Willi Herren: Es ist ein Teufelskreis

Schauspieler Willi Herren hat bei Markus Lanz über seine steile Karriere und den darauf folgenden Drogenabsturz gesprochen. Willi Herren, der inzwischen seit vier Jahren vom Kokain weg ist, kann inzwischen wieder nach vorne blicken.

Der 37-jährige Schauspieler Willi Herren, der mit Anfang 20 angefangen hat, Drogen zu konsumieren, gab jetzt in der Talkshow von Markus Lanz zu, dass teilweise sogar seine Kinder dabei waren, wenn er Drogen nahm. Darüber zu sprechen, fiel Willi Herren sichtbar schwer; immer wieder musste er pausieren, um weiter sprechen zu können. Der Auftritt von Willi Herren bei Markus Lanz hat eines jedoch unmissverständlich deutlich gemacht: Jetzt, wo Willi Herren seit einigen Jahren von den Drogen weg ist, geht es für ihn nur noch aufwärts.

Willi Herren

Willi Herren in seiner Rolle als Olli Klatt in der Lindenstraße.

Über seine ersten Erfahrungen mit Drogen und ganz konkret mit Kokain sagte Willi Herren bei Markus Lanz: „Probiert habe ich glaube ich ziemlich spät, mit 21, 22. So ab und zu, alle zwei Monate einmal. Dann wurde es regelmäßiger: Einmal im Monat, dann wurde es alle zwei Wochen. Dann wurde es dann regelmäßig: Jede Woche, jedes Wochenende. Das ist so ein Teufelskreis, dann bin ich da irgendwie reingerutscht.“ Seine Kinder, so Willi Herren, hätten das teilweise sogar mitbekommen: „Meine Tochter wird jetzt 11, die hat nicht so viel davon mitbekommen. Aber mein Sohn, der wird 19, der hat sehr viel mitbekommen. Er hat mich auch zwei oder dreimal währenddessen erwischt. War ziemlich krass für mich, ich bin dann auch wirklich heulend zusammengebrochen wie so ein Häufchen Elend und das ist mir auch ziemlich unangenehm gewesen.“

Willi Herren: Kommt er zurück zur „Lindenstraße“?

Zum Glück scheint die Drogenvergangenheit von Willi Herren dem Verhältnis zu seinem Sohn nicht dauerhaft geschadet zu haben. Inzwischen, so Willi Herren, seien sein Sohn und er gute Freunde: „Mein Sohn und ich sind Buddys, also mein Sohn und ist mein bester Freund. Und ich bin jetzt auch ein Vorbild für ihn – was ich lange nicht war. Er schaut zu mir rauf, er sieht: Papa ist jetzt wieder erfolgreich.“ Nach fünf erfolglosen Entzugsversuchen konnte Willi Herren seine Drogensucht in der Betty Ford-Klinik im amerikanischen Kalifornien endlich in den Griff bekommen: „Die Betty Ford-Klinik, das war schon sehr hart, der Entzug. (…) Es macht ja nicht körperlich abhängig, das Kokain, sondern im Kopf. Es ist ganz schlimm, ich kann das kaum erklären. Ich hab kein Zittern oder so gehabt, aber ich saß dann nachts in meinem Zimmer und hab dann Halluzinationen bekommen und dachte die Wände fallen auf mich. Ich hab Leute gesehen, es war ganz schlimm. Ich kann das gar nicht erklären.“ Auf die Frage, ob Willi Herren jetzt, wo er wieder clean sei, zur „Lindenstraße“ zurückkehre, antworte er: „Wer weiß? Nicht ja und nicht nein. Ich will auf jeden Fall und ich sag ja nicht nein. Vielleicht darf ich auch nichts sagen.“

Wir bewundern die Kraft von Willi Herren, seine Drogensucht zu bekämpfen und würden uns sehr freuen, wenn wir Willi Herren in Zukunft wieder bei der „Lindenstraße“ sehen würden.

Bildquelle: ARD


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