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Gesunde Bräune

Lichtschutzfaktor

Lichtschutzfaktor

Sonnenschutzmittel sind das A und O für eine gesunde Bräune. Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie viel mal länger Du Dich mit einem Sonnenschutzmittel der Sonne aussetzen kannst, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen – so weit, so gut. Aber wie findest Du nun heraus, welchen Lichtschutzfaktor Deine Haut benötigt?

Sonnengebräunte Haut ist die perfekte Basis für einen attraktiven Sommer-Look. Die Haut der Sonne schutzlos auszusetzen, birgt jedoch Gefahren: Es kann zum Sonnenbrand kommen und das Hautkrebsrisiko steigt. Damit Du den Sommer trotzdem unbeschwert genießen kannst, bietet der Lichtschutzfaktor, der auf jedem Sonnenschutzmittel angegeben wird, eine Orientierung. Er zeigt an, wie viel länger Du Dich in der Sonne aufhalten kannst, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen, im Vergleich zur Eigenschutzzeit Deines Körpers. Der Lichtschutzfaktor garantiert die nachgewiesene Wirksamkeit des Produkts und ist daher ein wichtiger Anhaltspunkt bei der Auswahl des perfekten Sonnenschutzmittels für Deine Haut.

Welcher Lichtschutzfaktor passt zu Dir?

Die Auswahl an verschiedenen Sonnenschutzmitteln im Drogeriemarkt und der Apotheke ist groß. Es gibt Sonnenmilch, Sonnencremes, Sonnensprays und Sonnenöle von den verschiedensten Herstellern und in den unterschiedlichsten Ausführungen. Das wichtigste Kriterium bei der Kaufentscheidung sollte allerdings immer der Lichtschutzfaktor sein: Der empfohlene Lichtschutzfaktor hängt sowohl vom UV-Index als auch von der sogenannten Eigenschutzzeit ab.

Frau am Strand
Beim Sonnenbad kommt es auf den richtigen Sonnenschutz an. Der Lichtschutzfaktor bietet hier eine gute Orientierung.

Der UV-Index (UVI) gibt die sonnenbrandwirksame solare Bestrahlungsstärke an, wobei auch der Sonnenstand, die Bewölkung und die Ozonschicht berücksichtigt werden. Unter der Eigenschutzzeit versteht man die Zeit, in der Du Deine ungebräunte Haut über den Tag verteilt der Sonne aussetzen kannst, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Sie variiert je nach Hauttyp zwischen wenigen Minuten und mehreren Stunden und wird standardisiert für den UV-Index 8 angegeben, der bei Mittagssonne im Sommer in Mitteleuropa erreicht wird. Der empfohlene Lichtschutzfaktor hängt also stark vom persönlichen Hauttyp ab: Dunkle Haut braucht bekanntlich weniger Sonnenschutz; Menschen mit hellem Teint sollten hingegen besonders viel Wert auf einen hohen Lichtschutzfaktor legen. In Bezug auf die Sonnenempfindlichkeit werden für gewöhnlich sechs Hauttypen unterschieden. Hierbei handelt es sich um eine Klassifikation, die im Jahre 1975 von dem amerikanischen Dermatologen Thomas Fitzpatrick entwickelt wurde.

Lichtschutzfaktor: Welcher Hauttyp bist Du?

