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Sonnenbrand auf den Augen: Erste Hilfe für den Sommer!

Unangenehm

Sonnenbrand auf den Augen: Erste Hilfe für den Sommer!

Ein Sonnenbrand ist nie eine angenehme Sache. Doch an manchen Stellen ist die rot versenkte Haut besonders übel: Besonders die Augen sind Zonen, die du bei Sonnenbrand nur schwer entlasten kannst und die umso mehr schmerzen. Wir verraten dir, wie du einen Sonnenbrand an dieser Stelle vorbeugen und behandeln kannst.

Im Urlaub wird schnell und gerne mal das Eincremen in der Sonne vergessen. Schließlich möchte man ja auch braun gebrannt wieder nach Hause kommen und alle anderen mit seinem Teint neidisch machen. Das heißt aber noch lange nicht, dass man sich am Strand, in der Stadt, am See oder wo auch immer nicht eincremen und so vor den Sonnenstrahlen schützen sollte. Im Gegenteil: Sonnencreme ist äußerst wichtig — für dich und deine Gesundheit. Denn ein Sonnenbrand kann nicht nur gesundheitsschädlich, sondern eben vor allem im Gesicht, der Kopfhaut oder direkt auf Augen und Lippen auch extrem schmerzhaft sein. Das solltest du tun, wenn du einen Sonnenbrand auf den Augen hast!

Welche Symptome sprechen für einen Sonnenbrand auf den Augen?

Ein Sonnenbrand auf den Augen muss nicht immer direkt bemerkt werden. Es kann vorkommen, dass sich die Symptome auch erst einige Stunden später einstellen. Diese Symptome können auf einen Sonnenbrand der Augenlider hindeuten:

  • gerötete Augen
  • Jucken und Brennen
  • trockene Augen
  • Schmerzen
  • Fremdkörpergefühl
  • vermehrten Tränenfluss
  • unscharfes Sehen

Sonnenbrand auf den Augen: Was tun?

Vorbeugen

Sonnencreme ist das A und O! Klar kann die Creme, die auf die Wasserlinie (die feuchte Linie zwischen deinen Wimpern und der Hornhaut) gerät, dafür sorgen, dass deine Augen tränen. Jedoch wird dir dies immer noch als angenehmer erscheinen, als wenn du tatsächlich Sonnenbrand auf den Augenlidern bekommst. Durch ständiges Zwinkern sind die Lider immer in Bewegung, weshalb eine schmerzhafte Reibung auf der verbrannten Haut entstehen kann. Auch deine Hornhaut kann sich entzünden, wenn du zu oft ungeschützt in die Sonne schaust. Daher ist es wichtig, immer eine Sonnenbrille mit UV-Schutz zu tragen.

Behandeln

Hast du dir deine Augenlider verbrannt, solltest du dein Gesicht mit kaltem Wasser kühlen. Anschließend kannst du ebenfalls ein Aloe-Vera-Spray, Avène Thermalwasser oder ein After-Sun-Spray aufsprühen. Wenn du Kontaktlinsen trägst solltest du sie auf jeden Fall gegen eine Brille austauschen. Danach solltest du dich in einen dunklen Raum legen und die Augen zum Entspannen geschlossen halten. Wenn du dir die Hornhaut verbrannt haben solltest, helfen meist pflegende Salben auf Vitamin A-Basis und Verbandkontaktlinsen, die dir der Augenarzt verschreiben kann, wenn es schlimmer werden sollte. Auch hier ist es ratsam, sich für ein paar Stunden in einen vollkommen abgedunkelten Raum zu legen, damit sich die Augen erholen können. Die Hornhaut verheilt meist recht schnell.

Und wenn du dann endlich ein wenig gebräunt bist, kannst du deinem neuen Teint mit dem perfekten Make-up abrunden. Erfahre im Video, wie dir das gelingt!

Welche Folgen kann ein Sonnenbrand auf den Augen haben?

Ein Sonnenbrand auf den Augen kann unterschiedliche Folgen haben. Wenn nicht direkt der Augapfel betroffen ist, kann die Sonne eine Bindehautentzündung hervorrufen. Außerdem ist die Lichtempfindlichkeit in den meisten Fällen erhöht und/oder es kommt zu einer Hornhautentzündung im Auge. Im schlimmsten Fall können Augen sogar Hautkrebs bekommen. Die Augenoberfläche sowie die umgebene Haut kann dabei betroffen sein. Außerdem kann langfristig gesehen das Risiko des Grauen Stars erhöht werden.

Das kannst du immer gegen Sonnenbrand tun

Sonnenbrand bleibt Sonnenbrand. Deshalb gelten einige Regeln, egal an welcher Stelle du diesen hast:

Zum Vorbeugen

  • regelmäßig (alle halbe Stunde) neue Sonnencreme zwischen UV-Schutz 30 und 50 auftragen, vor allem, wenn du aus dem Wasser kommst
  • eine Kopfbedeckung tragen
  • zum Schlafen in den Schatten legen
  • beim Schwimmen ein altes T-Shirt tragen
  • Füßlinge tragen
  • viel Wasser trinken
  • dich beim Sonnenbad regelmäßig auf eine andere Seite drehen

Tipp: Auch im Schatten bräunt deine Haut. Sie ist dabei der UV-Strahlung aber nicht direkt ausgesetzt.

Zum Behandeln

  • sofort in den Schatten gehen, wenn du ein Jucken auf der Haut bemerkst
  • mit kaltem Wasser (Dusche, Bad, kalte Waschlappen oder Eiswürfel) verbrannte Stellen kühlen
  • viel Wasser trinken
  • entzündungshemmendes Spray oder Gel auftragen, das Aloe-Vera oder Panthenol enthält
  • dich in einem kühlen, dunklen Raum ausruhen
  • Vitamin A-Tabletten einnehmen oder eine Vitamin-A-Salbe auftragen
  • Ibuprofen, Aspirin oder Acetaminophen gegen Brandschmerzen einnehmen (lass dich hier von einem Apotheker oder einem Arzt wegen möglicher Allergien beraten)

Sonnenbrand: Ein Fall für den Arzt?

Solltest du dir aber tatsächlich einen Sonnenbrand eingefangen haben, der fiese Blasen schlägt, du anhaltende Schmerzen hast oder dir sogar übel wird, kann es auch sein, dass du dir sogar einen Sonnenstich geholt hast. In diesem Fall solltest du einen Arzt aufsuchen.

Wie vorsichtig du tatsächlich beim Sonnen sein solltest, hängt von deinem Hauttyp ab:

Bräunungstyp: Wie empfindlich reagiert deine Haut auf Sonne?

Bildquelle:

GettyImages/Yaraslau Saulevich

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