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Deocreme selber machen: Mit diesen Zutaten wirkt sie zuverlässig

DIY

Deocreme selber machen: Mit diesen Zutaten wirkt sie zuverlässig

Deos mit Aluminium haben nicht gerade einen guten Ruf. Bei Deocremes fragen sich hingegen viele, ob sie wirklich wirken. Wir zeigen dir, wie du ganz einfach eine feste Deocreme selber machen kannst und welche Zutaten du brauchst, damit sie Schweißgeruch zuverlässig beseitigt.

Deocremes sind eine Alternative zum herkömmlichen Deo, die immer beliebter wird. In kleinen Tiegeln verpackt, sind sie deutlich nachhaltiger als das klassische Deo in der Plastikverpackung. Auch kommen sie ganz ohne Aluminiumsalze aus. Welche gekauften Deocremes am besten helfen, haben wir hier schon einmal getestet. Noch nachhaltiger wird es jedoch, wenn wir Deocreme selber machen. Die meisten Zutaten, die wir dazu brauchen, dürften viele sogar schon zu Hause haben.

Feste Deocreme selber machen: Diese Zutaten brauchst du

Für Deocremes gibt es im Internet schon zahlreiche Rezepte. Die beliebtesten Zutaten dafür sind Kokosöl, Natron und Speisestärke. Auch ätherische Öle und Bienenwachs werden häufig verwendet. Wir erklären dir, welche Zutaten du wirklich brauchst, was sie bewirken und welche Alternativen es gibt:

Kokosöl: Kokosöl ist der Trägerstoff für die Deocreme. Dafür eignet es sich besonders, weil es bei Raumtemperatur (wenn es nicht allzu heiß ist) fest ist, beim Kontakt mit der Haut aber schmilzt. Das ist perfekt für eine feste Deocreme. Wenn du eine Deocreme ohne Kokosöl selber machen willst, ist Sheabutter eine gute Alternative. Beide Öle wirken zudem pflegend für die Haut.

Natron: Natron dient in der selbstgemachten Deocreme dazu, den Schweißgeruch zu neutralisieren. Es wirkt basisch und neutralisiert somit auch die Fettsäuren der Haut. Wichtig ist, auf gut verträgliches Backnatron wie das altbewährte Kaiser Natron aus dem Supermarkt zu setzen. Alternativ funktioniert auch Backpulver.

Kaiser Natron kannst du auch günstig über Amazon bestellen:

Kaiser Natron, 250 g
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Speisestärke: Theoretisch reichen Natron und Kokosöl für eine funktionierende Deocreme aus. Speisestärke macht die Creme jedoch noch etwas fester, was insbesondere an heißen Tagen hilfreich ist. Außerdem verstopft sie, ähnlich wie Aluminiumsalze, die Poren leicht und wirkt somit nicht nur gegen den Schweißgeruch, sondern auch gegen heftiges Schwitzen. Ob das gewollt ist, musst du selbst entscheiden. Eine Alternative mit ähnlichen Effekten ist Bienenwachs.

Ätherische Öle: Auch ätherische Öle haben gleich zwei Funktionen: Zum einen riechen sie gut, zum anderen können einige von ihnen auch die Schweißbildung (zumindest in Maßen) beeinflussen. Diesen Effekt haben: Lavendel-, Limetten- und Salbei-Öl. Bevor du ätherische Öle in deine Creme mischst, solltest du sie jedoch etwas verdünnen und z.B. auf der Hand testen, ob du sie gut verträgst.

Deocremes helfen gegen Schweißgeruch und unterbinden die Schweißbildung leicht. Weitere Tipps gegen starkes Schwitzen haben wir im Video für dich:

Schnelles Rezept: So rührst du die selbstgemachte Deocreme an

Nachdem du weißt, welche Zutaten in deiner selbstgemachten Deocreme welchen Effekt erzielen, haben wir hier ein kleines Rezept für dich. Die angegeben Zutaten kannst du natürlich mit den jeweiligen Alternativen ersetzen:

  • 3 TL Kokosöl
  • 2 TL Natron
  • 2 TL Speisestärke (z.B. Kartoffel- oder Maisstärke)
  • 2 – 3 Tropfen ätherisches Öl (z.B. Limetten-Öl für einen frischen Duft)

Die Zubereitung geht ganz einfach:

  1. Schmelze das Kokosöl
  2. Verrühre es in einer kleinen Schüssel mit den restlichen Zutaten.
  3. Gib die Mischung in eine kleine Tube oder ein anderes Gefäß (z.B. ein kleines Einmachglas)

Mit der Konsistenz kannst du selbst etwas experimentieren. Mehr Kokosöl macht die Mischung cremiger, mehr Speisestärke sorgt für eine festere Konsistenz. Du solltest jedoch aufpassen, dass die Mischung nicht bröckelt.

Auch ein Deo-Spray kannst du dir mit einem einfachen Rezept selbst machen:

Wirkt selbstgemachte Deocreme wie ein herkömmliches Deo?

In erster Linie hilft eine Deocreme gegen Schweißgeruch. Genau das ist auch die ursprüngliche Funktion eines Deos. Im Alltag sprechen wir hingegen meist auch von Deos, wenn wir Antitranspirante meinen. Diese neutralisieren nicht nur den Geruch, sondern verschließen die Schweißdrüsen und sorgen somit auch dafür, dass wir weniger schwitzen. Dieser Effekt wird bei Deocremes zumindest in Teilen auch durch die Speisestärke erzielt. Die gleiche Wirkkraft wie bei einem starken Antitranspirant solltest du jedoch nicht erwarten.

Wie bewahre ich meine selbstgemachte Deocreme auf?

In deiner selbstgemachten Deocreme sind an sich keine Zutaten, die leicht schlecht werden. Du kannst sie also eine ganze Weile nutzen und sie theoretisch auch einfach im Bad oder Schlafzimmer aufbewahren. Im Sommer hingegen ist es ratsam, sie im Kühlschrank zu lagern, denn dann wird das Kokosöl oft schon bei Raumtemperatur flüssig. So kann es schneller ranzig werden und das Auftragen der Creme wird erschwert.

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istock / svehlik

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