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Play-Doh sorgt für besondere Weihnachtsüberraschung

Play-Doh verärgert Eltern

Play-Doh sorgt für besondere Weihnachtsüberraschung

An Weihnachten haben auf der ganzen Welt wieder Kinderaugen gestrahlt, als sie die vielen schönen Geschenke unterm Weihnachtsbaum erblickten. So einige Überraschungen wurden an dem Tag sicherlich von den Kleinen geöffnet, doch wie sich herausstellte, erlebten einige Eltern an Weihnachten auch eine mehr oder weniger angenehme Überraschung – Play-Doh sei Dank!

Play-Doh und der „Plastikpenis“

Das „Cake Mountain Playset“ von Play-Doh war für viele Kinder an Weihnachten eine ganz besondere Überraschung. Wer spielt schließlich nicht gerne mit der bunten Knete, die es bereits während der Kindheit der meisten heutigen Eltern gab? Der Fantasie sind bei dem Basteln keine Grenzen gesetzt und um diese etwas anzukurbeln, bringt Play-Doh auch regelmäßig praktische Accessoires mit seinen Knetsets heraus. Dieses Jahr sorgte allerdings eine kleine Glasurspritze für ganz große Aufregung unterm Tannenbaum. Offenbar sah das gute Stück für einige Eltern etwas zu phallisch aus.

Die Glasurspritze von Play-Doh.
Play-Doh sorgte mit dieser Glasurspritze für Aufregung unterm Weihnachtsbaum.

Play-Doh ersetzt Glasurspritze

„Was war das Konzept hierhinter? Wieso konnte das nicht in einer anderen Form oder Gestalt sein?“, empört sich eine Mami auf Twitter. Hiermit meinte sie, wie zahlreiche andere aufgebrachte Eltern auch, die Glasurspritze, die im Kuchenknetset von Play-Doh enthalten war. Diese sieht zugegebenermaßen etwas phallisch aus, doch wer schon einmal eine echte Glasurspritze gesehen hat, wird bestätigen können: Rund und länglich sehen diese alle aus. Dass die Spritze von Play-Doh gröber gestaltet ist und daher noch mehr einem Penis ähnelt, ist vermutlich schlicht und ergreifend der noch nicht ganz ausgebildeten motorischen Fähigkeiten der Kleinen geschuldet. Da einige Mütter jedoch alles andere als erfreut waren, hat Play-Doh nun angekündigt, das Spielzeug in zukünftigen Sets auszutauschen und allen Kunden eine Ersatzpresse zur Verfügung zu stellen.

Play-Doh-Panne sorgte bei einigen Eltern für Lacher

Während eine Gruppe besorgter Eltern sich empörte, nahmen andere die vermeintliche „Penispresse“ von Play-Doh eher mit Humor. „Ich salutiere den Designer, der es irgendwie geschafft hat, diese Play-Doh Glasurspritze von seinen Chefs absegnen zu lassen“, kommentierte eine Person auf Twitter. Auch Komiker Zach Braff – am besten bekannt aus „Scrubs“ – meldete sich zu Wort und antwortete auf den Post einer Nutzerin, der die Glasurspritze offenbar das ganze Weihnachtsfest ruiniert hat, mit den treffenden Worten: „Dieses Play-Doh Spielzeug hat Weihnachten für diese Frau „ruiniert“. Mir hätte es es versüßt.“ Praktische Eltern sahen in dem Spielzeug sogar eine gute Chance darin, mit ihren Kinder ins Gespräch über diese spezielle Art von Humor zu kommen oder sogar ein erstes Gespräch mit den Kleinen über Sex zu führen.

Ob die Designer von Play-Doh ihren vermeintlichen Faux-pas tatsächlich nicht bemerkten oder sich absichtlich einen Scherz erlaubten, sei einmal dahingestellt. Die bessere Frage ist doch: Welches Elternteil geht davon aus, dass sein 4-jähriges Kind ein Play-Doh Spielzeug sieht und dabei sofort an einen Dildo denkt?

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