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Endlich Sommer!

Sonnenschutz

Sonnenschutz

Über kaum ein anderes Beauty-Thema gibt es so viele Mythen wie über den Sonnenschutz. Wie lange darfst Du Dich in die Sonne legen? Was bewirkt Sonnencreme wirklich? Wie hoch ist der Eigenschutz Deiner Haut? Wir räumen ein für alle mal mit dem Chaos auf und verraten Dir, welcher Sonnenschutz der richtige für Dich und Deine Haut ist, damit Du den Sommer einfach nur genießen kannst – ganz ohne Sonnenbrand!

Die Sonne ist nicht nur schön, sondern auch wichtig für Deinen Körper, denn ihr Licht setzt das Vitamin D3 frei, das gegen Depressionen und schlechte Stimmung hilft und Deine Haut bei ihrem Selbstheilungsprozess unterstützt. Doch wenn die Haut zu viel Sonne abbekommt, tut ihr das alles andere als gut: Sonnenbrand, Sonnenallergie und im schlimmsten Fall Hautkrebs können durch zu intensive Sonnenbäder ausgelöst werden. Damit Deine Haut nicht sofort von der Sonne angegriffen wird, hat sie einen natürlichen Sonnenschutz: Zum einen produzieren Deine Pigmentzellen Melanin, das zur Bräunung Deiner Haut führt und sie so vor weiterer Sonneneinstrahlung schützt.

Sonnenschutz
Um den richtigen Sonnenschutz für Dich zu finden, solltest Du einige Regeln beachten.

Zum anderen schützt die oberste Hautschicht, die Hornhaut, Deinen Körper vor zu starker Sonneneinstrahlung, indem sie sich verdickt. Das entspricht etwa dem Lichtschutzfaktor vier – nicht wirklich hoch! Aus diesem musst Du Deine Haut in Sachen Sonnenschutz unbedingt unterstützen. Die einfachste Form ist dabei Kleidung, denn sie hält die Sonne für eine Zeit lang davon ab, auf die Haut zu treffen und sie zu schädigen. Doch das hilft nur bedingt. Gerade im Sommer solltest Du zusätzlich auf einen chemischen Sonnenschutz setzen, um einen unschönen und vor allem gefährlichen Sonnenbrand zu vermeiden.

Sonnenschutz: So lange darfst Du in der Sonne bleiben!

Die Strahlen der Sonne werden in UV-A- und UV-B-Strahlen unterteilt, die jeweils unterschiedliche Veränderungen der Haut hervorrufen. Während UV-A-Strahlen die vorzeitige Alterung Deiner Haut auslösen, sind UV-B-Strahlen für schädlichen Sonnenbrand und damit auch für Hautkrebs verantwortlich. Ein guter Sonnenschutz schützt Dich daher vor beiden Strahlentypen, damit Deine Haut rundum sicher ist. Doch Sonnenschutz ist nicht gleich Sonnenschutz – je nach Hauttyp brauchst Du einen anderen Schutz als Deine Freundinnen. Deine Haut verfügt nämlich je nachdem, wie hell oder dunkel sie von Natur aus ist, über einen gewissen Eigenschutz, den Du bei einem ausgiebigen Sonnenbad mit Sonnencreme und Co. verlängern solltest.

Welchen Sonnenschutz Du brauchst, kannst Du ganz leicht ausrechnen: Der Eigenschutz liegt bei heller Haut bei etwa 10 Minuten, dunklere Hauttypen können sich 20 Minuten lang gegen die schädlichen Strahlen schützen. Wenn Deine Haut besonders dunkel ist, kannst Du die wohltuende Wärme sogar etwa 30 Minuten ohne zusätzlichen Sonnenschutz genießen. Der Lichtschutzfaktor Deiner Sonnencreme gibt an, wie lange er den Eigenschutz Deiner Haut verlängert. Um auszurechnen, wie lange Du in der Sonne bleiben kannst, musst Du also nur die Dauer Deines Eigenschutzes mit dem LSF Deiner Sonnencreme multiplizieren – und schon kannst Du die Sonne unbeschwert genießen. Allerdings kannst Du diesen Sonnenschutz nicht verlängern: Mehrmaliges Auftragen von Sonnencreme und Co. schützt Deine Haut nicht länger vor der Sonne!

Sonnenschutz: Creme, Spray, Öl – was hilft Deiner Haut wirklich?

Wenn Du in der Drogerie Deines Vertrauens oder über Amazon nach dem passenden Sonnenschutz suchst, ist die Auswahl riesig: Sonnencreme, Spray, Lotion oder Öl? Lichtschutzfaktor 5 oder 50? Der Lichtschutzfaktor richtet sich nach Deinem Hauttyp und der Intensität der Sonneneinstrahlung. Ob Du eine Sonnencreme, ein Spray oder eine Lotion benutzt, kannst Du je nach Lust und Laune entscheiden: Eine Creme ist meist dickflüssiger als eine Lotion, die sich in der Regel besser verteilen lässt, ein Spray ist besonders einfach in der Anwendung. Sonnenöl ist dagegen nur etwas für dunklere Schönheiten – es hat meist nur einen geringen Lichtschutzfaktor und unterstützt die Bräunung der Haut. Daher solltest Du die Finger von diesem Sonnenschutz lassen, wenn Du zu den blasseren Mädels gehörst. Auch für Kinder ist Sonnenöl nicht geeignet, da das Sonnenbrandrisiko zu hoch ist. Wenn Du auf wasserfesten Sonnenschutz vertraust, solltest Du wissen, dass wasserfest nicht bedeutet, dass Du stundenlang planschen kannst und Dein Sonnenschutz danach noch genauso stark ist wie vorher. Stiftung Warentest hat festgelegt, dass Sonnenschutz „wasserfest“ ist, wenn er nach zwei Bädern à 20 Minuten noch mindestens zur Hälfte vorhanden ist – viele wasserfeste Produkte fielen im Test allerdings gnadenlos durch!

Sonnenschutz: So geht’s richtig

Unser Tipp für den besten Sonnenschutz: Schatten! Gerade in der Mittagszeit solltest Du direkte Sonneneinstrahlung meiden, da die Sonne in dieser Zeit besonders angriffslustig ist. Auch lange Kleidung hilft Deiner Haut, sich vor den UV-Strahlen zu schützen. Natürlich musst Du bei 30 Grad im Schatten nicht in langen Hosen schwitzen, doch schöne, luftige Maxikleider sind ein toller Sonnenschutz und dazu noch extrem stylisch! Auch Deinen Kopf solltest Du in Sachen Sonnenschutz nicht vernachlässigen: Einfach einen coolen Strohhut aufsetzen und schon schützt Du Deine Kopfhaut – und Deine Haare – vor den gefährlichen Strahlen!

Der richtige Sonnenschutz ist mit unseren Tipps kein Hexenwerk! Egal ob mit Creme, Spray oder Öl: Gerade im Sommer musst Du Deine Haut unterstützen, damit sie auch in einigen Jahren noch jung, knackig und gesund ist und Hautkrebs keine Chance hat. So kannst Du den Sommer unbeschwert genießen!

Bildquelle: iStock/Foremniakowski

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