Pickel an den Beinen
Christina Tobiasam 19.03.2018

Makellose Beine – davon träumen viele Frauen. In der Realität dagegen hat man öfter mal rote Punkte oder kleine Pickel an den Beinen. Wir erklären, welche Ursachen dahinter stecken können und was du gegen sie unternehmen kannst!

Welche Ursachen führen zu Pickeln an den Beinen?

#1 Reibeisenhaut

Wenn du unter Reibeisenhaut (auch medizinisch Keratosis Pilaris genannt) leidest, hast du kleine rote Pickel an den Oberschenkeln, am Po oder an den Armen, die sich so anfühlen, als ob du Gänsehaut hättest. Die genetisch bedingte Hautkrankheit geht auf eine Verhornungsstörung zurück, bei der die Haarfollikel durch Talg verstopft werden und sich entzünden. Die gute Nachricht: Auch wenn die Pickelchen nicht schön aussehen, sind sie nicht weiter gefährlich.

Eiterpickel am Bein

Wenn du Pickel am Bein hast, kann Feuchtigkeitscreme Abhilfe schaffen.

Was kannst du dagegen tun?

Leider gibt es keine Therapie, die die Krankheit restlos bekämpfen kann. Da Reibeisenhaut besonders an trockenen Hautstellen auftritt, kannst du allerdings mit regelmäßigen Peelings und anschließender Verwendung von Feuchtigkeitscremes mit Urea* für eine Verbesserung sorgen. Auf keinen Fall solltest du die betroffene Stelle kratzen, sonst wird ein Eiterpickel daraus.

#2 Rasierpickel

Rasierpickel an den Beinen entstehen, weil die Haut durch die Rasur gereizt und verletzt werden kann und so Schmutz und Bakterien leichter in die Haut geraten. So kommt es vermehrt zu Entzündungen der Poren und Rasierpickel entstehen.

Was kannst du dagegen tun?

Verwende immer eine möglichst frische, saubere Klinge und Rasiergel. Im Anschluss solltest du dich mit einer Feuchtigkeitspflege eincremen, um Pickel an den Beinen zu vermeiden.

Weitere Fehler, die häufig bei der Haarentfernung passieren können und Tipps, wie du sie vermeiden kannst, findest du in unserer Bildergalerie. Fehler Nummer vier hat mich wirklich überrascht!

Autsch: Diese 7 Fehler solltest du bei der Haarentfernung vermeiden!

#3 Trockene Haut

Trockene Haut sorgt dafür, dass die Talgdrüsen verstärkt Fett produzieren, um die Haut vor Umwelteinflüssen zu schützen. Dabei können allerdings auch die Poren verstopft werden und Pickel haben leichtes Spiel.

Was kannst du dagegen tun?

Um trockener Haut entgegenzuwirken, solltest du sie mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen. Das klappt am besten, indem du dich nach dem Duschen eincremst. Achte dabei darauf, dass du eine Lotion benutzt, die ph-neutral und möglichst mild ist.

Unreinheiten an den Beinen

Auch enge Nylonstrumpfhosen begünstigen Pickel an den Beinen.

#4 Allergien gegen Kunstfasern

Besonders Kunstfasern führen oft zu allergischen Reaktionen der Haut. Wenn du dich für eine neue Strumpfhose aus Nylon entscheidest, machst du es den Hautunreinheiten besonders einfach: Da Nylonstrumpfhosen eng anliegen und die Hitze stauen, schaffen sie das ideale Klima für Pickel an den Beinen.

Was kannst du dagegen tun?

  1. Wasche neue Textilien, bevor du sie anziehst.
  2. Verzichte auf Kunstfasern und bevorzuge Kleidung aus Baumwolle.
  3. Trage keine zu enge Kleidung, sondern bevorzuge weitere Schnitte.

Pickel an den Beinen können immer mal auftreten und verschwinden meist schnell wieder von allein. Wenn die Pickel weh tun, solltest du sie kühlen und behandeln lassen. Oft hilft es schon, sie nicht aufzukratzen, für ein paar Tage weiter geschnittene Hosen oder Röcke zu tragen und die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Wenn sich allerdings richtige Eiterpickel am Bein bilden und du das Gefühl hast, sie gar nicht mehr loszuwerden, solltest du deinen Hautarzt aufsuchen und dich untersuchen lassen.

Bildquelle:

iStock/petrunjela, iStock/jacoblund, iStock/Evgeniy Skripnichenko
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