Für Links auf dieser Seite erhält desired ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder lila Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.

Die Nacht der Frauen

Junggesellinnenabschied

Junggesellinnenabschied

Der Junggesellinnenabschied ist der letzte Abend in Freiheit. Mittlerweile ist es schon Tradition, vor dem alles entscheidenden Ja-Wort noch einmal ausgiebig mit den Freundinnen zu feiern. Wir haben Tipps für Dich, wie Dein Junggesellinnenabschied zu einem unvergesslichen Ereignis wird!

Junggesellinnenabschied: Bitte anstoßen!
So wird Dein Junggesellinnenabschied unvergesslich

Am Thema Junggesellinnenabschied scheiden sich die Geister. Denn so manche Braut, die sagt, dass sie diesen Tag nie in ihrem Leben vergessen wird, meint das nicht unbedingt positiv. Viel zu oft entsprechen diese Partys nämlich voll und ganz dem folgenden Klischee: Horden angetrunkener Frauen, die im Einheits-Look über die Partymeilen der Republik ziehen und die Braut in spe im peinlichen Kostüm dazu nötigen, Schnäpse, Stringtangas und Kondome an fremde Männer zu verkaufen, bevor die ganze Truppe dann in Diskotheken oder Strip Clubs die letzte Nacht in Freiheit ausgiebig mit Hochprozentigem begießt. Grundsätzlich sollte die Devise aber sein: Alles kann, nichts muss! Wir haben Euch ein paar Tipps zusammengestellt, wie aus einem Junggesellinnenabschied ein unvergesslicher und einzigartiger Tag wird – im positiven Sinne und für alle Beteiligten.

Junggesellinnenabschied: Die Braut steht im Mittelpunkt

Wenn Du einen Junggesellinnenabschied vorbereitest, sollte vor allem eine Frage im Vordergrund stehen: Wer ist die Braut, also um was für eine Frau geht es eigentlich und was würde ihr gefallen? Wenn ein „klassischer“ Junggesellinnenabschied genau ihr Ding ist, dann sollte sie ihn haben – Bauchladen, Bunny-Kostüm und Stripper inklusive. Aber bitteschön nur dann! Wer absehen kann, dass es der Braut in spe hochpeinlich wäre, Tangas und Kondome an grölende junge Männer zu verkaufen, sollte dringend von solchen Traditionen absehen. Sinn des Junggesellinnenabschieds ist schlicht, jede Menge Spaß im Kreis der liebsten Freundinnen zu haben – und zwar gemäß den Vorlieben, Vorstellungen und Wünschen der Braut. Zur „klassischen“ Variante gibt es in jedem Fall genügend Alternativen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem gemeinsamen Wochenende in einem Wellnesshotel, einem Kochkurs beim Sternekoch oder einem Shopping-Trip in eine andere Stadt? Die Braut in spe ist eine echte Sportskanone, die auf Abenteuer und Adrenalinkicks steht und nicht eine Sekunde still sitzen kann? Dann geht doch zusammen zum Wildwasser Rafting, Bungee-Springen oder Paragliden. Ganz egal, ob der Junggesellinnenabschied damit endet, dass Ihr die zukünftige Braut im Bananenröckchen durch die Fußgängerzone jagt oder einfach einen gemütlichen Abend mit leckerem Essen und selbstgemachten Cocktails zu Hause verbringt: Wirklich schön und unvergesslich wird der Tag nur, wenn die Braut in spe das tun darf, was sie unter Spaß versteht.

