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Cunnilingus-Variante

Facesitting: Wie funktioniert eigentlich Oralsex im Sitzen?

Facesitting
© Getty Images / hannatverdokhlib

Auf Oralsex stehen viele Frauen, aber hast du es schon mal mit Facesitting versucht? Die Sexualpraktik, bei der sich die Frau mit ihrem Geschlechtsteil oder Gesäß auf das Gesicht des Partners oder der Partnerin setzt, ist eine spezielle Variante des Oralsex, die die totale Lust verspricht. Wir haben die wichtigsten Fakten zum Thema Facesitting für dich zusammengefasst und verraten dir, was es dabei zu beachten gibt.

Was ist Facesitting?

Das Facesitting – auch Gesichtssitzen oder Queening genannt – ist eine Sexualpraktik, bei der sich eine Person mit ihrem Geschlechtsteil und/oder ihrem Po auf das Gesicht der anderen Person setzt und sich dabei oral befriedigen lässt. Das kann sowohl nackt als auch angekleidet geschehen und sowohl vaginal als auch anal. Bei heterosexuellen Paaren übernimmt in der Regel die Frau den führenden Part und bestimmt durch die Art und Weise des Sitzens darüber, welchen Charakter das Facesitting haben soll. Es kann vom sanften Liebkosen bis zum harten BDSM-Sex reichen, wobei die Position des liegenden Partners – von Insidern gerne als „(Sitz)Kissen“ bezeichnet – und insbesondere seine bzw. ihre Fixierung von Bedeutung sind.

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Wie funktioniert Facesitting?

Sanftes Facesitting

Das sanfte Facesitting gehört zu der softesten Version dieser Form des Cunnilingus. Das Hauptgewicht der Frau lastet dabei auf dem Brustkorb des Mannes, so dass dieser immer noch gut Luft bekommt. Ihre Vulva reckt sie ihm hierbei so weit entgegen, dass er sie mit angehobenem Kopf gut erreichen kann um sie in eigenem Tempo mit seiner Zunge zu liebkosen oder in sie einzudringen. Da der Mann Arme und Hände frei hat, kann er die Sitzposition der Partnerin steuern und sie an zusätzlichen erogenen Zonen befriedigen. Auch wenn die Frau eine dominante Position einnimmt, werden Tempo und die Intensität beim sanften Gesichtssitzen vom Mann angegeben.

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Härteres Facesitting

Das Facesitting kann auch härtere Formen annehmen, bei denen die Bewegungsfreiheit oder die Luftzufuhr des Mannes durch die auf ihm sitzende Frau eingeschränkt wird. Indem sie ihre Knie neben dem Kopf des Mannes platziert und ihre Vulva dominant auf den Mund des Partners drückt, hat dieser keine Wahl als sich dem Willen der Frau zu beugen, was für ihn sehr lustfördernd sein kann. Bei dieser sogenannten „Fullweight“-Methode wird sich mit vollem Körpergewicht auf den Partner gesetzt. Mit fortschreitender Erregung der Frau ist jedoch Vorsicht geboten, schließlich muss der Mann ausreichend Luft bekommen. In dieser Art und Weise ist Facesitting eine fordernde Sex-Praktik, die den meisten Frauen große Befriedigung verschafft.

Facesitting: Welche Varianten gibt es?

Neben dem klassischen „Front Facesitting“, bei dem der aktive Part in Richtung Gesicht des Partners sitzt und beide sich gegenseitig in die Augen schauen können, sitzt die Frau beim „Reverse Facesitting“ rücklinks – das heißt mit dem Gesicht in Richtung der Füße des Partners. Diese Position eignet sich perfekt dazu, den passiven Partner zusätzlich zu stimulieren – Stichwort 69er-Stellung. Zudem steht der Po im Mittelpunkt des Geschehens. Für viele Paare ist das Reverse Facesitting ebenso wie andere Sexstellungen, bei denen man sich nicht in die Augen sehen kann, ein besonderer, „anonymer“ Kick. Weitere Positionen gehen in sadomasochistische Praktiken über:

  • Drowning: Hier findet das Facesitting unter Wasser statt
  • Bound Facesitting: Der passive Partner wird komplett gefesselt und bewegungsunfähig gemacht. Der dominante Part kann ihn somit ohne Gegenwehr „benutzen“. Diese Variante wird vor allem im Bereich von SM-Spielen von dominanten Frauen mit einem devoten männlichen Sklaven ausgeübt, um diesen zu erniedrigen und in extremeren Fällen auch zu einem Gegenstand – wie Stuhl oder Sitzkissen – zu degradieren
  • Jeanssitting: Hiermit ist das bekleidete Facesitting mit Jeans gemeint, was für die unten liegende Person schmerzhaft sein kann, vor allem wenn die Jeans enger und härter ist.
  • Gesichtssitzen mit Smotherbox („smother“ = ersticken): Dabei handelt es sich um eine Kiste mit kopfgroßer Öffnung, in die der Kopf des devoten Parts eingeschlossen wird, um der dominanten Person komplett ausgeliefert zu sein. Im Fokus steht vor allem die Kontrolle der Luftzufuhr.

Was macht beim Facesitting den Reiz aus?

Bei Frauen ist Facesitting beliebt, da sie hierbei völlige Kontrolle ausüben können und ihre Lust im Mittelpunkt steht. Auch Männer finden es mitunter sehr erotisch, die Frau dabei zu beobachten, wie sie das Spiel genießt. Und natürlich, wenn sie direkt vor ihren Augen zum Orgasmus kommt – insbesondere weil sich die Vagina direkt vor ihrem Gesicht befindet. Das Queening eignet sich sowohl als Vorspiel als auch zur abwechselnden Befriedigung beider Partner*innen für zwischendurch.

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Hast du dir vielleicht schon immer mal vorgestellt, wie es wäre, völlige Macht über deinen Partner ausüben zu können? Ihm dabei in die Augen schauen zu können, wie er dich oral befriedigt? Dann ist Facesitting vielleicht genau das Richtige für dich. Für Anfänger*innen bietet sich die sanfte Variante an. Dabei könnt ihr euch langsam an die Vorlieben des anderen herantasten. Geübte Paare können es auch mal mit der härteren Version probieren und schauen, wie weit sie dabei gehen wollen. Probiert es einfach mal aus und überzeugt euch selbst!

Facesitting ist harmloser als die meisten denken. Die sanfte Version ist einfach eine abgeänderte Version des Cunnilingus, eben weil die Frau oben ist und nicht der Mann. Wenn du ein Fan von Oralsex bist, bietet es sich an, auch das Facesitting einmal auszuprobieren. Euren Fantasien sind hierbei absolut keine Grenzen gesetzt und sowohl du als auch dein Partner können sich fallen lassen und das orale Spiel genießen. Der Vorteil: Der „passive“ Partner hat beide Hände frei und kann entweder dich zusätzlich liebkosen oder aber seinen eigenen Lustgewinn steigern, indem er sich selbst befriedigt.

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