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Haare schneiden

Friseurscheren im Test: Diese 4 Modelle empfiehlt der Profi

Friseurscheren im Test: Diese 4 Modelle empfiehlt der Profi

Wer sich die Haare selber schneiden will, muss zur Schere greifen. Herkömmliche Bastel- oder Haushaltsschere sind zum Schneiden von Haaren jedoch nicht geeignet, ganz im Gegenteil, sie schaden ihnen sogar. Saubere Schnitte gelingen nur mit professionellem Werkzeug – einer Haarschneideschere. Aber welche ist die richtige und worauf muss man beim Kauf achten? Wir haben für dich Friseurscheren im Test verglichen und haben 4 Empfehlungen vom Haar-Profi!

Die Unterschiede zu herkömmlichen Scheren

Sind dir deine Friseurbesuche auf Dauer zu teuer, solltest du deinen Haaren etwas gönnen und das gesparte Geld unbedingt in Profi-Werkzeug investieren. Doch die Auswahl an Haarscheren ist riesig und die Unterschiede meist sehr groß. Friseure geben schnell drei- oder vierstellige Beträge für ihr Werkzeug aus. So tief musst du jedoch nicht in die Tasche greifen. Für Hobby-Coiffeure genügen vorerst günstigere Profi-Modelle, mit denen auch der ein oder andere Friseur einst das Haareschneiden gelernt hat. Aber auch dieses aufwendig hergestellte Schneidewerkzeug muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Worauf wird bei Friseurscheren im Test geachtet? Die wichtigsten Faktoren beim Scherenkauf sind Material, Größe, Form und Schliff. Haarscheren werden mehr beansprucht als herkömmliche Haushaltsscheren und müssen deshalb z.B. auch bei häufigem Kontakt mit Wasser rostfrei bleiben. Das Profi-Werkzeug wird aus geschmiedetem Stahl hergestellt, ist extrem strapazierfähig und hat durch spezielle Temperaturbehandlungen einen rasierklingenscharfen sowie extra langlebigen Schliff.

Bei der Scherenform wird grundsätzlich zwischen einer geraden (gleichlange Scherenschenkel) und einer ergonomischen Form (unterschiedliche Schenkellängen) des Griffes unterschieden. Bei der Größen des Profi-Schneidewerkzeugs werden die Angaben in Zoll gemacht. Gängige Größen sind 5 und 5,5 Zoll.

Im Unterschied zu normalen Scheren, haben sie an einem der zwei Augen einen Fingerhaken, der dir die Führung der Schere erleichtert. Wie leicht oder wie schwer eine Friseurschere schließt, kann über eine Schraube reguliert und individuell angepasst werden. Perfekt eingestellt ist sie, wenn die Scherenblätter beim Loslassen nicht komplett schließen, sondern eine kleine Lücke bleibt.

#1 Das Einsteigermodell: Tondeo Spots

Die Friseurschere von Tondeo zählt als sogenanntes Lehrlings-Modell und ist daher perfekt für dich als Hobby-Coiffeurin geeignet. Mit einer Größe von 5,5 Zoll (14cm) und einem Gewicht von gerade einmal 62 Gramm liegt diese Schere gut in jeder durchschnittlich großen Hand. Sie ist aus Chromstahl gefertigt und sowohl nickel-unlegiert, extra gehärtet als auch rostfrei. Die Friseurschere hat polierte Scherenblätter, die dir das Arbeiten mit allen Schnittechniken erlauben sowie einen abnehmbaren Fingerhaken und eine leicht verstellbare Scherenschraube.

Die Tondeo Spots ist bereits für 53,99 Euro bei Amazon erhältlich*:

Friseurscheren im Test - Tondeo Einsteigerschere

Fazit vom Profi: Einsteiger, die trotzdem auf Qualität setzen, sollten zu diesem Produkt greifen. Tondeo ist spezialisiert auf Haarschneidescheren und dies macht sich bei der Handhabung und den Ergebnissen bemerkt. Diese Schere bekommt die Testnote „gut“.

#2 Friseur-Liebling aus Japanstahl: Nikoshi

Die Härte des Stahls bestimmt teilweise auch die Lebensdauer einer Haarschneideschere. Genau aus diesem Grund haben sich Scheren aus Japanstahl zum absoluten Favoriten unter Friseuren entwickelt. Hier kann es besonders schnell teuer werden, aber wir haben für unsere Friseurscheren im Test ein günstiges Modell für dich gefunden.

