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Hormon-Switch

Perimenopause: Beginnen die Wechseljahre schon mit 35?

Perimenopause

Die Wechseljahre scheinen für Frauen in ihren Zwanzigern und Dreißigern noch in weiter Ferne zu sein. Tatsächlich kann die erste Phase, die Perimenopause, jedoch schon deutlich früher beginnen als uns lieb ist. Wir zeigen dir, anhand welcher Symptome sich die Perimenopause bemerkbar macht, warum sie oft mit einer Gewichtszunahme einhergeht und ob du sie hinauszögern kannst.

Was bedeutet Perimenopause?

Die Perimenopause bedeutet auf Deutsch so viel wie die Phase um die Wechseljahre herum („peri“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „um – herum“). Gemeint ist die Zeit, bevor die eigentliche Menopause abgeschlossen ist. Sobald eine zuvor regelmäßig menstruierende Frau über ein gesamtes Jahr am Stück keine Periode mehr bekommen hat, spricht man von den Wechseljahren. Dabei ist die ausbleibende Blutung nur eines vieler Symptome, die im Wesentlichen durch die sinkende Produktion der beiden Hormone Progesteron und Östrogen bedingt wird. Während der Perimenopause können Frauen aber weiterhin menstruieren, erfahren jedoch bereits die ersten Auswirkungen des Hormonumschwungs.

Ab wann beginnt die Perimenopause?

Während das Durchschnittsalter der Wechseljahre zwischen 45 und 55 Jahren liegt, kann die Perimenopause bereits mit 35, häufiger aber mit dem 40. Lebensjahr beginnen. Dabei wird nochmal zwischen der frühen Perimenopause und der späten Perimenopause unterschieden. Zu Beginn der hormonellen Umschwungssphase machen sich die Symptome meist nur sporadisch bemerkbar, später spüren Frauen meist, dass die eigentlichen Wechseljahre bald bevorstehen. Wann die Perimenopause genau beginnt, hängt zum größten Teil von genetischen Faktoren ab. Manche Gewohnheiten und gesundheitliche Umstände können ein frühes Einsetzen mit Mitte 30 aber begünstigen. Vereinzelt spüren manche Frauen in ihren Vierzigern noch keinerlei Symptome. Bei ihnen kann die Perimenopause auch erst mit dem 50. Lebensjahr beginnen.

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Aber Achtung: Wer auch noch jenseits der 35 hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille oder die Hormonspirale verwendet, bemerkt die körperlichen Veränderungen meist nicht, da die Mittel in den natürlichen Hormonhaushalt eingreifen.

Wie lange dauert die Perimenopause?

Ganz genau lässt sich die Dauer der Perimenopause nicht beziffern, da sie bei jeder Frau unterschiedlich verläuft und die Übergänge vom regulären Zyklus bis hin zu den Wechseljahren fließend sind. Die Angaben schwanken daher zwischen einigen Monaten bis hin zu acht Jahren. Im Schnitt kannst du aber mit einer Dauer von 4 bis 5 Jahren der Perimenopause rechnen.

Perimenopause Symptome & erste Anzeichen

Die Perimenopause äußert sich durch beginnende Schwankungen im Hormonhaushalt, während sie in der Menopause rapide absinken. Während der Perimenopause haben die meisten Frauen noch regelmäßige Periodenblutungen (sofern sie nicht an einer Amenorrhoe leiden oder bestimmte hormonelle Verhütungsmittel einnehmen). Die Perimenopause muss auch nicht zwingend das Ende der fruchtbaren Zeit bedeuten, kann einen Kinderwunsch jedoch deutlich erschweren. Du bist dir nicht sicher, ob es bei dir schon so weit ist? Diese Symptome sprechen für einen Beginn der Perimenopause:

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Bemerkst du nur eines dieser Symptome, muss dies nicht zwingend darauf hindeuten, dass du dich bereits in der Perimenopause befindest. Insbesondere Zyklusschwankungen können viele Ursachen haben, wie etwa das PCO-Syndrom oder können schlichtweg durch Stress, zu intensiven Sport und zu wenige Kalorien bedingt sein. Treffen jedoch drei oder mehr Symptome auf dich zu, ist die Perimenopause sehr wahrscheinlich eingetreten. Ein weiteres Indiz kann auch ein gestiegener FSH-Wert (follikelstimulierendes Hormon) sein. Diesen kannst du ganz einfach und preiswert zu Hause über einen Urintest ermitteln:

