Lily Allen kritisiert das Showbusiness

Lily Allen ist nicht nur für ihre tanzbaren Ohrwürmer, sondern auch für ihren Feminismus bekannt. In einem Interview mit „Radio 2“ gab sie nun preis, wie sehr Frauen im Showbusiness unterschätzt werden.

Lily Allen ist eine toughe Frau, die mit Hits wie „Smile“ und „Not Fair“ zu einem der größten internationalen Popstars avanciert ist. Erst in diesem Jahr wagte sie nach vier Jahren Pause das musikalische Comeback und landete mit dem Megaohrwurm „Hard Out Here“ auf Platz eins in den deutschen Musikcharts. Nachdem Lily Allen 2011 und 2013 Mutter wurde, nahm sie sich eine Auszeit, um mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen zu können. Diese war für sie umso wertvoller, nachdem sie zuvor zwei Fehlgeburten erlitten hatte.

Lily Allen bei einer Veranstaltung

Lily Allen kritisiert das Showbusiness

Seit 2011 ist Lily Allen mit Sam Cooper verheiratet und führt mit ihm eine Ehe, die frei von jeglichen Skandalen ist. Ob er der Grund für ihren Erfolg ist? In einem Interview mit der Radiostation „Radio 2“ war genau diese Frage das Thema. Dabei gab die 28-Jährige an, wie unfair sie es fände, dass sämtliche männliche Produzenten, die für den Erfolg einer Sängerin verantwortlich sind, ebenfalls im Rampenlicht stehen. Als Beispiel führte sie Beyonce und Jay-Z, Adele und Paul Hepworth sowie Amy Winehouse und Mark Ronson an. In all diesen Fällen seien nicht nur die Künstlerinnen extrem erfolgreich, sondern auch ihre Produzenten. Aus Sicht von Lily Allen, die bekennende Feministin ist, sieht die Gesellschaft scheinbar nicht nur die erfolgreichen Frauen alleine, sondern immer nur im Doppelpack – als hätten sie es ohne ihre männlichen Produzenten nicht so weit gebracht.

Lily Allen steht für die Rechte der weiblichen Künstlerinnen ein

Lily Allen wies außerdem darauf hin, dass sich kein Mensch nach den Produzenten männlicher Künstler interessiere, und führte Ed Sheeran als Beispiel an: „Wenn du Ed Sheeran bist, redet niemand darüber, wer deine Musik produziert.“ Außerdem bemängelte die Künstlerin, dass weibliche Produzentinnen, die für den Erfolg männlicher Künstler verantwortlich seien, keinerlei Beachtung bekämen. Dennoch machte Lily Allen klar, dass sie ihre männlichen Kollegen durchaus respektiert – dies sei auch der Grund für den Namen ihres aktuellen Albums, „Sheezus“. Dieser Titel ist eine Hommage an Kanye West, der von seinen Fans liebevoll „Jeezus“ genannt wird.

Lily Allen weist auf die Ungerechtigkeit im Showbusiness hin und findet es schade, dass weibliche Künstlerinnen nicht genug Wertschätzung erfahren. Bei jeder erfolgreichen Frau drängt sich ihrer Meinung nach auch der verantwortliche Produzent in den Vordergrund. Wir sind uns jedoch sicher, dass solch talentiere Weltstars wie Beyonce, Adele und Amy Winehouse auch ohne ihre männlichen Produzenten erfolgreich geworden wären.

Bildquelle: Tim P. Whitby/Getty Images

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Was denkst du?

  • Couscous123 am 18.03.2014 um 13:44 Uhr

    Ich finde Lily Allen hat Recht! Beyonce und Co sind solche Ausnahmetalente - die brauchen keinen Mann um Erfolg zu haben!

    Antworten