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Entspannungsübungen

Innere Ruhe

Entspannungsübungen

Dein Alltag wird immer hektischer und Du sehnst Dich nach Ruhe und Entspannung? Dann solltest Du autogenes Training mal ausprobieren! Wir erklären Dir, wie autogenes Training funktioniert und verraten Dir die besten Tipps und Tricks, mit denen Du Deine innere Ruhe wiederfindest!

Seit der Psychiater Johannes Heinrich Schultz in den 1920er und 1930er Jahren die Hypnose genauer erforschte und seine Erkenntnisse 1932 in einem Buch veröffentlichte, ist Autogenes Training aus der Reihe der Entspannungstechniken nicht mehr wegzudenken. Zahlreiche Menschen nutzen seitdem die Möglichkeiten der meditativen Übungen und versuchen mittels Autosuggestion, also durch Selbstbeeinflussung, zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit zu gelangen. Da auch Anfänger schnell gute Ergebnisse erzielen können, hat sich Autogenes Training in den letzten Jahren zu einer der beliebtesten Techniken zur Entspannung entwickelt und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur allgemeinen Gesundheitsvorsorge.

Entspannungsübungen ähneln der Meditation

Im Rahmen mehrerer Übungseinheiten lernst Du, durch Entspannungsübungen des Autogenes Trainings Dein vegetatives Nervensystem gezielt zu beeinflussen. Mit Deiner eignen Vorstellungskraft sollst Du somit Ruheimpulse zu Deinen Nerven, in Deine Muskeln und zum Deinem Kreislauf senden, die Deinen Körper in einen ruhigen und vollkommen entspannten Zustand bringen sollen.

Eine Frau bei Entspannungsübungen
Entspannungsübungen helfen Dir, zu relaxen

Dabei schafft Autogenes Training eine besondere Wahrnehmung des eigenen Körpers, die Dir dabei helfen kann, den Stress des Alltags sowie die großen und kleinen Probleme des Lebens hinter Dir zu lassen und zu verarbeiten. Autogenes Training hat also durchaus Ähnlichkeit mit anderen Entspannungsübungen wie Selbsthypnose, Meditation oder der aus Indien stammenden Yogalehre.

Entspannungsübungen: Ruhe ist angesagt!

Damit Autogenes Training Dich wirklich in einen völligen Ruhe- und Entspannungszustand versetzen kann, solltest Du Dich gut auf die Übungen vorbereiten: Ein abgedunkelter Raum und bequeme Kleidung sollen unangenehme Störfaktoren während des Trainings ausschalten, damit Du Dich voll und ganz auf die Übungen konzentrieren kannst. Wenn Du willst, kannst Du leise, entspannende Musik im Hintergrund laufen lassen, um die entspannende Wirkung zu verstärken. Du bist vorbereitet? Dann kann es losgehen: Zu Beginn nimmt Die eine Haltung ein, in der Du Deine Muskeln vollkommen entspannen kannst. Setze Dich beispielsweise in einen großen Lehnstuhl oder wähle eine liegende Position. Diese sind für Entspannungsübungen am besten geeignet.

