Anzeichen Periode
Katja Nauckam 07.02.2018

Unsere Periode überrascht uns immer dann, wenn wir sie am wenigsten brauchen. Je öfter du deine Periode bekommst, um so besser kannst du allerdings erkennen, wann sie einsetzt. Du musst nur lernen, die lästigen Anzeichen richtig zu deuten. Ich erkläre dir, welche PMS-Symptome es gibt und wie sich diese von den Vorzeichen einer Schwangerschaft unterscheiden.

Typische Anzeichen, dass deine Periode bald einsetzen wird

In den Tagen, bevor unsere monatliche Blutung einsetzt, kündigt der Körper durch zahlreiche Begleiterscheinungen an, dass es bald wieder soweit ist. Das liegt daran, dass sich dein gesamter Hormonhaushalt nun ändert, der Östrogenspiegel ansteigt und sich dein Körper auf das Abstoßen der Gebärmutterschleimhaut vorbereitet.

Periode Anzeichen PMS Symptome

Bauchschmerzen können ein Anzeichen sein, dass deine Periode naht.

Diese Anzeichen und sogenannten PMS (prämenstruelle Symptome) können von Frau zu Frau sehr unterschiedlich sein und werden sehr verschieden wahrgenommen. Bei vielen Frauen treten sie zwischen zehn bis drei Tagen vor der nächsten Regel ein. Manche von uns vergehen vor Schmerzen, andere spüren nur sehr wenige Veränderungen. Wer hormonell verhütet, bemerkt oft kaum noch prämenstruelle Beschwerden. Solltest du diese häufigen Anzeichen bei dir nicht bemerken, heißt das nicht, das etwas bei dir nicht in Ordnung ist. Viele der im Folgenden genannten seelischen und körperlichen Anzeichen können auch von Zyklus zu Zyklus variieren. Sollten sie mit dem Einsetzen der Periode nicht vorüber sein, können sie auch andere Ursachen haben, die ärztlich abgeklärt werden sollten.

Psychische Beschwerden kurz vor der Periode:

  • Starke Reizbarkeit
  • Nervosität
  • Müdigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Depressive Verstimmung oder gesteigerte Traurigkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • Migräne

Körperliche Beschwerden kurz vor der Periode:

  • Unterleibsschmerzen und Krämpfe
  • Brustspannen oder -ziehen
  • Rückenschmerzen
  • Übelkeit
  • Blähbauch und Völlegefühl
  • Vermehrte Hautunreinheiten
  • Durchfall und Verstopfung
  • Schwindelgefühl und Ohnmacht
  • Heißhungerattacken oder Appetitlosigkeit
  • Gewichtszunahme

Hinweis für junge Mädchen: Die erste Blutung einer Frau nennt man auch Menarche. Sie tritt bei den meisten Mädchen zwischen dem 10. und 15. Lebensjahr auf. Oft entwickeln sich zuerst deine Brüste und du bekommst einen zarten ersten Schamhaarflaum. Nach ein bis zwei Jahren folgt dann oft die erste Periode. Ein relativ deutliches Anzeichen, dass es bald losgeht, ist weißlich-gelblicher Ausfluss. Tausche dich am besten mit deiner Mutter oder älteren Schwester aus. Sie haben das alles schon erlebt und können dir praktische Tipps in Sachen Perioden-Hygiene wie Tampon vs. Binde und Regelschmerzen geben.

Video: So überstehst du Regelschmerzen besser

Solltest du nicht in den Tagen vor deiner Periode unter Schmerzen leiden, sondern auch währenddessen, haben wir einige Tipps, wie du diese besser überstehst.

Ähnliche Symptome: Schwanger oder Periode?

Es kann vorkommen, dass sich die Anzeichen für eine nahende Periode mit den Anzeichen für eine Schwangerschaft überschneiden. Manche Frauen klagen über Kopf- und Brustschmerzen, Übelkeit, Konzentrationsstörungen und Heißhungerattacken, wenn sie ihre Schwangerschaft bemerken. Es ist auch möglich, dass es zu einer Blutung kommt und du dennoch schwanger bist. Das kann die sogenannte Einnistungsblutung oder eine Schmierblutung sein.

Wenn du also ungeschützten Geschlechtsverkehr hattest und in den Tagen, bevor du deine nächste Periode erwartest, ähnliche Anzeichen feststellst, solltest du einen Schwangerschaftstest machen und deinen Gynäkologen besuchen. Wer mit der Pille verhütet, muss sich im Normalfall keine Sorgen machen. Im Zweifel empfehlen wir jedoch auch hier immer den Gang zum Facharzt, da kein Verhütungsmittel immer 100-prozentigen Schutz verspricht.

Periode Anzeichen Bauchschmerzen

Gegen PMS-Bauchweh hilft oft ein Kräutertee und die Wärmflasche.

So kannst du PMS-Symptome lindern

PMS kann sehr lästig sein. Wenn viele der Anzeichen bei dir zutreffen und du im Alltag sehr darunter leidest, solltest du ebenfalls mit deinem Gynäkologen sprechen. In einigen Fällen kann die Einnahme von hormonellen Verhütungsmitteln helfen, manchmal verschlimmern sie aber auch die Symptome. Gezielt vorbeugen kannst du lediglich durch Entspannung, viel Bewegung, gesunde Ernährung und wenig Stress. Dass das im Alltag nicht immer so leicht ist, weiß auch ich nur zu gut. Versuche es vielleicht mit Yoga oder Meditation. Das hilft mir immer, in stressigen Zeiten runterzukommen.

Da PMS aber keine Erkrankung ist und es sich um so viele verschiedene Begleiterscheinungen handelt, gibt es nicht direkt ein Medikament, mit dem du alle Beschwerden behandeln kannst. Du kannst z.B. bei Magenbeschwerden beruhigenden Kamillentee trinken. Die homöopathische Medizin empfiehlt oft Mönchspfeffer* bei Schmerzen, die mit der Periode einhergehen. Ob es bei dir hilft, kannst du nur ausprobieren.

Auf den Körper achten: Was PMS-Symptome über deine Gesundheit verraten können

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Die Anzeichen für das Einsetzen der Periode können sehr vielfältig und von Frau zu Frau verschieden sein. Bei mir persönlich sind es oft Kopfschmerzen, Müdigkeit und ein allgemeiner Abfall der Körpertemperatur. Da hilft mir immer warmer Tee, Augen zu und durch! Wenn du weitere Tricks kennst, mit denen du die prämenstruelle Phase überlistet, dann immer her damit in den Kommentaren.

Bildquelle:

iStock/Getty Images Plus/AndreyPopov, gpointstudio, plprod
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