“

Udo Lindenberg ist geschockt über NSU-Terroristen

Erst vor kurzem hat Udo Lindenberg erfahren, dass einer der NSU-Terroristen ein großer Fan von im gewesen ist. Für den Sänger war das ein Schock. „Das fand ich natürlich ausgesprochen befremdlich und auch erschreckend und habe das auch irgendwie gar nicht zusammengekriegt … So richtig beherzigt hat er sie jedenfalls nicht, meine Botschaft, sonst wäre er ja nicht auf so einem Trip gewesen. Trotzdem, wir müssen da alle was tun, Künstler, Presse, Filmemacher, an Schulen … Man muss sich leider, leider immer wieder um diesen Scheiß kümmern, um das braune Gespenst.“
Das Engagement gegen Rechts teilt Udo Lindenberg mit vielen Deutschen Musikern. Gemeinsam mit Clueso, Peter Maffay und Silly organisierte er beispielsweise letztes Jahr das Benefizkonzert „Rock gegen Rechts“. Über 50000 Menschen pilgerten dafür nach Jena.

Wir finden die Einstellung und das Engagement von Udo Lindenberg gegenüber Rechtsextremismus gut. Wenn mehr Künstler sich wagen würden, politische Statements abzugeben, wäre das auch eine unterstützende Aufklärungsarbeit! Auf ihre Idole hören junge Leute schließlich ebenso gut wie auf ihre Lehrer.

Bildquelle: gettyimages


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