Junggesellinnenabschied: Vorbereitung ist alles

Bei der Planung vom Junggesellinnenabschied stehen aber nicht nur die Wünsche und Vorlieben der Braut im Mittelpunkt, sondern Ihr solltet auch einige ganz elementare Dinge beachten. Damit es nicht zu unliebsamen Überraschungen, peinlichen Patzern oder ähnlichem kommt, sollten von vornherein ein paar Dinge geklärt sein, zum Beispiel die Finanzen. Nichts ist peinlicher, als am Ende einer durchzechten Nacht mit leeren Taschen dazustehen und womöglich noch die Braut anpumpen zu müssen. Wenn der klassische Bauchladen, der ja auch der Finanzierung des Abends dient, wegfällt, ist ein Flohmarktstand im Vorfeld eine gute Alternative, bei der sich auch hervorragend überflüssiger Hausrat loswerden lässt, der bei der Zusammenlegung von zwei Haushalten gerne mal anfällt. Auch eine Terminabsprache ist unumgänglich, damit alle, die dabei sein sollen, auch Zeit haben – vor allem die Braut! Soll die Aktion eine Überraschung sein, darfst Du Dich dafür vertrauensvoll an den Ehegatten in spe und den Arbeitgeber der Freundin wenden. Absolutes No Go in Sachen Terminplanung ist der letzte Abend vor der Hochzeit! Denn einen soliden Kater übertüncht auch das Beste Makeup nicht und mit dröhnendem Schädel ist der schönste Tag im Leben ziemlich sicher alles, nur das nicht. Die Braut sollte außerdem abgeholt und vor allem auch wieder sicher zurückgebracht werden. Also das Taxigeld nicht vergessen! Wer alles dabei sein sollte, ist so eine Sache: Überraschungsgäste können ein Highlight oder eine Katastrophe sein. Du solltest also gut abwägen, wem Du Bescheid sagst. Kinder haben auf einem Junggesellinnenabschied nichts verloren. Wenn Du vorhast Spiele und Aufgaben durchzuführen, dann frag die Braut vorher einmal, ob sie dafür zu haben ist. Nichts ist ungünstiger als eine genervte Braut!

Junggesellinnenabschied: Männergeschichten verboten!

Es ist ein weitverbreitetes Missverständnis, dass der Junggesellinnenabschied dazu da ist, es in Männerdingen nochmal richtig krachen zu lassen – es ist nicht Sinn der Sache, sich nochmal möglichst vielen Herren betrunken an den Hals zu schmeißen! Sollte die Braut aber dennoch zu tief ins Glas schauen und ein bisschen enthemmter sein, sollte sie vor Dummheiten bewahrt werden. Schließlich hat sie sich nicht ohne Grund zum Heiraten entschlossen. Der Junggesellinnenabschied sollte nicht als letzte Gelegenheit zur Verhinderung der Ehe betrachtet werden. Ähnliches gilt für Alkohol: Klar soll es ein lustiger Abend werden und nichts spricht dagegen, an so einem Abend auch mal ein bisschen über die Stränge zu schlagen. Doch die eigenen Grenzen sollten in der jetzigen Lebensphase bereits ausgelotet sein – der Junggesellinnenabschied ist nicht die Gelegenheit für Alkoholexzesse und Komasaufen.

Junggesellinnenabschied: Checkliste

Alles kann, nichts muss! Aber was ihr auch vorhabt, es sollte der Braut gefallen. Sie ist schließlich die Hauptperson.
> Verantwortliche bestimmen! Es sollte eine Person geben (traditionell die Trauzeugin), bei der die Fäden zusammenlaufen. Sonst gibt es Chaos.
> Die Finanzierung muss geklärt sein! Wer möchte schon die Braut am Ende nach Geld fragen?
> Kein Fremdgehen! Die Braut will heiraten und sich nicht trennen! Ein Stripper ist das höchste der Gefühle, und auch nur dann, wenn die Braut das möchte.
> Kein Alkoholexzess! Zumindest ein Grundstock an Bewusstsein sollte erhalten werden.
> Keine Vollblamage! Die Braut soll sich nicht für den Rest ihres Lebens für diesen Abend schämen. Wenn absehbar ist, dass Ihr es sehr bunt treiben wollt, kann es ratsam sein, das nicht in der heimatlichen Kleinstadt zu tun.

Du siehst: Wenn man ein paar Kleinigkeiten beachtet, steht einem wirklich unvergesslichen Junggesellinnenabschied nichts mehr im Wege. Egal ob Partymeile, Shoppingtour, Stripclub oder Wellness-Tempel: Wir wünschen Euch viel Spaß beim Planen und Feiern!

Bildquelle: Thinkstock/iStock/shironosov

Was denkst Du?

Galerien

Lies auch

Teste dich