Entspannungsübungen: Relaxen in Etappen

Nachdem Du die erste Haltung eingenommen hast, beginnt das Entspannen: Autogenes Training beginnt immer mit dem Schließen der Augen und dem Versuch, Deine Gedanken und Alltagssorgen loszulassen. Danach folgst Du meist klaren Zielvorgaben, die durch einen Trainer oder über eine CD in friedlicher und möglichst eintöniger Stimme vorgetragen werden. Dabei werden Sätze wie „Meine Arme sind ganz schwer“ oder „Ich bin ganz ruhig“ mehrmals wiederholt. Ein erfolgreiches Autogenes Training bewirkt in diesem Fall, dass sich Deine Arme tatsächlich schwer anfühlen und ein Gefühl der Ruhe eintritt. Sobald Du mit den Entspannungsübungen etwas besser vertraut bist, kannst Du auf derartige Anleitungen auch verzichten. Schließlich funktioniert Autogenes Training über Deine eigene Vorstellungskraft – Du stellst Dir etwas so lange und so intensiv vor, bis Du es tatsächlich spürst: Du veränderst sozusagen Dein Bewusstsein. Eine Übung dauert in der Regel zwischen 15 und 30 Minuten und erfolgt in Etappen, die sich an einzelnen Körperregionen orientieren. Auf diese Weise kannst Du etwa den Kopf, die Arme, das Herz, die Atmung, den Bauch oder die Beine nach und nach in den Fokus nehmen. Autogenes Training endet mit dem sogenannten Zurückholen. Du wirst also nicht von einer Sekunde auf die andere aus Deinem veränderten Bewusstseinszustand herausgerissen, sondern langsam wieder in einen aktiveren Zustand zurückgeführt. So kannst Du beispielsweise zunächst wieder Deine Arme und Beine berühren oder Deine Atmung bewusst wahrnehmen. Erst am Ende öffnest Du wieder die Augen. Auf diese Weise kannst Du die Entspannung, die Du Dir durch ein autogenes Training erarbeitet hast, mit in den Wachzustand nehmen.

Entspannungsübungen helfen in vielen Bereichen

Seit der Entwicklung der Entspannungstechnik durch Johannes Heinrich Schultz wurde die positive Wirkung der Methode auf den Organismus schon mehrmals wissenschaftlich untersucht und bestätigt. So stellt autogenes Training für viele Menschen eine Möglichkeit dar, die Probleme des Alltags und der eigenen Persönlichkeit mit Ruhe und Ausgeglichenheit zu bekämpfen und zu überwinden. Daher kannst Du mit den Entspannungsübungen innere Unruhe und alle damit verbundenen Folgen wie Reizbarkeit, Angstzustände, Schlafmangel und Konzentrationsschwierigkeiten bekämpfen. Doch auch bei Durchblutungsstörungen und verschiedenen organischen Erkrankungen zeigen Entspannungsübungen eine verbessernde Wirkung. Zudem wird die Methode durch viele gesetzliche Krankenkassen als Teil der allgemeinen Gesundheitsvorsorge anerkannt und gefördert.

Entspannungsübungen ohne Nebenwirkungen

Das schöne an Entspannungsübungen ist die Tatsache, dass es in der Regel keine Nebenwirkungen gibt: Anfänger haben eventuell mit Müdigkeit, Erschöpfung oder Abgeschlagenheit zu kämpfen, andere Nebenwirkungen wie Herzrasen, Schweißausbrüche, Übelkeit, unkontrolliertes Zittern sowie Ohnmacht kommen nur sehr selten vor. Wenn Du Dich also als Anfänger in das Abenteuer autogenes Training stürzen willst, kann Dir die professionelle Anleitung eines Trainers helfen, mögliche Nebenwirkungen im Blick zu haben und den gewünschten Entspannungszustand tatsächlich zu erreichen. Daher bieten viele geschulte Psychologen, Psychiater oder Psychotherapeuten mehrstündige Einsteigerkurse an, die in den meisten Fällen auf drei bis vierzehn Übungsstunden angelegt sind und je nach Umfang im Preis variieren. Aufgrund der positiven Effekte, die ein Autogenes Training auf den allgemeinen Gesundheitszustand hat, übernehmen einige gesetzliche Krankenkassen bis zu 80 Prozent der Kurskosten. Es lohnt sich also auf jeden Fall, bei Deiner Krankenkasse nachzuhaken!

Entspannungsübungen sind eine wirksame Methode, um den eigenen Alltag zu entschleunigen und innere Unruhe zu bekämpfen. Da die Technik relativ schnell zu erlernen ist, kannst Du schon nach wenigen Sitzungen auf fühlbare Effekte hoffen: Entspannung, innere Ruhe und mehr Gelassenheit werden Dich in Zukunft begleiten!

Bildquelle: © Bowie15 / Dreamstime.com

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