Diese handgeschmiedete Schere ist sowohl für Anfängerinnen als auch für Fortgeschrittene geeignet. Sie ist klassisch-ergonomisch geformt mit versetzten Daumen und 5 Zoll (12,7cm) groß. Der rasierklingenscharfe Hohlschliff der Scherenblätter erlaubt dir sogenanntes „slicen“, als0 dass du dein Haar mit leicht geöffneter Schere wie mit einem Messer schneiden kannst.

Der Friseur-Liebling von Nikoshi ist für 35,90 Euro bei Amazon erhältlich*:

Friseurscheren im Test - Nikoshi aus Japanstahl

Fazit vom Profi: Wer als Friseur selbst mit Scheren aus Japanstahl schneidet, kann sie nur empfehlen. Sie ist optimal für alle Hobby-Haar-Stylistinnen und überzeugt durch gute Qualität für einen guten Preis. Der Scheren-Liebling bekommt die Testnote „sehr gut“.

#3 Amazon-Bestseller mit Mikroverzahnung

Diese gerade geformte Schere ist mit einer Größe von 6 Zoll (15,3 cm) die größte unter den Friseurscheren im Test. Sie ist aus rostfreiem Edelstahl gefertigt und mit einer einseitigen Mikroverzahnung versehen. Wozu diese dient? Sie ist ein äußerst praktischer Helfer, denn sie verhindert, dass deine Haare während des Schneidens wegrutschen! Die Haarschneideschere verfügt zudem über herausnehmbare Gummiringe in den Scherenaugen und kann so an etwas breitere Finger angepasst werden. Geliefert wird sie mit einem praktischen Etui zur Aufbewahrung – so ist dein neues Werkzeug stets geschützt, wenn es gerade nicht im Gebrauch ist.

Der Bestseller ist für super günstige 17,99 Euro bei Amazon erhältlich*:

Friseurscheren im Test - Amazon-Friseurschere

Fazit vom Profi: Wenn du erst einmal testen möchtest, ob das Haare selbst schneiden zu deinen Fähigkeiten gehört, dann ist diese günstige Schere genau die richtige für dich. Sie bekommt die Testnote „gut“.

#4 Das Linkshänder-Modell: Kyone 480L

Wie bei allen anderen Scheren, musst du als Linkshänderin bei Haarschneidescheren ebenfalls  zu anderen Modellen greifen. Da Menschen, die mit der linken Hand arbeiten noch immer in der Unterzahl sind und die Nachfrage nicht so groß ist, werden viel weniger Scheren angeboten und das oftmals auch noch zu teureren Preisen.

Die Linkshänderschere von Kyone ist aus der Studenten-Linie und damit ein super Werkzeug für alle Anfänger und Hobby-Friseurinnen. Sie überzeugt durch ihr ergonomisches Design sowie ihre Scherenblätter die mit einer besonderen Schleiftechnik verfeinert wurden. Die Schere aus härterem Stahl ist 5,5 Zoll groß und liegt damit gut in fast jeder Hand.

Das Modell für Linkshänder ist für 53,90 Euro im Hagel-Shop erhältlich*:

linkshänder-friseurschere

Fazit vom Profi: Sie überzeugt durch Form und Material. Ein zusätzliches Plus ist, dass du durch den Scherenschliff deine Haare auch „slicen“ kannst. Eine günstige Linkshänderschere mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Diese Friseurschere bekommt im Test die Note „ sehr gut“

Zartes Werkzeug - Friseurscheren wollen gepflegt werden

Egal für welches Modell du dich entscheidest, reinige die Schere nach jeder Verwendung mit einem sauberen, trockenen Tuch. Hin und wieder solltest du die Scherenblätter Ölen. Gib hierfür einfach einem Tropfen Öl auf der Höhe der Scherenschraube. Diese muss auch immer mal wieder nachgezogen werden, da sie sich während der Verwendung leicht lockern kann.

Ganz wichtig: Nicht fallen lassen! Wenn sie doch einen Sturzflug macht oder unsorgfältig aufbewahrt wird, kann dies starke Schäden im Stahl hervorrufen. Friseurscheren sind sehr empfindlich und können bei den kleinsten Brüchen im Schliff nicht mehr sauber schneiden.

Sich die Haare selbst zu schneiden, bringt immer ein wenig Risiko mit sich und kann schnell zum Haar-Fauxpas werden, wie diese Bilder beweisen:

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Bildquelle:

Getty Images/Milan Makovic

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