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Bei vielen Frauen macht sich die Perimenopause als Erstes an Schlafproblemen bemerkbar. Nicht immer stecken dahinter aber hormonelle Ursachen. Womöglich kann dir diese simple Methode bereits helfen, wieder schneller einzuschlafen:

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Gewichtszunahme in der Perimenopause

Viele Frauen nehmen mit Ende 30, spätestens jedoch in ihren Vierzigern zu, ohne dass sie ihre Ernährung oder ihr Fitness-Level verändert hätten. Das führt häufig zu Frust, wenn selbst noch so strenge Ernährungsumstellungen nicht zu Resultaten führen. Der Grund dafür ist meist die Perimenopause: Durch das Absinken von Progesteron und Östrogen verändert sich auch der Fettstoffwechsel maßgeblich, wodurch etwa weniger Fett bei gleicher Bewegung verbrannt wird. Zusätzlich können die hormonellen Veränderungen zu Heißhungerattacken und eine vermehrte Lust auf Süßes und Kohlenhydrate führen. Ziemlich fies! Aber den Grund für eine plötzliche Gewichtszunahme kann helfen, sich deshalb nicht zu sehr zu stressen. Das ist für eine mögliche Gewichtsabnahme entscheidend, denn auch ein erhöhtes Stresslevel, bedingt durch das Stresshormon Cortisol, führt wiederum zur Anlagerung von Körperfett.

Perimenopause Therapie

Die Perimenopause lässt sich, genauso wenig wie die Wechseljahre, nicht einfach wegtherapieren, schließlich handelt es sich dabei nicht um eine Krankheit, sondern den natürlichen Verlauf des Hormonspiegels im Leben jeder Frau. Dennoch lassen sich unangenehme Symptome mildern. Die Therapie deiner Perimenopause richtet sich also danach, welche Anzeichen sich bei dir überhaupt bemerkbar machen. Hast du keinen Leidensdruck, ist auch keine Behandlung notwendig. Mögliche Therapien für die Perimenopause können folgende Mittel sein:

  • Stressmanagement: Meditations- oder Achtsamkeitsübungen im Alltag; Verbesserung der Schlafqualität
  • gesunde und ausgewogene Ernährung, insbesondere ein Ausbalancieren des Blutzuckerspiegels mittels Intervallfasten oder einer zuckerfreien Ernährung
  • befeuchtendes Vaginal-Gel
  • Hormonersatztherapie, die ärztlich verschrieben wird
  • Nahrungsergänzungsmittel und Heilkräuter, die den Hormonhaushalt ins Gleichgewicht bringen können, wie etwa Mönchspfeffer, Yamswurzel, Magnesium, Soja-Isoflavone (Wichtig: Lass vor der Einnahme einen Hormonstatus erstellen!) oder die pflanzlichen Produkte der Marke XbyX, die genau auf die hormonellen Veränderungen abgestimmt sind:
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Lässt sich die Perimenopause hinauszögern?

Keine Frau wird das Einsetzen ihrer Perimenopause verhindern können. Ob sie sich jedoch hinauszögern lässt, ist eine Frage, über die sich Expert*innen nicht einig sind. Fest steht, dass bestimmte Gewohnheiten mit einem frühen Einsetzen der Perimenopause in Verbindung stehen. Zu diesen zählen die folgenden:

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Im Umkehrschluss könnte dies bedeuten, dass du durch Nichtrauchen und eine gesunde Ernährungsweise (zum Beispiel die mediterrane) die Perimenopause etwas verzögert werden könnte. Den wichtigsten Anteil machen jedoch deine Gene aus: Sind deine Mutter und Großmutter bereits früh in die Wechseljahre gekommen, wird dies bei dir womöglich auch so sein.

Der Verzicht auf diese Lebensmittel kann die Wechseljahre zwar auch nicht verhindern, aber deine Beschwerden mildern:

9 Lebensmittel, die du in den Wechseljahren unbedingt vermeiden solltest

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Bildquelle: Getty Images/Sewcream

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