Wenn Du herausfinden möchtest, welcher Hauttyp Du bist, kannst Du Dich an Deiner Hautfarbe, Haar- und Augenfarbe und weiteren äußerlichen Merkmalen orientieren. Der hellste Hauttyp (Typ I) ist der Keltische Typ. Dieser ist durch eine sehr helle Hautfarbe, rötliches oder hellblondes Haar, blaue, grüne oder hellgraue Augen und sehr helle Brustwarzen gekennzeichnet. Wenn Du zum Keltischen Hauttyp gehörst, wirst Du nicht braun, sondern bekommst stattdessen Sommersprossen. Die Eigenschutzzeit bei diesem Hauttyp liegt unter 10 Minuten. Der empfohlene Lichtschutzfaktor ist dementsprechend hoch und beträgt mindestens 25 bis 35. Auch beim Nordischen Hauttyp (Typ II), der sich durch helle Haut, Sommersprossen und langsame, minimale Bräunung auszeichnet, wird ein recht hoher Lichtschutzfaktor von 20 bis 25 empfohlen. Die Eigenschutzzeit beim Nordischen Hauttyp beträgt in etwa 10 bis 20 Minuten. In Mitteleuropa kommt der Mischtyp (Typ III) besonders häufig vor: Dieser zeichnet sich durch eine mittlere Hautfarbe, mäßig braune Brustwarzen und langsame, aber fortschreitende Bräunung aus. Wenn Du zu diesem Hauttyp gehörst, ist ein Lichtschutzfaktor von 15 bis 20 im Großen und Ganzen ausreichend und die Eigenschutzzeit Deines Körpers liegt bei rund 20 bis 30 Minuten.

Lichtschutzfaktor auch bei dunklem Teint

Zu den dunkleren Hauttypen gehören der Mediterrane Typ (Typ IV), der Dunkle Hauttyp (Typ V) sowie der Schwarze Hauttyp (Typ VI). Der Mediterrane Typ liegt bei bräunlicher oder olivfarbener Haut im ungebräunten Zustand vor. Auch braune Augen, dunkles Haar und dunkle Brustwarzen sind Zeichen für diesen Hauttyp. Die Eigenschutzzeit beträgt hier mehr als 30 Minuten und der Lichtschutzfaktor 15 reicht für gewöhnlich aus. Beim Dunklen Hauttyp, der vor allem bei Menschen aus Arabien, Nordafrika und Asien vorkommt, ist die Eigenschutzzeit sogar länger als 90 Minuten. Trotzdem wird je nach UV-Index ein Lichtschutzfaktor von 4 bis 8 empfohlen. Denn auch bei dunkler Haut besteht ein Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Beim Schwarzen Hauttyp, der vor allem bei Menschen aus Subsahara-Afrika, Indien und Australien vorkommt, ist das Hautkrebsrisiko hingegen sehr gering und ein Lichtschutzfaktor von 2 bis 4 ist völlig ausreichend. Wenn Du Deinen Hauttyp bestimmen möchtest, solltest Du beachten, dass Augenfarbe, Haarfarbe etc. nur Indizien sind. Letztendlich ist der prozentuale Gehalt des Pigments Eumelanin in der Haut ausschlaggebend, der durch eine Messung beim Dermatologen bestimmt werden kann.

Lichtschutzfaktor: Wie lange schützt Deine Sonnencreme die Haut?

Um Sonnenbrand vorzubeugen, ist es wichtig, zu wissen, wie lange Deine Haut bei direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist. Wenn Du Deinen Hauttyp bereits ermittelt hast, kannst Du diesen Zeitraum ganz einfach berechnen: Multipliziere einfach die Eigenschutzzeit Deines Hauttyps mit dem Lichtschutzfaktor, der auf Deiner Sonnencreme angegeben wird. Das Ergebnis ist der Zeitraum in Minuten, in dem Du Dich in der Sonne aufhalten kannst, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Die Eigenschutzzeit bezieht sich allerdings immer auf die ungebräunte Haut und verlängert sich mit zunehmender Bräune. Wenn Deine Haut schon eine gewisse Bräune hat, erhöht sich also ihre Eigenschutzzeit und Du kannst den Lichtschutzfaktor etwas reduzieren.

Der Lichtschutzfaktor ist ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl des perfekten Sonnenschutzmittels für Deine Haut. Er gibt an, wie viel mal länger Du im Vergleich zur Eigenschutzzeit Deines Körpers bei Verwendung des Sonnenschutzmittels in der Sonne bleiben kannst, bevor Du einen Sonnenbrand bekommst. Je nach Hauttyp und UV-Index werden unterschiedliche Lichtschutzfaktoren empfohlen.

Bildquelle: © Citalliance | Dreamstime.com

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