Schwanger werden mit dem Temperaturmess-Ring

Für Frauen, die schwanger werden möchten, ist es besonders wichtig die fruchtbaren Tage zu kennen. Hierzu hat ein Forscher der Universitätsfrauenklinik in Leipzig einen neuartigen Temperaturmess-Ring entwickelt.

Schwanger werden mit dem Temperaturmess-Ring

Schwanger werden soll einfacher werden

Schwanger werden: Neue Methode zur Temperaturmessung entwickelt

Der Zeitpunkt der Ovulation entscheidet über die fruchtbaren Tage im Zyklus der Frau. Möchte man schwanger werden, sollte man seine fruchtbaren Tage genau kennen. Henry Alexander von der Leipziger Universitätsfrauenklinik hat einen neuen Ansatz entwickelt, diesen Moment präzise zu bestimmen.

Hierzu wird ein kleiner Plastikring in die Scheide eingeführt, der die Körperinnentemperatur ständig misst und somit Rückschlüsse auf die fertilen Phasen zulässt. „Besonders Frauen mit Kinderwunsch profitieren davon”, berichtet der Entwickler.

Schwanger werden dank präziser Temperaturmessung

Bereits seit vielen Jahren ist die Temperaturmessung eine klassische Methode zur Bestimmung der fruchtbaren Tage. Sie kann sowohl bei bestehendem Kinderwunsch, als auch zur natürlichen Verhütung eingesetzt werden. Da die Temperaturmethode im Laufe der Jahre gegenüber anderen Kinderwunsch- und Verhütungsmethoden an Bedeutung verloren habe, entwickelte der Leipziger Forscher den Temperaturmessring, der das Schwanger werden erleichtern soll.

Der Vorteil: Der Ring misst 24 Stunden die Körperinnentemperatur. „Tagesverlaufs-Schwankungen sind somit kein Problem mehr”, so Alexander. Die Messdaten werden auf einem Chip im Ring ausgewertet und gespeichert. Das Auslesen erfolgt durch ein Lesegerät oder über Funk durch ein Handgerät, welches man an den Körper hält. So hat man immer aktuelle Daten zur Hand, die fruchtbare Tage anzeigen und so das Schwanger werden erleichtern.

Wird schwanger werden ab 2012 einfacher?

Erste Tests mit dem Temperaturmessring fanden bereits statt. Ergebnisse, ob man mit dem Gerät tatsächlich schneller schwanger werden kann liegen jedoch noch nicht vor. Ab Herbst 2011 plant die Leipziger Frauenuniversitätsklinik jedoch eine großflächig angelegte Studie. Die Markteinführung des Rings ist für Anfang 2012 unter dem Namen „OvulaSens“ geplant.


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Was denkst du?

  • FrauFiedelchen am 08.02.2012 um 12:21 Uhr

    Verrückt, dass man nur durch die Berechnung der Temperatur seine Fruchtbarkeit erkennen kann.

    Antworten