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Kindergarten Wahl

Pädagogisches Konzept: Kindergarten

Unter den verschiedenen Kindergärten den richtigen für Dein Kind zu finden, ist nicht so einfach. Welcher Träger ist der beste, welches Betreuungskonzept soll es sein und was kostet das eigentlich alles? Gibt es ein pädagogisches Konzept im Kindergarten, das Dir besonders gut gefällt? Um Dir ein wenig Orientierung zu verschaffen, findest Du hier kurz die wichtigsten Konzepte vor.

Ein pädagogisches Konzept für Dein Kind finden

Ein pädagogisches Konzept für Dein Kind zu finden, ist gar nicht so einfach, denn es gibt die unterschiedlichsten Modelle von Kindergärten und auch die verschiedensten Träger. Öffentliche Träger sind in der Regel Städte und Gemeinden. Es gibt aber auch Kindergärten in freier Trägerschaft. Das sind die Kindereinrichtungen der Kirche, aber auch die Kindergärten von Elterninitiativen. Freie Träger verfolgen oft ein alternatives pädagogisches Konzept im Kindergarten – wie Montessori- oder Waldorf-Pädagogik. Wie Du siehst, ist ein pädagogisches Konzept von Kindergarten zu Kindergarten verschieden. Damit Du jedoch nicht den Überblick verlierst, erfährst Du hier alles, was Du wissen musst.

Pädagogisches Konzept: Kinder im Kindergarten
Jeder Kindergarten verfolgt ein pädagogisches Konzept. Welches ist das Richtige für Dich?

Pädagogisches Konzept: Der Montessorikindergarten

In einem Kindergarten, in dem ein pädagogisches Konzept nach Montessori herrscht, entscheiden die Kinder selbst, was und womit sie spielen. Zum Spielen werden in Montessorikindergärten besondere, pädagogisch wertvolle Materialien zur Verfügung gestellt. Großer Wert wird darauf gelegt, die Unabhängigkeit Deines Kindes zu stärken. Maria Montessoris pädagogisches Konzept lässt sich ganz einfach zusammenfassen: „Hilf mir, es selbst zu tun“. Dementsprechend gibt es hier auch wenig geregelte Tagesabläufe. Dein Kind entscheidet selbstständig, was es macht und wie lange es das macht. Die Erzieher unterstützen Dein Kind hierbei nur und richten sich ganz nach seinen Interessen.

Pädagogisches Konzept: Der Waldorfkindergarten

In Waldorfkindergärten herrscht ein pädagogisches Konzept nach den Prinzipien ihres Gründers Rudolf Steiner. Ausstattung und Spielsachen sind aus Naturmaterialien gefertigt und geben viel Raum für Fantasie. Dein Kind wird hier ganz seiner Entwicklung nach gefördert. Da eines der Waldorfprinzipien auf „Lernen durch Nachahmung“ beruht, gehen die Erzieherinnen mit gutem Beispiel voran und sind handwerklich tätig. Das Spielzeug besteht hier aus Naturmaterialien und der Tagesablauf ist mehr oder weniger geregelt. Dennoch bleibt natürlich genug Zeit, dass die Kinder noch selbst ihrer Neugierde nachgehen können. Wenn Du viel Wert auf geregelte Tagesabläufe für Dein Kind legst und der Meinung bist, dass Kindergartenzeit vor allem Spielzeit ist, ist ein pädagogisches Konzept nach Rudolf Steiner möglicherweise das Richtige für Dich.

Ein pädagogisches Konzept hat seinen Preis

Ein richtiges pädagogisches Konzept auszuwählen ist wichtig, aber daneben gilt es auch das Thema Kosten zu berücksichtigen, denn die spielen bei der Kindergartenwahl eine wichtige Rolle. Pauschal kann man die Kosten für den Kindergarten leider nicht festlegen. Hierbei kommt es auch nicht darauf an, ob Du ein bestimmtes pädagogisches Konzept ins Auge gefasst hast. Die Beiträge richten sich bei öffentlichen und freien Trägern nach der Betreuungszeit und dem Einkommen der Eltern. Je nach Bundesland gibt es auch Einkommensuntergrenzen für Geringverdiener, bei denen die Kosten entfallen oder vom Sozialamt gezahlt werden. Private Kindergärten sind meist teurer, aber dafür sind dort die Gruppengrößen überschaubar. In vielen Kindergärten musst Du auch mit Kosten für die Verpflegung Deines Kindes rechnen.

Ein pädagogisches Konzept sagt nicht alles über den Kindergarten aus

Nachdem Du nun einen Überblick über einige Arten von Kindergärten bekommen hast, solltest Du auch diese Checkliste zur Auswahl des Kindergartens berücksichtigen, denn ein pädagogisches Konzept ist nicht alles. Um den richtigen Kindergarten zu wählen und Dich auch über die Kosten zu informieren, solltest Du den jeweiligen Kindergarten aufsuchen. Dort kannst Du Dich bei einem Informationstag in Ruhe umschauen und vielleicht sogar Dein Kind mitnehmen. Vor Ort kannst Du wichtige Fragen klären. Diese kleine Checkliste kann Dir dabei eine wichtige Hilfe sein:

▪ Wie weit ist der Kindergarten vom Wohnort entfernt?
▪ Passen die Öffnungszeiten zu Deinem Tagesablauf?
▪ Wie viele Erzieher und Erzieherinnen gibt es?
▪ Wechselt das Personal häufig oder ist es ein fester Personenkreis?
▪ Sind Dir die Erzieherinnen sympathisch?
▪ Wie groß sind die Gruppen? Kann sich Dein Kind in der Gruppengröße wohlfühlen?
▪ Wie sind die Gruppen aufgeteilt (nach Alter oder gemischt)?
▪ Gibt es für die Kinder einen festen Tagesablauf und sind Ausflüge geplant?
▪ Wie sind die Räume eingerichtet? Sind sie groß genug für die Kindergruppen?
▪ Wie sieht das Außengelände aus?
▪ Gibt es genügend Möglichkeiten, an der frischen Luft zu toben?
▪ Wie verläuft die Eingewöhnungsphase?

Zuletzt kann es auch immer ganz hilfreich sein, im Bekanntenkreis nachzufragen, ob Deine Freunde und Verwandten ein pädagogisches Konzept bevorzugen, mit dem sie bereits gute Erfahrungen gemacht haben. Auch Erfahrungen mit bestimmten Einrichtungen können Dir sehr gut weiterhelfen, denn letztlich dient ein offizieller Informationstag ja auch als Werbung für den Kindergarten, der sich hier von seiner besten Seite präsentiert. Persönliche Erfahrungen können Dir zeigen, ob dieses Bild auch der Realität entspricht.

Du wirst sehen, wenn Du Dich richtig über die verschiedenen Kriterien zur Auswahl eines Kindergartens informierst, wird die Qual der Wahl gleich leichter fallen! Dann ist ein pädagogisches Konzept schnell gefunden und eine tolle Kindergartenzeit für Deinen Spatz garantiert.

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