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Kürbissuppe: Genuss in Knallorange

Lecker!

Kürbissuppe: Genuss in Knallorange

Der Herbst bahnt sich langsam seinen Weg durch die Baumkronen und taucht die Welt in die kräftigsten Farben. Doch nicht nur in luftigen Höhen wird es bunt, auch auf den Feldern leuchtet es in kräftigem Orange. Jetzt wird der Kürbis reif, höchste Zeit für einen Teller Kürbissuppe. Damit sie Dir jeden Tag wieder schmeckt, haben wir die besten Tipps und Tricks, wie Du Kürbissuppe immer wieder neu erfinden kannst.

Kürbissuppe bringt Farbe auf den Teller und den Gaumen in Schwung: Mit ihrem strahlenden Orange passt sie optisch perfekt in den Herbst und nach einem Spaziergang durch kunterbuntes, raschelndes Laub ist sie geradezu prädestiniert, um den Hunger zu stillen. Noch dazu bringt sie wieder wohlige Wärme in alle Glieder. Außerdem lässt sich das Herbstfood Nummer eins ohne viel Mehraufwand in großen Mengen herstellen und wird so zum günstigen und köstlichen Vorratsessen, das sich übrigens auch wunderbar einfrieren lässt.

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Kürbissuppe: Löffel für Löffel einfach lecker

Der schnelle Weg zur Kürbissuppe

Das Grundrezept für eine samtige Kürbissuppe ist ganz einfach und schnell. Natürlich braucht es dafür einen leckeren Kürbis – zu welcher Sorte man letztlich greift, bleibt ganz den eigenen Vorlieben oder der Auswahl des Supermarktes überlassen. Ein Hokkaido zum Beispiel hat den Vorteil, dass die Schale so dünn ist, dass sie einfach mitgekocht werden kann. Er gehört zu den beliebtesten Kürbissorten überhaupt. Dasselbe gilt übrigens auch für den Butternuss Kürbis. Seine Schale ist allerdings etwas härter, weswegen viele sie trotzdem entfernen. Wer sich das lästige Schälen ersparen möchte, lässt die Kürbissuppe vor dem Pürieren einfach ein paar Minuten länger kochen, dann ist die Schale auf jeden Fall weich genug. Für vier Personen reicht ein Kürbis von gut eineinhalb Kilogramm aus. Dazu kommen Öl, Butter oder Schmalz zum Andünsten, zwei milde Zwiebeln und etwa zwei Liter Flüssigkeit (zum Beispiel Gemüse- oder Fleischbrühe). Besonders cremig wird Kürbissuppe durch die Zugabe von Schmand, saurer Sahne oder Crème frâiche. Pfeffer, Salz und etwas Muskatnuss sorgen für einen runden Geschmack. Zuerst sollte der Kürbis natürlich gewaschen werden, dann wird er mit einem großen, stabilen Messer halbiert und die Kürbiskerne entfernt. Jetzt müssen die Hälften nur noch in grobe Stücke geschnitten werden, die zusammen mit den Zwiebeln in einem großen Topf angedünstet werden. Nun gesellt sich unter fröhlichem Zischen auch die bereitstehende Brühe mit zum Kürbis und während die zukünftige Kürbissuppe eine Weile (20 Minuten sollten es schon sein) vor sich hin köchelt, wird der Pürierstab einsatzbereit gemacht. Mit magischen Mitteln verwandelt das schlanke Gerät die Suppe nun zu einem cremigen Traum, da fehlt nur noch etwas Schmand oder saure Sahne. Mit den Gewürzen abschmecken und schon ist das Grundrezept für eine cremige Kürbissuppe vollendet.

Kürbissuppe würzen

Vielen schmeckt eine einfache Kürbissuppe zu fad, dabei bringt der kulinarische Inbegriff des Herbstes so viel Potential mit, um zum absoluten Lieblingsessen zu avancieren. Das Geheimnis liegt wie so oft in der Würze, man muss sich nur trauen! Wer an exotischem Essen nicht vorbei kommt, sollte es einmal mit Knoblauch, frischem Ingwer, scharfer Chili und Kokosmilch probieren. Die süßlich-erdige Note von Kürbis kitzelt man mit Ahornsirup, Congnac, Rum, Karamell, Honig oder Melasse heraus, der fruchtige Aspekt wird mit Apfel- oder Orangensaft unterstrichen. Die Klassiker in Sachen Gewürze für eine Kürbissuppe sind natürlich eine kräftige Prise Muskat, ein Hauch Nelken oder etwas Zimt, denn sie sind die Dreifaltigkeit der Herbst- und Wintergewürze. Für den Anfang gilt allerdings: lieber erst einmal die Kürbissuppe mit ein oder zwei Zutaten würzen, um sich mit ihrer Wirkung vertraut zu machen. Danach bleibt immer noch Zeit für fantastische Experimente.

Willst Du mit mir gehen? Kürbissuppe und Einlagen

Einlagen geben einer Suppe erst das gewisse Etwas, mit ihnen setzt man Akzente und Kontraste, rundet ab und schafft Harmonie in der Suppenschüssel. Natürlich schmeckt eine Kürbissuppe auch schon ohne zusätzliches Tamtam, doch mit den richtigen Zutaten kann auch das einfachste Rezept immer wieder neu erfunden werden. Die Bandbreite ist dabei so groß, sodass garantiert keine Langeweile aufkommt. Der gemeinsame Nenner aller Einlagen: Sie müssen sich geschmacklich gut mit dem Kürbis verstehen, entweder weil sie dieselben Aromen teilen und deswegen harmonieren, oder weil sie spannende Gegensätze bilden. Ein Kürbis – besonders gekocht als Kürbissuppe – ist immer etwas süßlich-fruchtig, nussig und erdig. Wer sich buntes Gemüse oder Obst als Einlage wünscht, kann auf Äpfel, Orangenfilets oder Himbeeren setzen, auf kurz angebratene Möhren sowie auf knackig gedünsteten Brokkoli zurückgreifen oder sich ein paar frische oder getrocknete Tomaten in die Suppe streuen. Grün und Orange sind nicht nur optisch ein schöner Kontrast, auch geschmacklich passt so einiges an Grünzeug zur Kürbissuppe: Da wären zum Beispiel würziger Rucola, leicht scharfe Kresse oder frisch geschnittene Frühlingszwiebel-Ringe, die richtig Schwung in die Schüssel bringen. Fleischfans peppen die Kürbissuppe mit zartrosa Entenbrust oder Rinderfilet auf, geben etwas Brathähnchen hinzu oder begeistern mit Bacon oder Weißwursttalern. Alles ist besser mit Käse? Richtig, auch die Kürbissuppe versteht sich bestens mit dem Leckerbissen, sei es Ziegen- oder Schafskäse, Frischkäsetaler, Gruyère oder Büffelmozzarella. Damit es zum Schluss noch einmal richtig knackig wird, streut man am besten ein paar Walnüsse, Pekannüsse oder Pinienkerne über die Kürbissuppe.

Kürbissuppe wärmt, macht satt und lässt sich wunderbar auf Vorrat kochen. Sie ist überraschend vielfältig, mit der richtigen Würze und der passenden Einlage bekommt sie jedes Mal ein neues Gesicht. Da wird sich für jeden die passende Variante finden. Da steht doch dem ultimativen Herbstgericht nichts mehr im Wege, oder? 

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Bildquelle: iStock/barol16

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