Einsetzen der Wehen

Wenn die Fruchtblase platzt, steht die Geburt kurz bevor. Doch wie hängen Wehen und Blasensprung eigentlich zusammen? Was tritt zuerst ein und warum? Damit Du genauestens Bescheid weißt, wenn es mit der Geburt Deines Babys losgeht, solltest Du Dich frühzeitig über die Abläufe und Zusammenhänge informieren.

Wenn die Geburt losgeht

Du solltest Dich schon frühzeitig damit beschäftigen, welche Symptome Dein Körper zeigt, wenn die Geburt einsetzt. So bist Du bereits darauf eingestellt, wenn es soweit ist und kannst entsprechend reagieren. Es wird Ernst, wenn nach den sogenannten Schwangerschaftswehen – also Vorwehen und Senkwehen – schließlich die eigentlichen Geburtswehen einsetzen. Der Blasensprung erfolgt dann meist gegen Ende der Eröffnungsphase, in der die Wehen den Muttermund etwa bis zu zehn Zentimeter weit öffnen. Es kann aber auch sein, dass trotz Blasensprung noch keine Wehen eintreten. Auch in diesem Fall sollte das Kind innerhalb von 24 Stunden nach dem Blasensprung auf die Welt geholt werden, da es im Mutterleib nun ungeschützt vor Keimen ist. Falls die Wehen also nicht eintreten, nachdem die Fruchtblase geplatzt ist, muss der Arzt die Geburt einleiten.

Wenn die Fruchtblase platzt

Mit „Blasensprung“ ist gemeint, dass die Eihäute der Fruchtblase einreißen und somit das Fruchtwasser freigeben. Je nachdem wie groß der Riss ist, kann die Flüssigkeit dabei entweder langsam herauströpfeln oder in einem Schwall abgehen. Beides ist völlig normal. Eigentlich treten die Geburtswehen vor dem Blasensprung ein und bereiten Dich somit auf diesen vor. Es kann aber auch sein, dass die Wehen erst kurz danach einsetzen. Um
die Geburt zu erleichtern oder zu beschleunigen, kann die Fruchtblase auch künstlich geöffnet werden. In diesem Fall spricht man von einer Blasensprengung.

Video: So kannst Du die Wehen einleiten

Vorzeitiger Blasensprung: Arzt rufen!

Gefährlich wird es bei einem vorzeitigen Blasensprung, der lange vor dem errechneten Geburtstermin passiert. In diesem Fall solltest Du Dich sofort hinlegen, nicht mehr laufen und vor allem einen Arzt rufen. Denn wenn der Kopf des Kindes sich noch nicht fest im Becken befindet, kann es zum sogenannten „Nabelschnurvorfall“ kommen. Hierbei gerät die Nabelschnur durch den Sog des abfließenden Fruchtwassers und die Schwerkraft um den Hals des Kindes. Rutscht das Kind nach, drückt es die Nabelschnur ab und unterbricht somit die Sauerstoffversorgung. Das Baby kann dann innerhalb kurzer Zeit ersticken. Deshalb sofort die richtigen Maßnahmen ergreifen und ärztliche Hilfe suchen! Der Nabelschnurvorfall kann übrigens auch bei einer Blasensprengung auftreten. Doch da Du hierbei unter ärztlicher Kontrolle bist, ist dies nicht so gefährlich wie beim vorzeitigen Blasensprung. Trotzdem besteht aber auch dabei ein gewisses Risiko.

Keine Panik!

Setzt der Blasensprung um den errechneten Geburtstermin ein, solltest Du nicht in Panik verfallen. Wenn Du bereits Wehen hast, oder diese kurz danach eintreten, ist alles in Ordnung. Falls nicht, kann die Geburt künstlich eingeleitet werden. Wichtig ist, dass Du Ruhe bewahrst, Dich ins Krankenhaus bringen lässt und Dich körperlich und geistig auf die Geburt einstellst. Schließlich hast Du auf diesen Moment lange gewartet!


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